200 Meter Einschwimmen, anschließend zehn Spurts über 25 Meter mit 80 Prozent des Leistungsvermögens; auf 100 Meter lockerem Bewegen folgen acht Sprints über 50 Meter mit maximaler Geschwindigkeit und in maximal 60 Sekunden. Wer schneller schwimmt, dem bleibt eben mehr Zeit zur Regeneration; und wem das nicht reicht, der darf gerne im Fünfer-, Siebener- oder Neunerzug die Bahnen ziehen. Heißt: Nur alle fünf, sieben oder eben alle neun Armzüge wird geatmet.
Es folgen vier Bahnen im gemächlichen Tempo zur Lockerung der Muskulatur; spezielle Übungen zum gezielten Training von Armen und Beinen sowie Techniktraining - und zum Abschluss Staffelschwimmen, Turmspringen oder Wasserball. Die Schüler haben die Wahl.
Ein Auszug aus einem ganz normalen Trainingsplan der Schwimmgilde von Hohenwehrda. Im Winter trainieren die acht Schüler im Hallenbad in Hünfeld, im Sommer im Schulbecken in Hohenwehrda. Die eigenen körperlichen Grenzen erkennen, sie überschreiten und an Herausforderungen zu wachsen, Niederlagen wegstecken.
Auch das gehört zur Schwimmgilde dazu, deren mehr als eineinhalb Jahrzehnte dauernde Tradition in Hohenwehrda Gildenleiter Martin Batzel im sechsten Jahr fortführt.
Inhalt:
In der Gilde „Schulschach“ wird Schach gespielt. Der Schachsport und die damit verbundenen Attribute wie Strategie, Konzentration oder Analyse stehen im Vordergrund.
Nach Sichtung der Spielstärken der Teilnehmer wird es eine Schulschachmannschaft geben. Diese wird sich dann in dafür speziell ausgerichteten Schulschachwettkämpfen mit anderen Schulen messen.
Mit dem erlernten Wissen in der Schachgilde können die Teilnehmer mit einem Test vom Deutschen Schachbund mehrere Diplome erlangen. Diese umfassen das Bauern-, Springer-, Läufer-, Turm-, und Damendiplom.
Zielgruppe:
Die Schulschachgilde richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse, die Spaß am Schachspielen haben. Grundkenntnisse des Schachspiels wären von Vorteil, sind aber keine Voraussetzung zur Teilnahme.
Veranstaltungstermin/Ort:
Jeden Dienstag im Schloss um 20:05 Uhr unter Leitung von Herrn Hühn nach der Lernzeit. Für genügend Schachspiele ist gesorgt. Wer ein eigenes Spiel besitzt, kann es gerne mitbringen.
Die Volleyballgilde richtet sich an alle Schüler/innen ab der 7. Klasse, in Ausnahmefällen auch früher. Sie findet einmal wöchentlich statt. (Mittwoch 15.35 bis 17 Uhr).
In der Gilde werden die Grundtechniken des Volleyballsportes erlernt (Halle / Beach). Zu diesen gehören Pritschen, Baggern, das Stellen, die Angabe, die Feldabwehr, der Angriffsball, der Block und das Einüben der unterschiedlichen Positionen und deren Wechsel.
Die Grundidee ist, dass man Volleyball als Mannschaft bereits spielen kann, ohne zunächst die Grundtechniken vollständig zu beherrschen, wenn es einige Spieler gibt, die diese schon sicher anwenden können. So ist gewährleistet, dass auch Anfänger relativ schnell Erfolge erzielen und am Spielgeschehen teilnehmen können. Die längste Zeit wird deshalb in zwei Mannschaften gegeneinander gespielt. Der erste Teil der Gilde wird mit dem Aufwärmen und dem Einspielen verbracht, danach gibt es eine kurze Zeit, in der, besonders mit den Anfängern, die Grundtechniken trainiert werden.
Volleyball ist ein Mannschaftssport ohne direkten Körperkontakt mit dem Gegner und lässt sich deshalb auch hervorragend in Mixed-Mannschaften spielen. Die Sportart fördert besonders die Konzentrationsfähigkeit.
Wenn es die Witterung zulässt, findet die Gilde immer draußen auf dem Beachvolleyballplatz statt. Neben den internen Trainingsspielen stehen auch die beliebten Vergleiche mit Schloss Bieberstein an. Im Jahresverlauf kommt es auch in Hohenwehrda zu internen Turnieren (Häuser, Familie) oder zu Spielen gegen die Lehrermannschaft.
Die Gilde Leichtathletik auf Hohenwehrda befasst sich mit den Themen Laufen, Springen und Werfen. Hierbei soll gezielt auf ein noch erfolgreicheres Bestehen der Bundesjugendspiele trainiert und hingearbeitet werden.
Die Laufdisziplinen über die Kurzstrecken wie 50 - ,75 - und 100-Meter stehen genauso wie der 800-und 1000-Meter-Lauf im Fokus des Trainings. Gerade bei den Sprintdisziplinen wird hierbei der Tiefstart separat geübt und verbessert.
Auch der Weitsprung und der Hochsprung sollen durch verschiedene koordinative Übungen geschult und optimiert werden. Hierbei ist eine Zusammenarbeit mit dem Schülerunternehmen PRM in Form einer Videoanalyse angedacht.
Bei den Wurfdisziplinen werden wir in dieser Gilde - neben dem Weitwurf mit den 80-und 200-Gramm-Bällen - das Kugelstoßen kennenlernen und versuchen, die Techniken zu verinnerlichen. Wie in allen technischen Disziplinen der Leichtathletik, sollen auch hierbei verschiedene methodische Übungsreihen helfen, die eigene Leistung immer wieder zu messen und zu verbessern. Geleitet wird die Gilde von Sportlehrer Uli Fromm.
Verantwortliche: Bauer, Eisenbach
Ort und Zeitpunkt: Die Reitgilde findet an verschiedenen Tagen in der Woche entweder in der Reithalle oder im Gelände statt. Nach Vereinbarung wird zudem Pferdepflege (Putzen, Theorie am Pferd und Versorgung der Pferde) angeboten.
Zielsetzung: Circa fünf Anfänger und Fortgeschrittene können in einer ca. 15 km entfernten Reithalle bei einer ausgebildeten Reitlehrerin am Dressurreitunterricht teilnehmen. Die Schülerinnen und Schüler haben hier - nicht zuletzt aufgrund der sehr verschiedenen Schulpferde - die Möglichkeit individuell gefördert zu werden.
Weitere sechs Fortgeschrittene (bedingt geeignet auch für Anfänger) können bei Wind und Wetter bei Geländeritten die nahegelegene Natur vom Pferderücken aus erkunden.
