Tägliches Leben im Lietz Internat Hohenwehrda

Fragen und Antworten rund um das Internatsleben

Mein Kind hat bisher immer zuhause gewohnt – wie kann es sich gut im Internat eingewöhnen?

Interessierten Schülern bieten wir ein unverbindliches Probewohnen an. So können sie während der Schulzeit auch an bestimmten Terminen in den Ferien Internatsluft schnuppern. In der Integrationsphase werden die Kinder sowohl von den zuständigen Pädagogen als auch von Patenschülern besonders intensiv begleitet. Es gilt, in aller Ruhe seinen Platz zu finden. Hier heißt es auch für die Eltern: loslassen können.

Kommt mein Kind am Wochenende nach Hause?

Im Lietz Internat Hohenwehrda findet während des laufenden Schuljahres alle zwei Wochen ein Heimfahrwochenende statt, an dem die Schüler freitags abreisen und am Sonntag ins Internat zurückkehren. Die Internatswochenenden werden in Hohenwehrda verbracht, wobei der Samstag auch ein Schultag ist. Am Wochenende wird ein attraktives Programm angeboten.

Was muss mein Kind ins Internat mitnehmen?

Eine eigene Bettdecke, eine Zahnbürste, ausreichend Kleidung und gutes Schreibzeug - das alles sind Dinge, die grundsätzlich ins Internat Hohenwehrda mitgebracht werden müssen. Aber auch Gummistiefel, festliche Abendgarderobe und eine Schreibtischlampe dürfen nicht fehlen. Was Schüler noch im Internat brauchen, finden Sie hier.

Mein Kind muss regelmäßig Medikamente nehmen. Wird hierfür Sorge getragen?

Im Lietz Internat Hohenwehrda steht den Schülern eine sorgsame Krankenpflegekraft zur Seite. Im akuten Krankheitsfall werden die Schüler in der Regel direkt von der Schule zum Arzt gebracht. Kinder, bei denen eine Dauermedikation notwendig ist, werden von der Pflegekraft zusätzlich betreut und erhalten dort die Medikamente in der vorgeschriebenen Dosierung.

Was geschieht bei Lernproblemen?

Fördermaßnahmen sind fester Bestandteil im Schulalltag und werden individuell organisiert. Nachhilfe wird in der Freizeit gegeben, wenn die üblichen Lern- und Übungszeiten nicht mehr ausreichen. Für Schüler mit Teilleistungsstörungen (Legasthenie, Dyskalkulie, Dyslexie) stehen in der Regel geeignete Fördermaßnahmen zur Verfügung, um die sich die Schule direkt kümmert.

 

Ist Mobbing ein Thema?

Wie im „normalen“ Leben, kommt es auch im Internat zu Konflikten zwischen Schülern oder zwischen Schülern und Lehrern. Die Kinder erhalten Unterstützung und Moderation durch einen Vertrauenslehrer und andere Personen und werden aufgefordert, das Gespräch zu suchen und ihre Konflikte fair und gewaltfrei zu lösen. Schüler, die wiederholt Regeln verletzen, erhalten disziplinarische Maßnahmen und bei schlimmeren Vergehen auch zeitweilige Suspendierungen bis zur Entlassungsandrohung. Sozialpädagogen und ein pädagogischer Coach ergänzen das Lehrpersonal und helfen bei größeren oder langwierigen Problemen.

Wie wird mein Kind vor Alkohol, Zigaretten und Drogen geschützt?

Entsprechend der geltenden Rechtslage wird auf Hohenwehrda der Konsum von Alkohol und Zigaretten bei Minderjährigen untersagt. Dem nachgewiesenen Besitz und/oder Genuss illegaler Drogen folgt die sofortige Entlassung des betreffenden Schülers. Dazu werden stichprobenartig Alkohol- und Drogentests und regelmäßige Kontrollgänge durchgeführt. Diese Maßnahmen können jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es eine hundertprozentige Sicherheit auch an Internatsschulen nicht gibt. Diese Themen finden allerdings eine interne Bearbeitung und konsequente Reaktionen.


