Glücklich in der Heimat zurück

Anne Profft - Pädagogin und Familienmutter im Lietz Internatsdorf Haubinda

Zurück zu den Wurzeln: Bis zur zweiten Klasse ging Anne Profft in Hildburghausen in die Schule, nach mehrmaligem Standortwechsel ist sie wieder in der heimischen Region gelandet.

Mit Beginn dieses Schuljahres ist die 33 Jahre alte Pädagogin im Lietz Internatsdorf Haubinda die neue Familienmutter im Haus am See. Zu ihrer Familie gehören - neben ihrer eigenen viereinhalb Jahre alten Tochter - derzeit sechs Mädchen der Klassenstufen sieben bis elf. „Es passt. Ich fühle mich hier gut aufgenommen, erfahre viel Unterstützung und mag die Altersgruppe der Pubertierenden“, so ihr erster Eindruck.

Pädagogik hat sie in Chemnitz studiert, war zuletzt in Leipzig für das Jobcenter im Einsatz und arbeitete mit Migrantinnen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Die Großstadt Leipzig raubte ihr nach eigenen Aussagen zu viel Energie. „Mir fehlte der direkte Zugang zur Natur und ich wollte in die fränkische Region, in die Umgebung von Coburg“, schildert Anne Profft. Über das Internet ist sie auf das Lietz Internatsdorf Haubinda aufmerksam geworden, schickte eine Bewerbungsanfrage ab. „Bereits zwei Stunden später erhielt ich einen Anruf – so schnell habe ich noch nie eine Rückmeldung bekommen“, erinnert sich die angehende Lietzerin. Apropos Lietz: Trotz Pädagogikstudium hatte sie bislang noch nichts von Hermann Lietz gehört, hat sich aber zwischenzeitlich informiert und mit den Lehren und dem Wirken von Lietz auseinandergesetzt.

Das Vorstellungsgespräch empfand Anne Profft positiv, offen und angenehm. Nach einem Rundgang auf dem Gelände stand ihr Entschluss schnell fest. „Ich bin ein intuitiver Mensch und habe schnell gespürt, dass hier ein guter Ort für mich ist, um zu arbeiten und zu leben“, erläutert Anne Profft ihre Entscheidung. Sie freut sich zudem, dass es ihr ermöglicht wird, berufsbegleitend ihr Studium zur Kunsttherapeutin fortzusetzen.

Neben der Familienarbeit reizt sie die Vielfalt an Möglichkeiten mit den Jugendlichen zu arbeiten. Anne Profft bringt dabei viele Interessen und Fähigkeiten ein: Yoga, Nähen, Siebdruck, Chor, Naturpädagogik, Färben mit Pflanzen sowie der Umgang mit Heilpflanzen. Ihrer Kreativität sind scheinbar keine Grenzen gesetzt und sie freut sich auf die bevorstehende Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen.

Text & Photo: Volker Kilgus


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