LEADER-Projekt

Lietz Internatsdorf Haubinda erhält Zuwendungsbescheid vom Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum für das LEADER-Projekt "Gründung zweier Marktplätze"

Wie alles begann

Von der Dorfschule zum Schuldorf - so lautete die Devise in Haubinda nachdem die Stiftung Deutsche Landerziehungsheime die Trägerschaft übernommen hatte. Inzwischen hat sich der Name Internatsdorf Haubinda etabliert, geht Besuchern wie Einheimischen flüssig über die Lippen.

Dabei ist es alles andere als selbstverständlich, dass Kinder aus den Städten aufs Dorf fahren, um hochwertige Bildung zu genießen. Noch weniger, dass ein ganzes Dorf als Lernort zur Verfügung steht. Ganz in der Tradition des Schulgründers Dr. Hermann Lietz findet Lernen längst nicht nur in Klassenräumen statt. Hermann Lietz bezog seine Schüler in alle Belange des Alltags ein, mutete und traute ihnen zu, Verantwortung zu übernehmen. Das Leben im Dorf eignet sich dafür in besonderem Maße. Übersichtliche Strukturen, persönliche Beziehungen und das Leben mit den Jahreszeiten sorgen für Rhythmus und Sicherheit.

Ein Dorf braucht neben Wohnhäusern, Werkstätten und Landwirtschaft auch Orte, die einladen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Fehlen diese, weil Kindergärten und Schulen zentralisiert werden oder Läden schließen, geht dem Dorf weit mehr als nur eine Betreuungs- oder Einkaufsmöglichkeit verloren. Das mussten auch die Einwohner Westhausens erfahren, als ihr "Konsum" Anfang letzten Jahres schloss. Vor allem die älteren Einwohner Westhausens vermissen sowohl die Möglichkeit, ohne Autofahrt selbständig einkaufen gehen zu können als auch den Laden als Treffpunkt. Für den Gemeinderat hat eine lebendige Dorfstruktur mit vielen Begegnungsmöglichkeiten hohe Priorität und so wurde intensiv beraten, wie der Verlust des Ladens aufgefangen werden kann.

Das Lietz Internatsdorf Haubinda betreibt schon seit März 2015 einen eigenen kleinen Dorfladen in Haubinda, genannt "Das Schaufenster". Dafür wurde das leer stehende Feuerwehrhäuschen mit Unterstützung der "Ich Kann Was!" - Initiative renoviert und liebevoll eingerichtet. Die Schülerinnen und Schüler engagierten sich stark und erweckten damit auch überregionales Interesse. So belegten sie im Dezember 2015 den 1. Platz "Thüringer Zukunftspreis - Sonderpreis Jugend" in der Kategorie 14 - 21 Jahre.

https://www.serviceagentur-demografie.de/thueringer-zukunftspreis/thueringer-zukunftspreis-2015-sonderpreis-jugend/die-preistraeger-2015-videos/

Im März 2017 stellten die jungen Geschäftsführer ihren Dorfladen auf der Gründermesse Ignition in Erfurt vor. Ein knappes Jahr später war das Häuschen für den gut angenommenen Laden zu klein geworden und so begannen ernsthafte Überlegungen, beide Läden zusammen neu zu gestalten. 

Das Projekt der zwei Marktplätze

Das Ergebnis ist so bestechend wie innovativ: Die Hermann-Lietz-Schule Haubinda und die Gemeinde Westhausen  beschlossen eine ungewöhnliche Kooperation, um den aufgegeben Dorfladen in Westhausen als Einkaufs- und Begegnungsmöglichkeit neu zu gestalten und in frischem Flair gemeinsam zu betreiben. Die Gemeinde als Eigentümerin stellt das Gebäude zur Verfügung, die Schulhandwerker renovierten Laden und Lagerräume. In der Schreinerei der Schule wurden die Regale gebaut. Eine in Westhausen ansässige Verkäuferin wurde von der Schule angestellt, um in Zusammenarbeit mit Schülern der Fachoberschule (Wirtschaftszweig) zukünftig den Laden zu führen.