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Jörg Müller
Internats- und Schulleiter

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Charel Peffer

Schüler

"Ich bin leidenschaftlicher Musiker. Hier auf Hohenwehrda kann ich mein Hobby durch die Gilden und den musischen Schwerpunkt perfekt ausleben und weiter vorankommen. Mir gefällt auch das Zusammenleben mit meinen Freunden. Wir haben viele Freizeitmöglichkeiten, die in der Gruppe einfach mehr Spaß machen. Auch der Zusammenhalt untereinander ist groß. Die kleinen Klassen sind für mich perfekt. Wenn ich Schwierigkeiten in einem Fach habe, kann ich jederzeit auf meine Lehrer zugehen und bekomme immer Hilfe."

Pia Bierfelder

Schülerin

„Vor meiner Zeit hier auf Hohenwehrda war ich auf einer staatlichen Schule auf Mallorca – da gibt es schon sehr große Unterschiede. Der Unterricht hier macht viel mehr Spaß: Man sitzt nicht nur in der Klasse und der Lehrer erklärt vorne etwas, hier bekommt man alles beigebracht, je nach dem, wo die Schwächen liegen. In meiner Freizeit habe ich Klavierspielen und Theater ausprobiert – und schon Fortschritte gemacht.“

Luisa Arnold

Schülerin

"Ich interessiere mich vor allem für Kunst und Theater. Ich hätte nie gedacht, dass einmal ein von mir gemaltes Motiv für so ein großes Projekt wie für die Erstellung der Hohenwehrda-Tassen verwendet wird. Darauf bin ich sehr stolz. Meine drei großen Brüder waren auch schon hier. Ich denke das Internatsleben hat mir mehr Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet, die ich anderswo nicht bekommen hätte. Ich verstehe mich hier mit allen Lehrern gut und habe hier viele tolle Freunde, mit denen ich zusammenleben kann."

Sascha Althans

Schüler

„Eigentlich war ich nicht gerade begeistert, ein Internat zu besuchen, aber durch den Zusammenhalt unter den Schülern und das gute Lernklima hat mir die Zeit in Hohenwehrda sehr für mein Leben weitergeholfen. Auf der staatlichen Schule kam ich – auch durch viele Umzüge – nicht gut zurecht, hier ist das anders. In meiner Freizeit laufe ich im Rahmen der Laufgilde sogar bei Marathons mit, das ist echt toll.“
 
 
 

Edda Rack

Schülerin

„Besonders toll am Leben auf Hohenwehrda ist, dass ich die ganze Zeit mit meinen Freunden zusammen sein kann. Die Freundschaften entwickeln sich hier viel enger, als auf einer normalen Schule, da wir jeden Tag gemeinsam Zeit verbringen. Auch das Lernen fällt leicht, da ich bei Problemen jederzeit einen Lehrer fragen kann.“

Jutta Birfelder

Mutter

„Meine Tochter ist mit zwölf Jahren nach Hohenwehrda gegangen und war vom ersten Tag an glücklich. Sie hat sich sehr gut entwickelt, ist sehr selbstständig geworden, und nimmt ihr Leben schon in jungen Jahren dadurch in eigene Hände. Als Einzelkind haben zuhause immer die Geschwister gefehlt und durch die anderen Kinder im Internat hat sich ihre soziale Ader sehr ausgeprägt. Für mein Kind war es sicherlich die beste Entscheidung, auch weil wir in Spanien leben und sie hier eine bessere schulische Ausbildung erhält.“
 

Victoria Schulte

Ehemalige Schülerin

„Ich bin eine ehemalige Schülerin des Internats und möchte Ihnen berichten, was Hohenwehrda für mich bedeutete und was es nach wie vor für mich bedeutet! - Hohenwehrda und alle Pädagogen und Lehrer, die auf HL tätig waren, als ich noch Schülerin war und auch immer noch sind haben mich zu der Person gemacht, die ich heute bin! Und dafür bin ich Ihnen allen verdammt dankbar! Denn ohne die Höhen und Tiefen, die ich auf Hohenwehrda erlebt habe, wäre ich heute nicht die Person geworden die ich jetzt bin! ..." weiterlesen


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