Die Hermann-Lietz-Schule besitzt überdies ein Pferd und ein Shetland-Pony, die nach Vereinbarung auf dem Schulgelände untergebracht sind. An ihnen lernen und üben die Kinder den richtigen Umgang mit dem Pferd vor Ort. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Versorgung der Tiere und somit darin Verantwortung für diese zu übernehmen.
Eine weitere Zielsetzung für die Schulwochenenden können gemeinsame Besuche und Reitstunden in anderen Reitställen und der Besuch von Turnieren oder Ähnlichem sein.
Immer mehr Menschen interessieren sich für Golf. Es sind Vorurteile, die viele davon abhalten, diesen Sport auszuüben, der sehr viel Technik, Denkvermögen, Geschicklichkeit erfordert und vor allen Dingen Disziplin und Übung vom Golfer abverlangt. Ganz zu schweigen von der Atmosphäre in Bezug auf die Natur und soziale Belange. Golf ist nicht nur spannend, sondern auch gut für die Gesundheit. Der ganze Körper ist gefordert: Arme, Beine und intensiv auch der Verstand. Und man bewegt sich an der frischen Luft. So leicht und elegant der Golfschwung bei den Profis auch aussieht, er erfordert einen der kompliziertesten Bewegungsabläufe im Sport.
Für Schüler mit Vorkenntnissen – aber auch Anfängern - ab der Klasse 7 bietet die Golfgilde die Möglichkeit auf der nahegelegenen Golfanlage Praforst, diesen Sport unter Anleitung eines schottischen Pros (qualifizierter Golftrainer) auszuüben. Acht Plätze stehen zur Verfügung.
Damit nicht jeder Laie gleich die Golfplätze stürmt, hat sich eine Art “Führerschein” für den Golfspieler etabliert – die so genannte Platzerlaubnis oder auch Platzreife. Dies ist auch das Ziel der Teilnehmer der Golf-Gilde. Eine Platzerlaubnis, die einem den Zutritt zu sämtlichen Golfbahnen des Landes ebnet, lässt sich prinzipiell von jedem Schüler erwerben, der sowohl mit den theoretischen und praktischen Grundlagen des Spiels sowie einer gewissen Etikette der Golfspieler untereinander vertraut ist. Ob dies jeweils vorliegt, wird durch eine theoretische und eine praktische Überprüfung getestet. Der theoretische Teil prüft hierbei vorrangig die Kenntnisse der offiziellen Golfregeln sowie den Verhaltenskodex der Sportler untereinander ab.
Der praktische Teil, der oftmals einem Anfängerkurs gleicht, besteht aus dem Erlernen sowie der abschließenden Prüfung aller im Golfspiel wichtigen Schläge und Hindernisse. Diese im Rahmen eines praktischen Parcours – oftmals aus sechs und neun Löchern – meistern zu können, stellt meist die Abschlussprüfung für die Platzerlaubnis dar.
Die Tischtennisgilde richtet sich an Schüler/innen von der 5. bis zur 10. Klasse. Sie findet einmal wöchentlich am Montag statt. (15.45 bis 17Uhr)
Tischtennis ist die schnellste Rückschlagsportart der Welt. Tischtennis wird sowohl als Hobby zu Hause in Garten, Garage oder Keller als auch national und international gespielt. Es ist eine Lifetime-Sportart, hat eine große Anhängerschaft sowohl im Freizeitbereich als auch im Leistungssport. Ziel der Gilde ist es, das beliebte Rückschlagspiel zu erlernen oder bereits vorhandene Fähigkeiten zu verbessern.
Die Grundtechniken (Vorhand, Rückhand, Angabe….) sollen gezeigt und auf spielerische Art gelernt werden. Das Training besteht aus einer Aufwärmphase mit anschließendem Stretching. Danach folgt der Technikteil, in dem die Grundschläge vermittelt und eingeübt werden. Abschließend findet eine Phase freien Spiels an fünf Tischen in der Sporthalle statt. In dieser Phase haben auch spielerische Elemente wie „Rundlauf“ einen Platz.
Über das Schuljahr hinweg soll ein Gildenturnier durchgeführt werden, in dem der/die erfolgreichste Spieler/in ermittelt wird. Denkbar sind auch Familien- und Häuserturniere an den Schulwochenenden.
Selbstvertrauen stärken, den Respekt im Umgang miteinander fördern, Selbstbeherrschung üben; Trainieren mit dem Ziel, das Schulleben durch Vorführungen mit zu gestalten sowie Prüfungen vor einer externen Prüfungskommission abzulegen – das sind die wesentlichen Inhalte der Gilde HapKiDo in Hohenwehrda, die im siebten Jahr besteht.
Die Schüler lernen Tritte, Schläge, Hebel, Würfe, lernen zu fallen, ohne sich zu verletzen; erfahren den respektvollen Umgang mit dem Trainingspartner, der kein Gegner ist, einem aber die eigenen Fehler zeigt.
HapKiDo kommt aus Korea und arbeitet nach drei Prinzipien:
Die drei Silben Hap Ki Do stehen für die Harmonie von innerer und äußerer Kraft sowie den Lebensweg (Do), den Schüler und Meister gehen. Im Hapkido gibt es 10 Kup-Grade (Schüler) sowie 10 Dan-Grade (Meister, Schwarzgurt). Unterrichtet wird HapKiDo in Hohenwehrda von Martin Batzel (1. Dan).
Die Basketballgilde findet einmal wöchentlich am Montag (20.05 bis 21.20Uhr) statt. Das Training richtet sich an Schüler/innen ab der siebten Klasse, in Ausnahmefällen auch früher.
Das Training ist eher leistungsorientiert, Grundkenntnisse sind wünschenswert. Körperliche Fitness und Einsatzbereitschaft werden erwartet. Das Wahrnehmen von zusätzlichen Trainingseinheiten zur Verbesserung der eigenen Spielfähigkeiten ist ebenfalls erwünscht.
Nach einer gemeinsamen Aufwärmphase - mit und ohne Ball - wird die Gilde in der Regel in zwei Gruppen geteilt:
Erfahrene Spieler leiten immer wieder Trainingsabschnitte und Übungseinheiten.
Der abschließende Teil des Trainings wird dann wieder gemeinsam spielerisch verbracht. Die neu erlernten Elemente können nun angewandt und ausprobiert werden. Fairness und mannschaftsdienliches Spiel werden gefördert.
Neben den Gildenterminen finden jedes Schuljahr die beliebten Vergleiche mit unseren Partnerschulen statt. Auch eine Fahrt zu einem Bundesligaspiel ist vorgesehen.
Die Gilde Fußball ist prinzipiell für alle Jahrgangsstufen geeignet, aber jüngere Schüler sind durch die Dominanz der Älteren oft eingeschüchtert. Daher ist es ratsam, dass sich ausschließlich Schüler ab Klasse 7/8 für diese Gilde entscheiden.
