Klima – was passiert mit dir?

André Geyer, Schüler der Fachoberschule Sozialwesen der Klasse 12 im Lietz-Internat Schloss Hohenwehrda, nahm als Vertreter des Internats an einer Klimakonferenz teil.

André Geyer, Schüler der Fachoberschule Sozialwesen der Klasse 12 im Lietz Internat Schloss Hohenwehrda, nahm als Vertreter des Internats an einer Klimakonferenz teil. Virtuell diskutierten 30 junge Menschen - Schüler und Studenten - über Klima, Kernenergie und Sonnenkollektoren.

André, 21 Jahre alt, ist ein vielseitig interessierter junger Mann. Nach der mittleren Reife absolvierte er eine Ausbildung im öffentlichen Dienst und entschied sich 2020, das Fachabi mit Schwerpunkt Sozialwesen in Hohenwehrda dranzuhängen. In seiner Freizeit engagiert sich André im Rettungswesen, war in dieser Funktion auch als Helfer bei der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal im Jahr 2020 im Einsatz, erlebte unmittelbar mögliche Folgen der Klimaveränderung.

Was würde André ändern, was weiter nutzen, was fördern und wo die Forschung stärken?

Zur Kernenergie sagt er: „Ich würde sie weiterlaufen lassen, um mehr Zeit für die Forschung im Bereich alternative Energien zu erhalten, da ein sofortiger Ausstieg der Atomenergie nicht das Problem lösen würde. Es stehen nicht genug alternative Energien zur Verfügung, um eine komplette Versorgung zu ermöglichen.“

Welchen Stellenwert räumt er der Solarenergie ein? „Ich würde Carbon Capture nutzen und keine Solardachpflicht einführen. Aber auch viele Solarparks in Deutschland bauen und die Technologie Kernfusion weiterentwickeln.“  Carbon Capture ist ein Verfahren zur Reduzierung von CO2-Emissionen in die Atmosphäre durch die technische Abspaltung am Kraftwerk und dauerhafte Einlagerung in unterirdische Lagerstätten. 

Über Rolle und Möglichkeiten einzelner Staaten sagt André: „Hier wäre wichtig, das Pariser Klimaabkommen einzuhalten. Die Staatschefs verpflichteten sich im Dezember 2015, die Weltwirtschaft auf klimafreundliche Weise zu verändern. Daran muss man sie messen.“ Er schlägt vor, erneuerbare Energien innerhalb der Grenzen eines Landes zu bauen und zu produzieren, um Transportkosten und Wege zu sparen. Zu erneuerbaren Energien gehören Bioenergie, Geothermie, Wasserkraft, Meeresenergie, Sonnen- und Windenergie. In der Weiterentwicklung der Wasserstofftechnologie sieht der Hohenwehrdaner Schüler eine der vordringlichen Aufgaben der kommenden Jahre: „Sie wird in Zukunft eine große Rolle spielen.“

 Text und Fotos: Martin Batzel


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