In Haubinda wurde im vergangenen Jahr ein ehemaliger Getränkeladen, der ebenfalls jahrelang leer stand, als neues Domizil für "Das Schaufenster" eingerichtet. Das alte Feuerwehrhaus dient nun als Spinn- und Webstube. Hier lernen die Kinder und Jugendlichen, die Wolle der Schulschafe zu verarbeiten. Die Erzeugnisse kann man im Laden gegenüber erwerben. Da sie nicht die gesamte Wolle verarbeiten können, wird ein Teil zu Düngerpellets verarbeitet und im Laden als ökologischer Langzeitdünger verkauft.

"Das Schaufenster" eröffnete anlässlich des Weihnachtsmarktes am 1. Dezember 2018 neu. Beide Läden werden miteinander kooperieren, z.B. gemeinsam Waren einkaufen, sich aber dennoch auf ihre jeweilige Zielgruppe konzentrieren.

Während in Haubinda vorrangig Eigenprodukte der Schule (Saft, Honig, Holz- und Töpferwaren...) sowie Fairtrade-Süßigkeiten und Getränke verkauft werden, sind es in Westhausen die Dinge des täglichen Bedarfs. Aber auch hier sollen später, je nach Jahreszeit, Produkte der Hermann-Lietz-Schule angeboten werden - im Sommer Tomaten und Gurken aus dem Gewächshaus der Schule, danach Obst, Nüsse, Fruchtaufstriche und Stollen aus dem Dorfbackhaus.

Die Produkte der schuleigenen Landwirtschaft und Werkstätten erfahren durch den Verkauf eine Aufwertung, auch das Ausstellen der Kunstwerke stellt eine Würdigung der Schüler-Arbeiten dar.

Der Schul-Konsum ist für Westhausen nicht nur als Einkaufsmöglichkeit von Bedeutung, sondern auch als sozialer Treffpunkt. Deshalb werden Teile der Verkaufsfläche als gemütlicher Café-Bereich eingerichtet. Bequeme Sitzmöbel, guter Kaffee und heiße Schokolade laden zum Verweilen ein, genauso wie wechselnde Kunstausstellungen, die die Kunstlehrerinnen betreuen und eine Tauschbibliothek, um die sich die Schulbibliothekarin kümmert. So entstehen Möglichkeiten zu Begegnungen, was für die Lebensqualität im Dorf eine zentrale Bedeutung hat.

In dem kleinen "Schaufenster" erlernen Schülerinnen und Schüler der Klassen 7-10 die kaufmännischen Grundlagen, in Westhausen kommen dann die Fachoberschüler zum Zuge, die hier auch ihre praktischen Unterrichtseinheiten absolvieren können.

Um dem demografischen Wandel Rechnung zu tragen, werden die Schüler auch einen "Haustürservice" u.a. für ältere Einwohner in beiden Ortsteilen anbieten, der ihnen die Einkäufe nach Hause liefert. Dazu dienen zwei Lastenfahrräder und Handwagen. Da die Ortsteile durch einen Radweg verbunden sind, können auch Waren aus dem Schulgarten von Haubinda (z.B. Gurken und Tomaten) CO2-neutral per Fahrrad von den Schülern nach Westhausen transportiert werden.

Pädagogik und Nachhaltigkeit

In einer Zeit, in der ländlichen Regionen Verödung droht, setzen wir auf ein Dorfleben, das auch für junge Leute attraktiv ist. Alte und Junge profitieren voneinander. Vieles läuft in unserem Ort anders: Sonst fahren die Kinder morgens in die Stadt - hier bringen die Schulbusse Schüler aus den Städten Hildburghausen, Römhild, Coburg aufs Dorf. Schulgelände werden eingezäunt und Türen abgeschlossen - hier steht ein ganzes Dorf als Lernort zur Verfügung. Woanders machen ältere Leute einen Bogen um die Jugendlichen nach Schulschluss - in Haubinda sind Jung-Rentner am Nachmittag eingeladen mit den Kindern zu backen, zu spielen, zu basteln und handwerkliche Fähigkeiten weiterzugeben.

An dieser Stelle fügt sich der Dorfladen logisch in das Gesamtkonzept ein. Die Jugendlichen erhalten die Möglichkeit, ganz real Verantwortung zu übernehmen, wirtschaftliches Handeln einzuüben und erste berufliche Erfahrungen zu sammeln.

Zudem vertieft das Projekt die bestehenden Kooperationen mit Vereinen und anderen Institutionen. Feuerwehr-, Kirmes- und Sportverein können dann wieder im Ort für ihre Aktivitäten einkaufen, ebenso wie Kirchgemeinde und Kindergarten.

