Rhododendronfest: Abschied von Hohenwehrda fällt schwer
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Schloss Hohenwehrda


"Hohenwehrda war in den vergangenen eineinhalb Jahren oftmals eine Idylle in einer Zeit, in der die Welt verrücktspielt." Mit diesen Worten eröffnete Sabine Hasenjaeger, Internats- und Schulleiterin des Lietz Internats Hohenwehrda, die Abschluss-Zusammenkunft des Schuljahres, um zu ergänzen: "Wir konnten in dieser Idylle Dinge tun, die woanders nicht möglich waren" - so wie die Feierlichkeiten beim Rhododendronfest zum Jahresabschluss, das kleine Schulfest tags zuvor und auch die Verabschiedung der Abgangsklassen 10 R und FOS 12.

Mit Anekdoten aus dem Alltag des Internats, lustigen Geschichten aus dem Zusammenleben, vielen netten Gesten und Geschenken, aber auch mit freundlich verpackter Kritik und Anregungen für den weiteren Lebensweg, verabschiedeten die Internatsfamilieneltern die ihnen anvertrauten Jugendlichen.

Doch es war auch ein Tag, an dem Schülerinnen und Schüler sich bedankten für viel Fürsorge, ein offenes Ohr, ein großes Maß an Unterstützung und Förderung sowie viele gute Gespräche: "Sie waren für uns wie eine Ersatzmutter, haben uns ein Zuhause gegeben", sagte Zaineb.

Benedikt aus der 10 G, dessen Weg weiter nach Bieberstein führt und Hohenwehrda seit der fünften Klasse besuchte, zog seine eigene Bilanz: "Ich bin hier von einem kleinen, herausfordernden Kind zu einem großen, herausfordernden Kind geworden und bin dankbar dafür. Ich habe mich auf den Abschied hier gefreut, auch weil etwas Neues kommt; wie schwer mir der Abschied fallen würde, hätte ich nicht gedacht."







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