Schwerpunktmäßig werden folgende Ziele verfolgt:
Zudem wird während des Fußball-Trainings großen Wert auf den respektvollen Umgang untereinander gelegt. Die Schüler sollen lernen, dass alle versuchen, ihr Bestes zu geben. Fußball ist ein Mannschaftssport und daher sollen die Schüler verstehen, dass man nur gemeinsam als Team zum Erfolg kommt. Mit Rasen- und Allwetterplatz stehen optimale Trainingsbedingungen zur Verfügung. Bei schlechtem Wetter bietet unsere Sporthalle Ausweichmöglichkeiten.
Weiterhin wird während des Schuljahres eine Teilnahme an außerschulischen Veranstaltungen (z.B. Freizeitturniere umliegender Vereine) angestrebt. Auch ein Vergleich mit anderen Schulen ist denkbar.
Die Handballgilde findet alle zwei Wochen am Freitag statt. (15.45 bis 18.00 Uhr) Sie richtet sich an alle Schüler ab der 6. Klasse.
Handball ist eine körperbetonte Sportart, in der sich der Einzelne richtig auspowern kann. Je nach Vorkenntnissen der Kinder und Jugendlichen, verändern sich der Charakter der Gilde, sowie die Trainingsgestaltung. Anfänger beginnen mit den Grundtechniken und Grundregeln des Handballsportes (Werfen, Fangen, Laufen mit dem Ball).
Zu Beginn des Trainings gibt es immer eine längere Aufwärmphase, in der der Schwerpunkt auf die Kraftausdauer gelegt wird. Anschließend folgt ein allgemeiner Teil, in dem spielerisch Elemente aus den Grundtechniken eingeübt werden. Wenn es viele Schüler mit Vorkenntnissen gibt, werden technische Feinheiten sowie spezielles Angriffs- und Abwehrverhalten geschult. Am Ende der Trainingseinheit gibt es ein gemeinsames Trainingsspiel.
Im Laufe des Schuljahres fahren wir wieder nach Schloss Bieberstein, um unter Wettkampfbedingungen unseren Leistungsstand zu überprüfen. Um Handball auf höchstem Niveau live zu erleben, wird der Besuch eines Spiels in der ersten oder zweiten Handballbundesliga ebenfalls angestrebt.
Die Laufgilde richtet sich an alle Schüler/innen der 5. bis 10. Klasse, die sich mit Ausdauersport beschäftigen wollen und sich in diesem Bereich verbessern möchten. Die Gilde findet zweimal pro Woche eine Zeitstunde statt (Montag und Mittwoch 17 bis 18 Uhr).
Teilnehmen kann jeder, für den die eigene Leistungsverbesserung im Mittelpunkt steht, aber auch der, für den es um seine persönliche Fitness, Ausdauer und sein eigenes Wohlbefinden geht. Ziel der Gilde ist es, durch Training in der Gruppe seine eigene Ausdauerleistung zu verbessern und damit eine verbesserte Fitness und allgemeine sportliche Konstitution zu erreichen.
Neben dem eigentlichen Lauftraining, das den Schwerpunkt der Gildenzeit beansprucht, sind auch die verschiedenen Trainingsmethoden, die Ausrüstung, Streckeneinteilung, Aufwärmen, Stretching und das Kennenlernen von Wettkampfsituationen, Thema. Wir wollen auch einige Laufstrecken mit Hilfe einer GPS Laufuhr genau vermessen.
Jede/r Teilnehmer/in soll alters- und konditionsabhängig einen Fünf- oder Zehnkilometerlauf erfolgreich bewältigen. Erwartet wird ebenfalls die Teilnahme an Laufveranstaltungen, so dass auch ein Vergleich mit anderen Läufern/innen unter Wettkampfbedingungen gegeben ist.
Im Winter werden wir öfters unsere Spinningräder als Trainingsgeräte einsetzen.
Wenn die Möglichkeit besteht, möchten wir als Laufgilde das Laufabzeichen des Deutschen Leichtathletikverbandes erreichen.
In unserer Tanzgilde dient das Tanzen als Sport, der körperlichen Ertüchtigung und fördert Muskelaufbau, Motorik, Koordination und Gleichgewichtssinn. Das erfolgreiche Erlernen, Planen und Umsetzen komplexer Bewegungsabläufe bildet Selbstvertrauen und unterstützt ein gesundes Verhältnis zum eigenen Körper.
Tanz wird bei uns zum Medium in der Pädagogik eingesetzt und ist ein gutes Mittel, um Lernprozesse in Gang zu bringen. Aus Erfahrung weiß man, wie vorteilhaft sich Kinder beim Tanz entwickeln. Bei kompetenter pädagogischer Führung lassen sich sowohl eine verbesserte körperliche Kompetenz, als auch Offenheit, Selbstbewusstsein und Experimentierfreude bei den Kindern feststellen, wenn sie über eine längere Zeit mit Tanz konfrontiert werden.
Unsere Tanzgilden-Ansätze:
Aspekte der Förderung durch unsere Tanzgilde:

Der Tennisgilde auf Hohenwehrda kann jeder interessierte Schüler beitreten. Ob fortgeschritten oder Anfänger - auf alle Leistungsstufen wird in der Gilde eingegangen. Ziel ist es, am Ende des Schuljahres nicht gegeneinander, sondern miteinander Tennis spielen zu können.
Fortgeschrittene und Könner agieren hier als „Co-Trainer“ und helfen den Anfängern, die Grundschläge Vorhand und Rückhand zusammen zu erlernen. Primär steht das Kennenlernen der neuen Sportart im Vordergrund - Ballgefühl- und Ballgewöhnungsübungen helfen dabei.
Aber auch die Fortgeschrittenen können sich immer wieder separat auf einem der zwei Tennisplätze messen und Matchpraxis sammeln, während die anderen noch an der Technik ihrer Grundschläge feilen.
Hierbei ist eine Zusammenarbeit mit dem Schülerunternehmen PRM in Form einer Videoanalyse angedacht. Ziel ist es, allen Teilnehmern das DTB (Deutsche Tennis Bund) -Sportabzeichen in Gold, Silber und Bronze zu ermöglichen. In den vergangenen Jahren wurde dies mit Erfolg durchgeführt und einige der Schüler konnten dies sogar mit „Gold“ bestehen.
Angeleitet wird die Tennisgilde von unserem ausgebildeten Tennislehrer Uli Fromm, der als aktiver Tennisspieler in der Medenrunde auf lokaler Ebene aufschlägt.
