Das letzte Präsenzwochenende vor Weihnachten sah wieder einmal das Fußballturnier und den Weihnachtsmarkt vor. Der Samstag war dem Ballsport vorbehalten und bei Cheforganisator Anton Theune waren zehn Meldungen eingegangen, darunter wieder zwei Gastmannschaften aus Hohenwehrda und ein Frauenteam sowie eine Lehrermannschaft.
In den Vorrundenspielen wurde sehr entspannt und fröhlich, beinahe ohne Fouls und dennoch äußerst engagiert gespielt. Hier war auch meist schnell klar, wer die Favoriten für das Erreichen des Halbfinales waren. Die als Engel gekleideten Mädchen zeigten sich konkurrenzlos in der Wertung um das beste Trikot. Die Gäste aus Hohenwehrda, Stögis Junioren und Senioren genannt, obwohl ihr früherer Betreuer Christian Stöger wegen eines Laufwettkampfes diesmal nicht mit dabei war, konnten mit den körperlich überlegenen Biebersteinern gut mithalten. Nach insgesamt zwanzig Partien waren die Teilnehmer des Halbfinales ermittelt und neben den Frauen und den Gästen waren auch „Der Geräte“ und „Mittenindiefresserein“, trotz des martialischen Mannschaftsnamens, ausgeschieden, ebenso die erstmalig teilnehmenden Schüler des Bildungsjahres, die sich, obwohl altersmäßig ebenfalls unterlegen, sehr robust und einsatzfreudig zeigten.
Im ersten Halbfinale setzte sich Torpedo Moskau erwartungsgemäß gegen die Thomale Tigers durch, während sich in der zweiten Partie die Lehrer gegen den KSC Schlappeseppel erst in der zweiten Runde des Elfmeterschießens geschlagen geben mussten. Anschließend gewannen die Lehrer jedoch das Spiel um Platz drei mit 4:3 und die Thomale Tigers waren damit erneut die bestplatzierte Familienmannschaft. Das Finale brachte wieder sehenswerte Spielzüge auf beiden Seiten. Der KSC verteidigte seinen Titel letztlich mit 5:3 aufgrund der mannschaftlichen Geschlossenheit gegen die stark aufspielenden Torpedos.
Während der Preis für das schönste Trikot diesmal ausschließlich den Engeln von der Frauenmannaschaft vorbehalten war, wurde Max Kern zum besten Torwart und Daniel Arnold zum besten Spieler des Turniers gewählt.