Jugger – mehr als nur ein „wilder Haufen“

Jugger – mehr als nur ein „wilder Haufen“

Mit Beginn des neuen Schuljahres startete auf Hohenwehrda auch eine neue Gilde. Ab diesem Schuljahr „juggern“ wir.

Jugger ist ein recht neuer Sport, der viel gewaltiger aussieht als er in Wirklichkeit ist. Alle Spielgeräte sind stark gepolstert, um ein Verletzungsrisiko auszuschließen. Da es strenge Regeln gibt, welche Körperteile überhaupt berührt werden dürfen, wird von den Spielern viel Disziplin, Teamgeist und Körperbeherrschung verlangt. Auch gibt es beim Juggern keine getrennten Teams für Jungen und Mädchen sondern gemischte Mannschaften. Juggern ist „der Trendsport für Aggressionsabbau und soziales Lernen“ (Ruben Philipp Wickenhäuser).

Bau der Pompfen

Am Anfang stand der Bau der gepolsterten Sportgeräte – der  Pompfen. Jedes Teammitglied baute die Pompfe seiner Wahl eigenhändig, aus vielen Polsterschichten um einen stabilen Kern, selbst zusammen. Egal ob Kette, Lang- oder Kurzpompfe, Q-Tipp oder Stab, alles wollte in Handarbeit zusammengesetzt werden.

Das Training

Nach einem kurzen Warmup kann das Training mit dem Üben von Bewegungsabläufen, kleinen Zweikämpfen oder kurzen Angriffsattacken starten.

Das Spiel

Am Ende jeder Trainingseinheit steht natürlich ein Match, bei dem die Mannschaften ihr Können unter Beweis stellen.Hierbei kommt es zu teilweise akrobatischen Manövern um den Gegner außer Gefecht zu setzen. Wurde ein gegnerischer Spieler mit der Pompfe getroffen muss er für 5 Steine (a 1,5 sec.) ausscheiden, indem er sich hinkniet und mit einer Hand auf dem Rücken die ablaufende Strafzeit abzählt. Diese Gelegenheit versucht der Läufer zu nutzen um den Jugg im Mal zu platzieren.

Nur der Läufer darf den Jugg berühren und im Mal versenken um damit einen Punkt zu erzielen. Die übrigen Teammitglieder versuchen die gegnerische Mannschaft mit den Pompfen am Punktgewinn zu hindern und ihren eigenen Läufer zu schützen.

Auch wenn eine Halbzeit nur 100 Steine (ca 2:30 min) dauert, verlangen der volle Körpereinsatz und die schnell wechselnden Aktionen den Spielern doch alles ab. Ausdauer und Reaktionsgeschwindigkeit sind für einen Sieg unabdingbar. An erster Stelle steht aber der Teamgeist, denn ohne den Schutz durch sein Team hat der Läufer keine Möglichkeit einen Punkt zu erzielen.

Noch stehen wir ganz am Anfang und suchen auch weiterhin Mitstreiter, die unser Team verstärken, aber unser Ziel ist ganz klar die Teilnahme an den Liga Tournieren und irgendwann auch der Sieg in der German Jugger League.

Hütet Euch – wir kommen!

Veith Wißmann

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