So bleibt zum Abschluss, den beiden Dorfläden langfristigen Erfolg zu wünschen und den Initiatoren für ihr großes Engagement zu danken - am besten durch rege Nutzung!

Das Lietz Internatsdorf Haubinda möchte sich hiermit bei der "Regionale Aktionsgruppe LEADER Hildburghausen-Sonneberg e.V" für die tolle Unterstützung bedanken.

Burkhard Werner 
Internats- und Schulleiter

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Warum gerade ins Lietz Internatsdorf Haubinda?

  • Entwicklung eines ökologischen Bewusstseins
  • Im Einklang mit der Natur
  • Landwirtschaft im Blickpunkt
  • Gemeinsame Demokratie erleben im "Schulstaat"
  • Alle allgemeinbildenden Schulabschlüsse unter einem Dach
  • Berufliches Gymnasium mit Schwerpunkt Wirtschaft

Vorteile des Schulstaates

  • Die Schüler übernehmen Verantwortung für "Ihre" Schule
  • Vandalismus wird verhindert
  • Durch mehr Mitbestimmung und Aufgabenverteilung verbessert sich das Schüler- Lehrer- Verhältnis
  • Es wird Verantwortung für die Mitschüler übernommen
  • Stärkung der Schulgemeinschaft
  • Organisatorische Abläufe des Schulaltages werden besser verstanden
  • Politik wird frühzeitig erleb- und nachvollziehbar

Béatrice Boulay-Benchert

Mutter

"Unser Sohn ist das vierte Jahr auf Haubinda. Zuvor war er auf einer staatlichen Schule untergebracht. Auf Empfehlung seiner Lehrerin sollte er als weiterführende Schulform eine Realschule besuchen. In seiner Klasse waren etwa 30 Schüler. Der Unterricht wurde nur so „durchgenommen“. Die Lebensqualität litt erheblich unter dem Alltagstrott in der Schule. Dann haben wir von Haubinda erfahren. Für Dominik war es spürbar die beste Entscheidung."
 
 

Stella Quitadamo

Schülerin

 

"Ich komme aus der Schweiz und bin seit der 6. Klasse in Haubinda. Meine Eltern waren sehr oft und lange beruflich im Ausland unterwegs. Zusammen mit meiner Mutter hatte ich mir verschiedene Internate angeschaut, aber schließlich haben wir uns für Haubinda entschieden. Mir hat das Schulprinzip mit Kopf, Herz und Hand und das Gildenangebot gefallen – das hat mich letztlich überzeugt. In der 7. Klasse habe ich mich für das Wahlpflichtfach "Darstellen und Gestalten" entschieden. Das Fach und das Fach Musik sind meine beiden Lieblingsfächer. Außerdem finde ich den Chor toll. Wir haben jedes Jahr mehrere große Auftritte. Die Vorbereitungen darauf sind zwar sehr anstrengend, aber wenn ich dann auf der Bühne stehe, sind alle Anstrengung vergessen. Ich stehe gerne auf der Bühne. Besonders stolz bin ich darauf, dass ich in zwei Stücken schon die Hauptrolle spielen durfte. Haubinda ist für ein Ort, wo ich Freunde aus der ganzen Welt kennen lernen konnte."

Ferenc Barbay

Schüler

"Ich bin seit vier Jahren auf Haubinda. Zuvor war ich auf einer staatlichen Schule in München. Durch einen Freund habe ich von diesem Internat erfahren und war von Anfang an total begeistert. Hier leben wir mit unseren Freunden zusammen, können uns gegenseitig unterstützen und gemeinsamen Hobbies nachgehen. Der Zusammenhalt ist enorm hoch. Ich konnte im Vergleich zu früher meinen Notenschnitt um ganze zwei Noten verbessern. Um ehrlich zu sein, hätte ich früher nicht gedacht, dass ich das Abitur schaffe. Auch die Beziehung zu meinen Eltern hat sich definitiv positiv verändert."

