Haubindas Konzept begeistert Sarah und Ren

Sprach-Assistentinnen für ein Jahr zu Gast im Lietz Internatsdorf Haubinda

Learning by doing – der beste Weg vor Ort im Alltag eine fremde Sprache zu erlernen.

Mit Sarah Copland und Ren Grant-Adamson sind auch in diesem Schuljahr zwei Sprach-Assistentinnen für ein Jahr zu Gast im Lietz Internatsdorf Haubinda. Für die Schüler und Schülerinnen der Hermann-Lietz-Schule ist dies zugleich ein Gewinn und Vorteil mit Muttersprachlern in Kontakt zu kommen und im Unterricht Unterstützung zu erhalten.

Dabei beherrscht Sarah Copland sowohl die deutsche als auch englische Sprache perfekt. Kein Wunder: Sie wurde in Chicago geboren und absolvierte ihr Abitur in Dresden. Da ihre Mutter Deutsche ist und ihr Vater Amerikaner besitzt sie beide Staatsbürgerschaften. Sarah möchte Lehrerin werden. Zur Auswahl der Fachkombination stehen Englisch, Latein, Geschichte und Deutsch. Über das Internet ist sie auf Haubinda aufmerksam geworden. „Mir hat das Dorfkonzept sehr gut gefallen. Das hat mich angesprochen“, so Sarah.

Und ihr Eindruck nach den ersten Wochen ist positiv: „Es geht hier sehr familiär zu und es herrscht eine angenehme Atmosphäre. Ich bin hier sehr schnell gut klargekommen“, schildert sie ihren Einstieg in das Schuljahr in Haubinda. Neben der Mitarbeit im Englischunterricht, erteilt sie Nachhilfe und betreut Lernzeiten. Zudem ist sie als Patin bei Familie Rosenthal im Einsatz. Außerdem bietet Haubinda viele Möglichkeiten ihre Interessen einzubringen. Ihre Hobbies sind unter anderem Backen, Reiten und Klavier. Mit ihrer Kollegin Ren Grant-Adamson versteht sie sich prächtig und tauscht sich gerne aus.

Die 23 Jahre alte Ren hatte in ihrer Schullaufbahn bereits selbst Internatserfahrung, besuchte 17 Monate eine Einrichtung in Oxford. „In Haubinda geht es viel persönlicher zu und hier gibt es auch wesentlich mehr Aktivitäten und Möglichkeiten“, zieht die Irin den Vergleich zwischen Oxford und Haubinda. Ren wuchs die ersten zehn Jahre in Cork auf, eine Universitätsstadt nahe der irischen Südwestküste gelegen. Danach ging es nach England, wo sie elf Jahre lebte. Zwischendurch war sie als wissenschaftliche Assistentin im Dschungel von Mexiko, legte dort auch ihre Tauchlizenz ab.

Eigentlich ist sie Programmiererin, belegt in Teilzeit ein Studium für Informatik und möchte im kommenden Jahr ihren Abschluss machen. Durch Zufall fand sie den Weg nach Haubinda. Zunächst wollte sie nur einen Monat Urlaub in Berlin machen - sie blieb ein halbes Jahr, jobbte und begann im Lockdown Deutsch zu lernen. Ihre Mitbewohnerin hatte sie dazu inspiriert.

Im Internet las sie vom Internatsdorf Haubinda, war von dem Konzept angetan und bewarb sich. „Ich arbeite gerne mit Kindern“, so Ren die als freiwillige Mitarbeiterin auch bei einer Organisation engagiert ist, die auf einem Segelschiff am Sozialverhalten und der Teamfähigkeit von Jugendlichen arbeitet. Weitere Hobbies und Interessen von ihr sind: Brettspiele, Bogenschießen, Axtwerfen, Tauchen, Segeln und Joggen. Bereits seit April diesen Jahres ist die engagierte Irin in Haubinda und sie schwärmt: „Die Menschen, die Lage und die Atmosphäre – das alles passt. Ich fühle mich hier sehr wohl.“

Text und Bilder: Volker Kilgus

 

Sarah Copland

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