Die Gilde „Kreatives Gestalten“ findet alle zwei Wochen freitags statt. Im Rahmen unserer Gilde stellen wir verschiedene Deko-Gegenstände her - mit dem Ziel, sie während Veranstaltungen wie Elternsprechtag oder Tag der offenen Tür bzw. Rhodofest zu verkaufen. Von dem Erlös der handgefertigten Kunstwerke sollen die Materialkosten gedeckt und neue Bastelmaterialien angeschafft werden.
Wir bedienen uns dabei verschiedener Techniken und Materialien. Beispielsweise gestalten wir Grußkarten für unterschiedliche Anlässe und im Blick auf Weihnachten Dekokugeln und Acrylsterne.
Des weiteren werden wir verschieden Kerzen gestalten und Fleurogami ausprobieren.
In der Schulband sind prinzipiell alle Instrumentalisten und Sänger willkommen.
Gemeinsam werden Songs verschiedener Stilrichtungen erarbeitet.
Auf Repertoirwünsche der Schüler und Schülerinnen wird eingegangen, Eigenverantwortung bei der Auswahl und Suche von Songs, Texten und Noten ist erwünscht.
Als Probenraum steht der gut ausgestattetet Beatschuppen zur Verfügung, in dem auch mal etwas lauter gespielt werden darf, da keine Wohngebäude in der Nähe sind.
Die jetzige Schulband hat sich vergangenes Schuljahr aus Schülern der damaligen 7. Klassen gegründet und arbeitet in erweiterter Besetzung weiter.
Gilde Theater
…und auf einmal steht man da. Nicht mal der Vorhang, hinter dem man sich gerade noch verstecken konnte, gibt jetzt Schutz. Was für eine Ausnahmesituation ist es, von allen Augen angestarrt zu werden, alle Erwartungen zu erfüllen. Bloß nicht den Text vergessen, bloß nicht den Einsatz verpassen, nur keine verkehrten Wege gehen. Spreche ich laut genug, bin ich zu laut an leisen Stellen.
Das sind die Sorgen und Gedanken kurz vor dem Auftritt. Mit dem ersten Wort sind die Gedanken verflogen und ich bin nur noch die Rolle. Angespanntheit wird zu Spannung und Antrieb, das Beste zu geben. Ich ziehe meine Mitspieler in den Bann oder meine Mitspieler reißen mich mit. Egal wir sind ein Team, ein Ensemble. Und auf einmal bekommt der pathetische Satz „Einer für Alle, Alle für Einen“ wieder Sinn, für den er immer stand.
Das Stück ist zu Ende, keine „Buhs“, keine Unmutsäußerungen, sondern ehrlicher Applaus. Im Nachhinein Anerkennung von meinen Eltern, Mitschülern, Lehren und anderen. Das hätte ich so nicht erwartet von mir und trotzdem habe ich es gemacht. Ich. Ja, ich kann das!
Das Fach Theater versteht sich als eigenständiges Fach, gleichzeitig aber auch als Partner anderer Fächer. Wirtschaftliche Unternehmen und Betriebe entdecken die persönlichkeitsstärkende Wirkung von Theater. Das Fach Theater ist schon seit den 70er-Jahren als erfolgreiches Unterrichtskonzept bekannt, das bei Jugendlichen verblüffend genau die Kompetenzen fördert und stärkt, die wir heutzutage brauchen, um uns den vielfältigen Anforderungen der Gesellschaft stellen und ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Diese Kompetenzen sind unter anderem:
Eines der vielen wichtigen Ziele des Wahlfaches und der Gilde Theater ist die Aufführung. Des Weiteren plant Leiter Jens Terlinden, mit dem Ensemble an Wettbewerben teilzunehmen, um über den Tellerrand schauen zu können und die Arbeit einem kritischen Publikum vorzustellen.
Die wesentlichen Aufgaben der Handwerksgilde bestehen im Streichen kleinerer Räume und Bauen bzw. Reparieren kleinerer Gegenstände. Dies erfolgt in enger Absprache mit der Hausmeisterei.
Durch gezieltes Anlernen der Schülerinnen und Schüler soll das Können an handwerklichen Fertigkeiten vermittelt werden. Sie sollen dazu befähigt werden, in ihrem späteren Leben kleine Streich- und Renovierungsarbeiten selber ausführen zu können. Zudem wird es auch eine kleine theoretische Einführung in die Unfallverhütungsvorschriften geben. Dabei werden sich die Teilnehmer gezielt mit Verbots- bzw. Gebotsschildern auseinandersetzten.
Zielgruppe:
Es können alle SchülerInnen teilnehmen, die Freude an handwerklicher Betätigung haben. Alte Bekleidung ist von zu Hause mitzubringen und bei den Arbeiten immer zu tragen.
Die Gilde trifft sich jeden Mittwoch um 16.10 Uhr vor dem Nebenhaus. Von dort geht es dann zu den jeweiligen Arbeitsaufträgen, die in der Regel bis 17.30 Uhr dauern. Je nach Projekt kann es zu einer zeitlichen Verlängerung von bis zu einer halben Stunde kommen. Die Gilde wird von Herrn Hühn geleitet.
In der Keramikgilde stehen drei Fußdrehscheiben und eine elektrische Dreh¬scheibe zur Verfügung. Der 20 Jahre alte Brennofen erfüllt auch weiterhin gut seinen Dienst, für Schrühbrand und Glasurbrand. Über die unterschiedlichsten Techniken wird die Phantasie der Schüler angeregt und sie entwickeln ein bes¬seres Bewusstsein dafür, wie alltäglich genutzte Dinge, wie z.B. eine einfache Schale, entstehen und wie viel Arbeit und Energie in ihnen steckt. Trotzdem kommt auch der künstlerische Aspekt nicht zu kurz.
Die Schüler lernen, mit dem Material Ton umzugehen und andere Materialien, wie z.B. Glasuren, mit entsprechender Sorgfalt zu handhaben. Bei der Arbeit mit Ton können die Schüler im Bereich des figürlichen Gestaltens, sowie mit Ge¬brauchskeramik ihrer Fantasie und Kreativität Freiraum geben. Dabei lernen sie, dass das Material auch ihren Vorstellungen Grenzen setzen kann. Trotzdem lernen sie, mit ihren eigenen Händen etwas Schöpferisches zu schaffen, und sie erlernen grundlegende Techniken.
An Wochenenden steht die Keramikgilde „Jung und Alt“ offen. Die Teil¬neh¬mer der Gilde beschäftigen sich mit den verschiedensten Methoden, Ton zu formen und aufzubauen. Dabei entstehen Trinkgefäße, Schüsseln, Figuren und vieles mehr. Auch die Grundlagen an der Töpferscheibe werden erlernt. Dabei über¬rascht es die Schüler meist, dass man nur dann die Mitte des Tons finden kann, wenn man selbst in sich ruht. Die Gruppe lernt dadurch auch, dass ihr Verhalten das Resultat beeinflussen kann. Gegenseitige Rücksichtnahme und Verantwortungsbereitschaft müssen daher immer wieder geübt werden.