Leonhardt Pirner

Schüler

"Ich bin bereits seit sechs Jahren in Haubinda und kann sagen, dass ich vor allem die Gemeinschaft spitze finde. Die familiäre Zusammengehörigkeit ist toll, selbst wenn man noch ‚neu‘ ist, wird man ruckzuck in die Gruppe integriert. Außerdem finde ich die Angebote hier super, ich bin im Chor und im Schülergericht. Obwohl man auf einem Internat ist, kann man sich den Tag frei gestalten, seinen Neigungen und Hobbies nachgehen."
 

 

Christian Becker

Schüler

 

"Seit der 6. Klasse bin ich in Haubinda im Internat – jetzt besuche ich die 11. Klasse in der Fachoberschule. Ins Internat bin ich gekommen, weil es zu Hause Probleme gab. Haubinda war für mich die Chance, mit meinem Leben wieder in die richtige Richtung zu kommen. Am Anfang war es komisch von zu Hause weg zu sein und das Internat war für mich schon sehr gewöhnungsbedürftig. Aber jetzt ist es ganz normal im Internat zu leben. Ich bin, wenn ich Freizeit habe, oft draußen oder spiele Fußball.  Eigentlich ist es sehr entspannt im Internat. Haubinda ist ein Ort, wo man lernen kann mit anderen Menschen umzugehen und wie man sich richtig in eine Gemeinschaft integriert."

Michael Wißler

Vater, Geschäftsführer

"Ich habe eine intensive Schulzeit in der Gemeinschaft erlebt. Diese großartige Zeit wollte ich auch meinen Kindern ermöglichen: Hier wird nachhaltiges Wissen durch vertiefende Lerninhalte generiert und garantiert langfristige Lernerfolge. Durch konkrete Projekte werden die Sozialkompetenzen gefördert. Damit gelingt es, die persönlichen Fähigkeiten auszubauen."

 
 
 
 

Leonie Wagner

ehemalige Schülerin

"Bis zur 8. Klasse war ich in Bayern auf dem Gymnasium. In meiner damaligen Klasse waren wir 32 Schüler - individuelle Förderung war da nicht wirklich möglich. Eine Freundin hat mir von Haubinda erzählt. Bei meinem ersten Besuch war ich über die kleinen Klassen erstaunt. Ich bin dann aber der 9. Klasse nach Haubinda gewechselt und habe vier Jahre später mein Fachabi gemacht. Gut gefallen haben mir die Praktikas in der Elften. Mir war danach klar, wie es später mal weitergehen soll. Nachdem sich in Haubinda die Erfolge einstellten, bin in zielstrebiger und selbstbewusster geworden. Schön war, dass ich viele internationale Freundschaften schließen konnte. Dadurch fällt es mir leichter, andere Kulturen zu verstehen. Ich war sehr gerne in Haubinda. Der Unterricht in der FOS bringt mir in mein duales Studium viele Vorteile.

Luisa Deyerling

Schülerin

"Besonders toll in Haubinda finde ich die Internationalität: Wir haben russische, chinesische oder Schweizer Schüler, von denen man sowohl sprachlich als auch kulturell viel lernen kann. Neben der Schulzeit gibt es so viele Gilden, dass man seine Hobbies voll ausleben kann. Ich bin in der Backgilde und im Chor, man kann Reiten, es gibt viele verschiedene Tiere. Gut ist auch, dass man viele Freunde findet – aus ganz Deutschland. So werde ich in den Ferien zu meinen Mitschülern reisen und auf diesem Wege auch etwas von Deutschland sehen."

Michael Boulay Benchert

Vater

"Dominik hat eine große Leidenschaft für das Handwerk und die Landwirtschaft, aber er wollte unter keinen Umständen auf ein Internat. Nach einem Beratungstermin war er sofort begeistert von Haubinda. Aus verschiedenen Gründen haben wir ihn dennoch „nur“ als Tagesschüler angemeldet und nehmen dafür jeden Tag eine Strecke von ca. 80 Kilometer hin und zurück in Kauf. Wir haben diesen Schritt nie bereut."
 

