Fleißige Handwerker

im Waldhaus in Hohenwehrda

Farbe bringt Leben in den Alltag, verändert die Atmosphäre und erfreut die Sinne. Ein paar Eimer Farbe,  Abklebeband, Farbroller, ein paar Pinsel und eine Fototapete waren die Materialien  und binnen eines Tages entstand aus den grauen Wänden im Waldhaus in Hohenwehrda ein buntes und einladendes Treppenhaus. Über die neue Wohlfühl-Atmosphäre  staunten nach getaner Arbeit  auch die sieben Anstreicher selbst -  waren stolz und zufrieden, freuten sich über das anerkennende Lob der Besucher.

Die Idee zu der Verschönerung des Treppenhauses im Waldhaus hatte Familienvater Volker Kilgus – federführend bei der Gestaltung und Umsetzung war dann Kunstlehrerin Ines Barth, die zunächst in nächtlicher Vorarbeit verschiedene Farbkombination kreierte.  Und sie übernahm auch das Kommando bei der praktischen Ausführung, legte Hand an, demonstrierte die optimale Pinselführung, Abklebe-  und Rolltechnik.

In den Farbkombinationen  aus pastellfarbenen Tönen, kombiniert mit kräftigen Kontrasten, spiegeln sich die Farben der drei Lietz-Standorte Hohenwehrda, Bieberstein und Haubinda wider. Die Waldhausbewohner Jeronimo, Allessandro, Vagif, Rupert und Philipp gingen gleich nach dem Frühstück engagiert zu Werke. Immer wieder kamen staunende Mitschüler vorbei und zeigten sich interessiert.

Bei Sabine und Lennert blieb es nicht nur beim Zuschauen – kurzerhand schnappten sie Farben und Pinsel,  werkelten bis in die späten Abendstunden kräftig mit. Lediglich zum Mittagessen gönnten sich die sieben engagierten Anstreicher eine Pause, waren erst zufrieden, als es schon lange dunkel und das Tagwerk vollbracht war. Krönender Abschluss war das Anbringen einer Fototapete, die eine rote englische Telefonzelle abbildet.

Toll – eine ganz andere Atmosphäre“, so der einhellige Tenor nach getaner Arbeit. Und dass Arbeit auch Spaß machen kann, wenn am Ende solch ein anschauliches Ergebnis herauskommt, stellten die Schüler dabei gleichzeitig fest. Da schmeckten dann auch das Abendessen und der Feierabendtrunk noch einmal so gut und die wohltuende Müdigkeit, die sich schnell einstellte,  verhinderte jegliche Einschlafprobleme.

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