Die Entwicklung einfacher Formen und Gebrauchsgegenstände durch die Jahr¬hunderte wird kennengelernt, fließt in eigene Arbeiten ein und setzt bei den Schülern Kreativität frei. Die Unterschiede in dem taktilen Erleben unter¬schied¬lich schamottierter Tone sowie die veränderliche Form¬barkeit des Tons in seinen unterschiedlichen Trocknungszuständen erlauben es den Schülern, sich auf das Material einzulassen und mit diesen Möglichkeiten zu spielen. Vor allem die schöp¬ferische Tätigkeit im dreidimensionalen Raum fas¬ziniert die Schüler und spornt sie an.
In der Kunstgilde steht das kreative, künstlerische Arbeiten an erster Stelle. Die Teilnehmer lernen verschiedenste bildnerische Arbeitstechniken kennen und es wird im Kunstsaal mit vielfältigen Materialien experimentiert und gearbeitet. Dabei wird neben dem ökonomischen Umgang mit den Arbeitsmaterialien auch ein Schwerpunkt auf den sorgsamen Umgang mit diesen gelegt.
Malerische, grafische und druckgrafische Techniken werden gemeinsam erlernt und dann in Arbeiten umgesetzt, die unter anderem die Ausstellungen im Wehrdahaus, die zu den Elternwochenenden stattfinden, bereichern. In kleinerem Rahmen als im regulären Kunstunterricht werden in der Gilde auch Gruppenarbeiten umgesetzt, die vor allem großformatige Arbeiten als Resultate ergeben, welche zur Verschönerung der Familienbereiche dienen können. Im plastischen Bereich arbeiten wir mit diversen Materialien wie Speckstein, Gips und Ytong im abtragenden aber auch aufbauenden Verfahren.
Die Kunstgilde unterstützt außerdem andere Gilden (Theater, Lietz Lounge) in dekorativen Fragen und hilft bei der Herstellung der Dekorationen bzw. Bühnenbilder. Neben der Arbeit während der Gildenzeiten stehen außerdem Besuche von Ausstellungen oder auch das künstlerische Arbeiten an außerschulischen Orten (Milseburg, Vonderau Museum etc.) auf dem Programm.
Jugendliche, die Spaß am Schreiben haben, sind hier richtig: In der Gilde „Schülerzeitung“ werden gemeinsam Berichte vom Schulleben in Hohenwehrda verfasst. Wir überlegen gemeinsam, welche Aktivitäten im Schulleben berichtenswert sind und wie man davon berichten kann.
Dann werden die Reporter losgeschickt: Was ist passiert? Welche besonderen Vorkommnisse gab es? Wie fanden die anderen Schülerinnen und Schüler die Aktivität? Zudem werden Bilder gemacht, die den Bericht illustrieren und in Szene setzen. Schließlich werden die Texte gemeinsam überarbeitet und in eine ansprechende journalistische Form gebracht.
Doch damit ist die Arbeit noch nicht beendet. Schließlich sollen alle in Hohenwehrda auch lesen können, was hier erarbeitet wurde. Dafür müssen die Texte und Bilder nun layoutet – also gestaltet – werden. Und dann muss die Zeitung auch noch vervielfältigt werden.
Wenn das Produkt dann endlich fertig und an die anderen Leute im Internat verteilt ist, kann man gespannt sein: Gibt es irgendwelche Reaktionen? Vielleicht sogar einen Leserbrief? Denn schließlich soll unsere Schülerzeitung ja der Kommunikation dienen – und dazu gehören immer mehrere.
In dieser Gilde treffen sich seit diesem Schuljahr Schülerinnen und Schüler zwischen dem 5. und 9. Schuljahr immer freitags beim gemeinsamen Gestalten und Basteln von meist jahreszeitlich entsprechenden Gegenständen und Figuren. Gearbeitet wird mit den unterschiedlichsten Materialen, wie zum Beispiel Papier oder Perlen, aber auch mit Blättern und Baumfrüchten, die wir in unserem Schulwald sammeln. Hierbei entstehen sowohl einfachere wie auch schwierigere Ergebnisse, die jedoch allesamt sehenswert sein werden.
Bisher haben wir in der Gilde folgende Ideen gesammelt, die in der nächsten Zeit entstehen werden:
Das Buch ist heutzutage nur noch eines unter vielen anderen analogen und digitalen Informations-und Unterhaltungsmedien. Der Umgang mit dem Buch ist zunächst eine Frage der Gewöhnung. Das gilt vor allem natürlich für das Selberlesen. Und je nachdem, ob ich es nun als Informationsmedium verwenden will oder ob ich mich unterhalten lassen will, erlangt es ganz verschiedene Techniken und Fähigkeiten.
In der heutigen Informationskultur kommt immer unerlässlich auch der Vergleich mit den anderen Informationsmedien hinzu: Wann ist es sinnvoller, auf das Buch zurückzugreifen, wann ist es sinnvoller, auf Online-Lexika wie Wikipedia zurückzugreifen? Inwiefern können sich beide Medien wechselseitig ergänzen?
In der Bibliotheksgilde haben wir es aber nicht nur mit diesen Fragen zu tun, die mehr die Leserseite betreffen. Allerdings reichen sie schon in den Aufgabenbereich einer Bibliothek hinein, weil wir es hier mit Fragen der nutzerfreundlichen Präsentation unterschiedlicher Informations- und Unterhaltungsmedien zu tun haben. Das sind zum Teil technische Fragen der Aufbewahrung und des „zur Verfügungstellens“, zum großen Teil sind es aber auch inhaltliche Fragen der systematischen Zu- und Einordnung von Literaturgenres und Fachgebieten.
In unserer Bibliotheksgilde in Hohenwehrda steht vorerst das Buch im Mittelpunkt, weil wir uns in einem Zwischenstadium zwischen zwei ‚Bibliotheken‘ befinden – einer vergangenen, deren Bestand gesichtet, geordnet, repariert oder auch aussortiert werden muss, und einer zukünftigen Bibliothek, die in der nächsten Bauphase unserer neuen Schulgebäude eingerichtet werden soll. Wir verbinden diese Aufbauarbeit mit gut vorbereiteten Besuchen in nahegelegenen Stadtbibliotheken, um uns Ideen für unsere eigene zukünftige Bibliothek zu holen. Außerdem bereiten wir Bücher-Spendenaktionen vor, um den vorhandenen Bestand zu aktualisieren. Ein genauso wichtiger Bestandteil der Bibliotheksgilde ist aber auch das Selberlesen, in Form von Vorlesen und gemeinsamem Gespräch über das Gelesene.