Georg Fiedler

Schüler

 

"Seit Anfang der dritten Klasse bin ich in Haubinda in der Schule. Nach zwei Probetagen hatten meine Eltern zusammen mit mir entschieden, dass ich nach Haubinda gehe. Gleich am ersten Tag habe ich zwei Freunde gefunden, die ich heute noch habe. Ich interessiere mich für die Natur und in Haubinda kann ich das in den Gilden besonders gut umsetzen. Bevor ich hierher gekommen bin, war in an einer staatlichen Schule. Dort waren wir in der Klasse 29 Kinder. Manchmal ging es ganz schön turbulent zu. Dem Unterricht zu folgen war dort nicht immer ganz einfach. Bei den kleinen Klassen in Haubinda ist das ganz anders. Wenn ich mit der Schule fertig bin, möchte ich ein Jahr nach Neuseeland und mit Work-and-Travel das Land kennenlernen. Haubinda ist ein Dorf, in dem jeder jeden kennt."

Julius Stang

ehem. Schüler, Radarlotse

"Die Zeit auf Haubinda hat mich für mein Leben geprägt. Ich war früher an der staatlichen Schule kein besonders guter Schüler, ich bin einfach mit den Lehrern nicht zurechtgekommen. Auf dem Internat war plötzlich alles anders: Hier konnte ich richtig durchstarten. Durch die individuelle Förderung habe ich meine Stärken erkannt und Selbstbewusstsein entwickelt."


 
 

Alexander Wißler

ehemaliger Schüler

"Auf Haubinda habe ich eine unvergessliche Zeit erlebt. Besonders ist die landwirtschaftliche Ausrichtung. Auf dem Gelände gibt es eine Schreinerei, Gärtnerei und viele Tiere, um die sich auch die Schüler kümmern. Toll ist der Schüler-Lehrer-Zusammenhalt, das kommt ganz sicher auch durch das enge Zusammenleben zustande – es ist wie eine kleine Dorfgemeinschaft."


Jörg Wagner

Vater / selbst. Kaufmann

"Wir haben für unsere drei Kinder nach einer Alternative gesucht. Die Kids fühlten sich in ihrer alten Schule nicht wohl und wir waren insgesamt mit dem Stil der Schule nicht zufrieden. Für uns ist es wichtig, dass die Schule ein gutes Fundament für den Lebensweg unserer Kinder legt. Nach Recherchen im Internet und einem ersten Besuch in Haubinda, waren wir sicher, dass dies der richtige Ort ist. In Haubinda wird viel für die individuelle Entwicklung getan und Talente gefördert. Die Kinder können ohne Druck lernen. Wir sind froh, dass wir Haubinda gefunden haben. Freunden und Bekannten haben meine Frau und ich schon oft diese Schule empfohlen."

Sandy Chasse

Schülerin

"Ich war von der vierten bis zur zehnten Klasse im Internat in Haubinda. Anschließend bin ich ein Jahr zum Schüleraustausch in die USA gegangen. Seit der Elften bin ich wieder hier, um jetzt mein Abitur abzulegen. Mir gefallen im Unterricht die kleinen Klassen und dass ich Hilfe von Mitschülern und Lehrern bekomme, wenn ich Hilfe brauche. Im Internat finde ich die kleinen Familien toll. Alles ist sehr familiär. Man erzieht sich gegenseitig – die älteren Schüler die jüngeren, manchmal aber auch umgekehrt. Die Schule hat in mir den Wunsch geweckt, nach dem Abitur Lehrerin zu werden. Vielleicht komme ich als Lehramtsreferendarin wieder nach Haubinda zurück. Haubinda ist für mich einfach mehr als eine Schule – Haubinda ist ein Lebensgefühl."

Johannes Luther

Schüler

"Ich besuche seit der ersten Klasse als Tagesheimschüler die Hermann-Lietz-Schule. Meine Schwester war auch schon hier und hat vor einigen Jahren die 10. Klasse abgeschlossen. Zur Zeit gehe ich in die Fachoberschule Fachrichtung Technik. Nach dem Fachabitur möchte ich Maschinenbau studieren. In Haubinda wurde mein Leidenschaft an Metall und an Konstruktionen entfacht. Nachdem ich zwei Jahre in der Metallgilde gearbeitet hatte, stand für mich fest, dass ich etwas mit Metall machen werde. Ich bin froh, dass mir Haubinda die Möglichkeit gegeben hat, mich in verschiedenen Fachrichtungen auszuprobieren. So konnte ich z.B. Holz, Landwirtschaft und Informatik kennenlernen - aber Metall faszinierte mich von allem am meisten. Obwohl ich jeden Tag mit dem Bus nach Hause fahre, ist Haubinda für mich zu meiner zweiten Heimat geworden."


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