Hundert Tage – eine (Zwischen-)Bilanz

Internats- und Schulleiter Jörg Müller

Drei Fragen an Jörg Müller, Leiter des Lietz Internats Schloss Hohenwehrda

Am 1. August begannen Sie als Internats- und Schulleiter des Lietz Internats Schloss Hohenwehrda. Ihre (Zwischen-)Bilanz nach 100 Tagen?

Jörg Müller: „Da in den 100 Tagen nur sieben Wochen „echte“ Schulzeit enthalten sind, sind wir noch nicht ganz so weit gekommen wie ich gehofft hatte. Aber leider ist nun einmal Ungeduld eine meiner Schwächen. Nein, im Ernst – wir haben schon unglaublich viel erlebt, sind richtig angekommen in unserem Schloss Hohenwehrda und genießen die wunderbaren Menschen, mit denen wir hier arbeiten können. Wir nutzen den Schwung, den uns die abklingende Coronakrise verliehen hat und intensivieren die Gemeinschaft auf allen Ebenen. Gleichzeitig gibt es Bereiche, in denen deutlich mehr Struktur und Konsequenz notwendig sind, und auch diesen Themen haben wir uns mit unserem Team bereits intensiv gewidmet. Ein sehr wichtiges Thema ist außerdem die digitale Schule, bei der wir noch große Defizite haben. Das WLAN haben wir bereits mit neuer Firewall auf Rekordgeschwindigkeit gebracht. Insgesamt sind hier konkrete Schritte in Planung, die uns zeitnah deutlich weiterbringen sollen.“

Bitte geben Sie uns einen Ausblick auf die kommenden 100 Tage – was wird sich in Hohenwehrda bis Ende Februar tun? Wie werden sich Internat und Schule Schloss Hohenwehrda weiterentwickeln?

Jörg Müller: „In den nächsten 100 (Schul-)Tagen wollen wir das digitale Konzept zumindest hard- und softwareseitig komplett ausrollen (Präsentationsmedien in allen Klassen und im Speisesaal, Lehrer-Laptops, Schüler-Tablets, Office365), die Kapelle technisch auf den neuesten Stand bringen, die digitale Schule (insbesondere den asynchronen Unterricht) intensivieren und systematisieren, ein erlebnispädagogisches Konzept entwickeln, Mitgliedsschule bei „Schule ohne Rassismus“ werden, über Elemente einer Schulkleidung nachdenken und vieles, vieles mehr.“

Angenommen Sie haben drei Wünsche frei – welche wären es?

Jörg Müller: „Zunächst einmal Glück, Erfolg und Gesundheit für alle Mitglieder der Schlossfamilie. Dann wünsche ich mir, dass die Stimmung unter den Schülern und Mitarbeitern so positiv, konstruktiv, wertschätzend und veränderungsbereit bleibt, wie sie in den vergangenen sieben Schulwochen war. Schließlich wünsche ich uns tolle neue Schülerinnen und Schüler, bei denen wir dazu beitragen können, dass sie ihr Potential entfalten können und Freude am Lernen haben. Dazu benötigen wir natürlich ausreichend finanzielle Mittel, um unser Profil weiter schärfen und unsere Projekte weiterentwickeln zu können.“

Text: Martin Batzel


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