Im geschäftigen Alltag eines Internats bildet die Bibliotheksgilde so schon jetzt auch einen Ort der Ruhe und der Besinnung, zu dem auch die künftige Bibliothek in einem ganz wesentlichen Sinne einmal werden soll.
„Essen ist ein Bedürfnis, genießen ist eine Kunst“
An jedem Schulwochenende dampft, brodelt und brutzelt es am Freitagabend im Keller des Waldhauses. Die Küchenmaschine brummt, in der Pfanne zischt Öl und jemand sucht lautstark nach der Küchenwaage…was ein Trubel!
Das kann nur eines bedeuten: die Kochgilde ist wieder am Werk!
Gemeinsam Rezepte aussuchen, regionale und internationale Gerichte zubereiten und auch auf die Köstlichkeiten aus dem reich bestückten Schulgarten wird nicht verzichtet. Alle Zutaten werden in ein „kulinarisches Chaos“ verwandelt und dann als Belohnung in aller Ruhe gemeinsam verspeist. Vorspeise, Hauptgang, Dessert… was ein Genuss! Mal wird am Pool gespeist, bei Sonnenuntergang am Labyrinth oder gemütlich in der Schulküche. Und mit satten, zufriedenen Gesichtern stellen wir ein weiteres Mal fest… die beste technische Erfindung in der Küche ist definitiv: die Spülmaschine!!
Die Tiergilde befasst sich primär mit den Hasen der Schülerinnen und Schüler im Internat, findet an jedem Freitag nachmittags statt und hat folgende Inhalte:
Erstens:
Eine liebevolle Beziehung zu den Tieren fördern, Freude entwickeln an körperlicher Arbeit sowie Erwerb von Kooperations- und Teamfähigkeit.
Zweitens:
Das Erlernen strukturierter Arbeitsabläufe und selbständige Durchführung der Reinigung des Stalls und Geheges, das Füttern und Tränken der Tiere sowie Fellpflege.
Drittens:
Das Erleben von Naturkreisläufen wie zum Beispiel der Jahreszeiten, Geburt, Wachstum, Fortpflanzung, aber auch Krankheiten und Tod.
Der systematische Kontakt der Schülerinnen und Schüler mit Tieren hat gewiss einen Erziehungswert, indem die Teilnehmer Zuverlässigkeit und Beziehungsfähigkeit entwickeln, die non-verbal abläuft. Sie vermögen auch aufgrund ihrer Kontakte mit den Tieren, Stress abzubauen und dadurch können emotionale Blockaden aufgelöst werden.
In Anlehnung an Zen-Buddhismus, ist Zazen die aufrecht sitzende Haltung in kraftvoller Stille. Oder: Wie macht man das Beste aus seinem Geist? Diese Meditation findet dreimal in der Woche nach dem Unterricht statt.
Wie geht das?
Wir sitzen gerade auf Meditationskissen und konzentrieren uns auf „Nichts“. Genauer gesagt, auf unsere Atmung, auf das Kommen und Gehen unserer Gedanken. Wir nehmen eine Position der Selbstbeobachtung ein. Es kommt die Erkenntnis, dass wir nicht mit dem nie endenden Selbstgespräch, dem Geräusch im Kopf, unserem täglichen Stress identisch sind.
Wozu ist das gut?
Zazen-Meditation ist entspannend (wenn auch diszipliniert). Zazen-Meditation fördert die Achtsamkeit und den Respekt vor seinen eigenen Impulsen, ist eine hervorragende Lehre für die Konzentration.
Warum soll ich meditieren?
Eigentlich bietet sich immer eine Gelegenheit zur Meditation an. Ob wir im Gespräch mit anderen sind, Mathe-Aufgaben still lösen, schwimmen, im Wald spazieren, Musik hören. Wenn wir ohne Urteil, ohne Vorwurf, ohne Ablenkung uns konzentrieren, selbst beobachten, erscheint unsere Tätigkeit ein vielfach reicher. Das ist eine befriedigende und befreiende Erfahrung.
Iaido-Gilde
Iaido ist die Kunst, blitzschnell eine Antwort zu geben auf einen unerwarteten Angriff mit dem Schwert. Hier ist weniger die romantische Vorstellung von Samurai-Aktion der Fall. Es geht hier um die Übung von Körper und Geist. Diese Gilde findet jeden Montag statt.
Die Gesichte
Die Gesichte des Bewegungsablaufes ist immer die gleiche: Du befindest dich in einem Zustand der Ruhe. Plötzlich taucht ein Angreifer auf. Das Schwert „materialisiert“ sich in deiner Hand und verschwindet ebenso schnell, wie es aufgeflammt ist – now you see ‚em, now you don’t.
Die Übung
Normalerweise üben Kendoka (Übende des japanischen Schwertweges) auch zusätzlich Iaido. Das Training hat als Grundlage deshalb Kendo Abläufe und Haltungen. Wie stehe ich, wie gehe ich, wie halte ich das Schwert, wie atme ich?
Ist das schwer?
Ja. Die Perfektion der Kata (formale Abläufe) verlangt die unendliche Wiederholung. Deshalb muss die Bereitschaft zur Disziplin da sein.
Ist das unmöglich?
Nichts ist unmöglich, wenn man seinen Geist nur dransetzt.
Im Wahlfach Musik wird das Zusammenspiel von zwei oder mehr Schülern in kleinen Gruppen trainiert und gefördert.
Das Spielen in einer Gruppe bringt in der Regel eine zusätzliche Motivation für den Instrumentalunterricht und für das eigene Üben auf dem Instrument, da die Schüler spüren, dass sie Ihr Können einsetzen und sich auch präsentieren können.
Das gemeinsame Musizieren reduziert bei vielen auch das natürliche Lampenfieber bei einem Auftritt. Außerdem bietet das Wahlfach Musik interessierten und talentierten Schülern der Schulband die Möglichkeit, sehr intensiv miteinander zu arbeiten.
…und auf einmal steht man da. Nicht mal der Vorhang, hinter dem man sich gerade noch verstecken konnte, gibt jetzt Schutz. Was für eine Ausnahmesituation ist es, von allen Augen angestarrt zu werden, alle Erwartungen zu erfüllen. Bloß nicht den Text vergessen, bloß nicht den Einsatz verpassen, nur keine verkehrten Wege gehen. Spreche ich laut genug, bin ich zu laut an leisen Stellen.
Das sind die Sorgen und Gedanken kurz vor dem Auftritt. Mit dem ersten Wort sind die Gedanken verflogen und ich bin nur noch die Rolle. Angespanntheit wird zu Spannung und Antrieb, das Beste zu geben. Ich ziehe meine Mitspieler in den Bann oder meine Mitspieler reißen mich mit. Egal wir sind ein Team, ein Ensemble. Und auf einmal bekommt der pathetische Satz „Einer für Alle, Alle für Einen“ wieder Sinn, für den er immer stand.
Das Stück ist zu Ende, keine „Buhs“, keine Unmutsäußerungen, sondern ehrlicher Applaus. Im Nachhinein Anerkennung von meinen Eltern, Mitschülern, Lehren und anderen. Das hätte ich so nicht erwartet von mir und trotzdem habe ich es gemacht. Ich. Ja, ich kann das!
Das Fach Theater versteht sich als eigenständiges Fach, gleichzeitig aber auch als Partner anderer Fächer. Wirtschaftliche Unternehmen und Betriebe entdecken die persönlichkeitsstärkende Wirkung von Theater. Das Fach Theater ist schon seit den 70er-Jahren als erfolgreiches Unterrichtskonzept bekannt, das bei Jugendlichen verblüffend genau die Kompetenzen fördert und stärkt, die wir heutzutage brauchen, um uns den vielfältigen Anforderungen der Gesellschaft stellen und ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Diese Kompetenzen sind unter anderem:
Eines der vielen wichtigen Ziele des Wahlfaches und der Gilde Theater ist die Aufführung. Des Weiteren plant Leiter Jens Terlinden, mit dem Ensemble an Wettbewerben teilzunehmen, um über den Tellerrand schauen zu können und die Arbeit einem kritischen Publikum vorzustellen.
Die neue Streicherklasse in Hohenwehrda ist gestartet.
Seit dem Schuljahr 2009/2010 erlernen die Schüler und Schülerinnen aus der 5. Klasse in der Gruppe ein Streichinstrument. Einmal in der Woche werden gemeinsam die Saiten für eine Stunde gezupft und gestrichen.
Das Erlernen eines Streichinstrumentes in der Musikklasse ist ein optimaler Weg, „spielerisch“ musikalisches Wissen und Grundfähigkeiten des jeweiligen Streichinstruments (Violine, Viola, Violoncello) zu erwerben.
Statt trockener Musiktheorie lernen die Schüler Notennamen, Tonarten, Vorzeichen, Rhythmen und viele andere musikalische Grundlagen beim gemeinsamen praktischen Spiel. Dieser lebendige Umgang mit Musik macht nicht nur viel Spaß, sondern fördert auch die Konzentrationsfähigkeit und Sozialkompetenz, was auch der allgemeinen Entwicklung der Schüler und Schülerinnen dient. Wissenschaftliche Studien belegen die positive Wirkung, die die aktive Beschäftigung mit Musik bei Kindern erzielt.
Gemeinsames Musizieren schafft Erfolgserlebnisse und fördert das soziale Handeln: ohne einander zuzuhören und sich der „Mannschaft“ anzupassen läuft im Klassenorchester nichts!
Die Streicherklasse ist jeweils für zwei Jahre konzipiert.
dieses ganzheitliche und naturnahe Wahlfach fördert, begleitet und fordert jene Schülerinnen und Schüler, die auf das Erreichen des Jägerbriefes hinarbeiten. In diesem Wahlfach werden die meisten inhaltlichen und praktischen Unterrichtsfächer der Jägerausbildung behandelt. Eine offizielle staatliche Prüfungsabnahme erfolgt in Jagdschulen oder Jagdvereinen vor Ort. Dieses Wahlfach ist als eine Art Vorbereitungskurs oder Begleitungskurs zu verstehen.
Beispiel:
Ein Schüler möchte den Jagdschein erlangen. Er besucht erfolgreich das Wahlfach und meldet sich für einen Ferienkurs an einer Jagdschule an. Dort erlangt er innerhalb von 17 bis 21 Tagen den staatlich anerkannten Jägerbrief nach bestandener Prüfung vor Ort. Durch das vorhandene jagdliche und naturkundliche Wissen des Wahlfachs liegt eine stabile Basis zum Bestehen der Prüfung vor.
Wahlfachinhalte:
Neben jagdlichen Exkursionen, Tierbeobachtungen und wahlfachinternen Prüfungen, werden folgende Inhalte behandelt:
Im Wahlpflichtfach Kunst steht das kreative, künstlerische Arbeiten an erster Stelle. Die Teilnehmer lernen verschiedenste bildnerische Arbeitstechniken kennen und es wird im Kunstsaal mit vielfältigen Materialien experimentiert und gearbeitet. Dabei wird neben dem ökonomischen Umgang mit den Arbeitsmaterialien auch ein Schwerpunkt auf den sorgsamen Umgang mit diesen gelegt.
Malerische, grafische und druckgrafische Techniken werden gemeinsam erlernt und dann in Arbeiten umgesetzt, die unter anderem die Ausstellungen im Wehrdahaus, die zu den Elternwochenenden stattfinden, bereichern. In kleinerem Rahmen als im regulären Kunstunterricht werden im Wahlpflichtfach auch Gruppenarbeiten umgesetzt, die vor allem großformatige Arbeiten als Resultate ergeben, welche zur Verschönerung der Familienbereiche dienen können. Im plastischen Bereich arbeiten wir mit diversen Materialien wie Speckstein, Gips und Ytong im abtragenden aber auch aufbauenden Verfahren.
Das Wahlpflichtfach Kunst unterstützt außerdem andere Gilden (Theater, Lietz Lounge) in dekorativen Fragen und hilft bei der Herstellung der Dekorationen bzw. Bühnenbilder. Neben der Arbeit während der Gildenzeiten stehen außerdem Besuche von Ausstellungen oder auch das künstlerische Arbeiten an außerschulischen Orten (Milseburg, Vonderau Museum etc.) auf dem Programm.
Sorgsamer Umgang mit der Natur entlang von Flüssen, handwerkliche Fähigkeiten beim Reparieren und Bau von Booten, das eigene Körpergefühl erfahren im Umgang mit Kajaks und Kanadiern auf stehenden und fließenden Gewässern, die eigenen Grenzen erfahren und überwinden beim Ablegen der DLRG-Rettungsschwimmabzeichen Bronze, Silber und Gold – das sind Herausforderungen, die auf die Teilnehmer des Wahlfachs Kanu warten.
Wie plane ich eine Tour? Wo übernachte ich? Wo lege ich Pausen ein? Und wie komme ich an Nahrung – mitnehmen oder unterwegs besorgen? Wo darf ich fahren, wo ist ein Naturschutzgebiet und das Aussteigen nicht erlaubt? Wie verhalte ich mich an einem Wehr, wie, wenn Bäume den Weg versperren? Eine detaillierte Planung gehört dazu, auch wenn die Praxis einen bisweilen überholt und Improvisation gefragt ist. Umgefallene Bäume liegen im Wasser, versperren den Weg, Aussteigen und Umtragen unmöglich, das Ufer ist zu steil? Dann heißt es: Rein ins Wasser, gemeinsam Boote übers Hindernis heben, schieben, drücken, mit Muskelkraft, Technik und einer zur Seilwinde umfunktionierten Rettungsleine.
Neben der anspruchsvollen Fulda bietet auch die Haune, unterhalb von Schloss Hohenwehrda, von März bis Ende Oktober, den Kanuten von Hohenwehrda Abenteuer pur. Dazwischen geht’s in der Wintersaison ins Trockendock – in die Kanugarage, um Boote und Material auszubessern und fit zu machen für die neue Saison; und es geht ins Hallenbad nach Hünfeld, um dort die theoretische und praktische Prüfung zum Rettungsschwimmer der DLRG abzulegen. Im vergangenen Schuljahr bestanden alle acht Teilnehmer der Gruppe um Kanu-Lehrer Martin Batzel die anspruchsvolle Prüfung.
Inhalt:
In dem Wahlpflichtfach „Soziales Lernen“ erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Überblick in dem Umgang mit Senioren im Pflegeheim Bethanien in Hünfeld.
Ihre Aufgaben bestehen darin, mit den älteren Damen und Herren etwas Zeit zu verbringen und sich mit ihnen sinnvoll zu beschäftigen. Dies kann ein nettes Gespräch sein, ein Spiel, etwas vorzulesen oder ein Spaziergang im hauseigenen Park.
Durch die gesammelten Eindrücke, dem Austausch der unterschiedlichen Generationen und den Umgang mit dem allgegenwärtigen Tod, sollen die Sozialkompetenz und das Einfühlungsvermögen der Teilnehmer stärken.
Zudem sollen die spannenden, schönen und tragischen Geschichten aus dem Leben der Heimbewohner die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken anregen.
Die Benotung erfolgt über eine schriftliche Lebensgeschichte eines Senioren. Dieser kann nach Sympathie vor Ort ausgewählt werden.
Zielgruppe:
Das Angebot für das Wahlpflichtfach Soziales Lernen richtet sich an die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-10. Sie sollten Freude am Umgang mit älteren Menschen mitbringen und Interesse an Erlebnissen aus der Vergangenheit haben.
Veranstaltungstermin/Ort:
Die Gruppe trifft sich jeden Montag von 15:45 -18:00 Uhr vor dem Sekretariat. Von dort geht es dann mit Schulbus und PKW mit Herrn Hühn und Zöllner nach Hünfeld in das Pflegeheim Bethanien.
Wahlfach Keramik versteht sich als eine Weiterführung der Keramikgilde. Während in der Gilde viele verschiedene Techniken ausprobiert werden, konzentrieren sich die Schüler im Wahlfach Keramik auf einen The¬men¬bereich und perfektionieren diesen über das Jahr. Zudem stellen sie Keramiken her und verkaufen diese auch an Elternwochenenden, um neue Materialien ein-kaufen zu können.
Das Wahlfach stellt daher höhere Ansprüche an den Ideen¬reich¬tum und die Ausdauer der Schüler, da sie mehr Verantwortung übernehmen müssen.
Geplant sind auch Ausflüge zu lokalen Keramik-Werkstätten, in denen man sich weitere Ideen holen kann. Zudem zeigen Ateliers und Galerien wie zum Beispiel Liebau in Burghaun des Öfteren auch plastische Werke bekannterer Künstler, etwa von Michael Jastram, die wir im Rahmen des Wahlfachs ansehen und analysieren werden.
Ein besonderer neuer Themenbereich ist die Gestaltung von Schmuck, der erst im vergangenen Jahr dazugekommen ist und den wir weiter ausbauen wollen. Dabei orientieren wir uns an Werken von Barbara Kaiser, deren spielerische Verarbeitung von Ton sehr inspirierend ist. Von Perlen bis Scheiben und Figürchen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Das Wahlfach Spanisch bietet Schülerinnen und Schülern ab der achten Stufe des Gymnasiums und der Realschule, die Spanisch nicht als Pflichtfach haben, die Möglichkeit, Spanisch als zweite oder dritte Fremdsprache zu erlernen. Während Gymnasiasten dadurch ihr Wissen vermehren und sich für die Zukunft höhere Chancen zu eröffnen vermögen, könne Realschüler für den möglichen Weg zum Abitur Vorarbeit zu leisten.
Das Wahlfach Spanisch setzt sich zum Ziel, dass die Schülerinnen und Schüler kommunikative Kompetenz entwickeln, dass sie in die Lage versetzt werden, Spanisch in zunehmend komplexen Alltagskontexten erfolgreich zu realisieren. Beim Spracherwerb gehen wir nach lernrelevanten Stoffen und Faktoren für den Lernenden vor. Grammatik wird primär funktional erfasst wird, weil sie im Dienste kommunikativer Akte steht.
Kommunikation ist in diesem Zusammenhang ein Leitbegriff, der nicht nur die Lehrer-Schüler-Interaktion reduktiv benennt, sondern global die Gesamtheit aller Prozesse bezeichnet, die im Fremdsprachenunterricht stattfinden. Das zu berücksichtige Lehrmaterial soll zu einem offenen Unterricht mit unterschiedlichen Arbeits-, Sozial- und Übungsphasen führen.
Zu diesem Zweck gebrauchen wir das von Cornelsen Verlag herausgegebene Lehrwerk „Encuentros. Método de espanol“, das aus einem “ Lehrbuch“, einem „Cuaderno de ejercicios“, einem “Grammatischen Beiheft“ und einem „Vokabeltaschenbuch“ besteht.
Parallel zur Behandlung des genannten Textes sehen gelegentlich die Schülerinnen und die Schüler aus der Reihe „Mundo joven /Welt der Jugend“ einen Kurzfilm von etwa drei bis fünf Minuten, in dem Themen wie z. B. „Dibújame un cuento / Zeichne mir eine Geschichte“, „Pablo y el fútbol / Pablo und der Fußball“, „Baile espanol /Spanischer Tanz“ etc. gezeigt werden. Hier beabsichtigen wir, primär das Hörverstehen zu fördern, denn nach dem Sehen des Filmes befassen sich die Schülerinnen und die Schüler mit Fragen über den Film.
Haubinda
98663 Haubinda
Telefon: 0 36 875 / 67 10
Email: haubinda(at)lietz-schule.de
Schloss Hohenwehrda
36166 Haunetal
Telefon: 0 66 73 / 92 99 - 0
Email: hohenwehrda(at)lietz-schule.de
Schloss Bieberstein
36145 Hofbieber
Telefon: 0 66 57 / 79 0
Email: bieberstein(at)lietz-schule.de

kasiramis
Montag 20.30 Uhr - 21.30 Uhr
Dienstag 20.30 Uhr - 21.30 Uhr