Einweihung des Zollmann-Hauses am 24. September 2016

Es ist so weit: Zum Schuljahr 2016/17 werden 12 Schülerinnen und Schüler mit Ihrer Heimfamilienmutter die attraktiven Räumlichkeiten im neuen Zollmann-Haus beziehen. Die Einweihung  ist am Samstag, 24. September, vorgesehen.

Klare Formen, helle Farben und ein modernes Interieur bestimmen das Gebäude. Immer wieder waren Besucher von Bieberstein, beginnend mit der Grundsteinlegung bis zuletzt anlässlich des Altbürgerfestes, eingeladen, sich persönlich von den Baufortschritten zu überzeugen. Der Startschuss zur offiziellen Übergabe des Gebäudes fällt am 24. September um 11.00 Uhr mit einem Sektempfang. Neben Festakt und Begehung des Zollmann-Hauses sind die Gäste ab 15 Uhr zum Besuch einer Kunstausstellung eingeladen. Anmeldungen zur Einweihung werden telefonisch unter 06657 790 oder per e-Mail an bieberstein(at)lietz-schule.de bis zum 9. September 2016 entgegengenommen.

Übrigens: Spenden sind auch weiterhin herzlich willkommen. Bis einschließlich 20. August 2016 werden Spender, die mehr als 100€ zum Bau des Zollmann-Hauses beigetragen haben, auf einer Tafel genannt und selbstverständlich zur Einweihung eingeladen.

Unser Spendenkonto:

Stiftung Deutsche Landerziehungsheime – Internat Schloss Bieberstein:
Verwendungszweck: »Zollmann-Haus«
IBAN: DE04 5306 0180 0108 027722
BIC: GENODE51FUL


Nachruf für Peter Löhr – 11. Oktober 1934 bis 24. Juni 2016

Ein Mann mit vielen Facetten

Ein Mensch mit Ecken und Kanten, warmherzig und zugewandt, fröhlich und tiefsinnig, aufbrausend und manchmal auch nachtragend – ein Mann mit vielen, vielen Facetten. Peter Löhr ist am 24. Juni dieses Jahres im Alter von 81 Jahren gestorben.

von Sabine Ick

Peter Löhr wurde am 11. Oktober 1934 in Berlin geboren, er besuchte Bieberstein von 1950 bis 1952. In dieser Zeit war er als Schülersprecher besonders engagiert. Er verließ die Schule, um eine berufliche Ausbildung aufzunehmen und arbeitete viele Jahre als selbstständiger Textilkaufmann. Er bereiste beruflich wie privat die ganze Welt, war weltoffen und weltgewandt. Mit offenem Herzen setzte er sich für benachteiligte Kinder ein und übernahm Patenschaften für sie. Er zeichnete sich als Kunstliebhaber aus und interessierte sich im musischen Bereich für Jazz und klassische Musik.

Nach seiner Schulzeit, im Berufsleben stehend, kam er regelmäßig zu den Altbürgertreffen und brachte sich mit vielen guten Ideen in den Altbürgerverein ein, war aber gleichermaßen immer dem aktuellen Schulleben zugewandt. Dabei wurde von ihm beispielsweise 2008 das Projekt „Leben in die Bude“ angestoßen und mit diversen Finanzspritzen vorangetrieben. Leider kam dieses Projekt nicht zur Vollendung. Immer wieder war es Anliegen von Peter Löhr, das aktuelle Schulleben und die Altbürgerbelange zu verbinden. Sein Credo war es, dass die „älteren Herrschaften“ von den neuen, lebendigen Ideen der jungen Leute profitieren könnten und auf der anderen Seite die Lebenserfahrungen der Altbürger den Schülern im stetigen Austausch zugutekommen könnten. Um gerade diese beiden „Lietz-Gleise“ zu verbinden, hatte er nach 2010 gemeinsam mit Jutta Quabbe den „Lietz lebt- Preis“ ins Leben gerufen. Auch in dieses Projekt ist eine beachtliche Summe, gespendet von Peter Löhr, geflossen. Aufgenommen wurden dabei die Ideen der Schüler von Bieberstein, Hohenwehrda und Haubinda, die den intensiven Austausch von Schülern und Altbürgern in den Blickpunkt stellten.

Peter Löhr war gerade in der Umsetzung dieses Lietz lebt-Preises den jungen Menschen stets zugewandt, großzügig und interessiert. Gemeinsam mit Jutta unternahm er Reisen in die Internate, um für das Projekt zu werben und den Austausch zu fördern. Grundsätzlich ein fröhlicher und positiver Mensch, konnte er jedoch bei Ungerechtigkeit oder Oberflächlichkeiten aufbrausend reagieren und nahm dann auch eine unversöhnliche Haltung ein. Wer Peter Löhr zum Freund hatte, der hatte allzeit einen treuen Freund an seiner Seite. Geradezu kämpferisch trat er für seine Ideen ein. Ich persönlich traf Peter Löhr zum letzten Mal 2014 zufällig auf einer Schiffsreise nach Oslo. Von seiner Krankheit hatte er gerade erfahren, dennoch war er voller Lebensfreude und von dem festen Willen getragen, noch möglichst viel und das Richtige zu erleben.

Seine Worte bei Kaffee und Kuchen werde ich nicht vergessen: „Vielleicht habe ich nicht alles richtig gemacht, zu viel Zeit und Energie auf Dinge verschwendet, die es, im Rückblick betrachtet, nicht wert waren. Wichtig sind doch nur die Menschen im engen Umfeld, die es gut mit uns meinen und mit denen müssen wir achtsam umgehen und uns Zeit nehmen – viel mehr Zeit.“


Gemütliches Clubtreffen in Stuttgart

Wieder einmal toll organisiert von Adriane Gentner-Altmann war das jüngste HL-Clubtreffen in Stuttgart: In einer lauschigen Weinlaube im Garten des Restaurants "Besen 66" hatten sich insgesamt 11 Lietzer und Freunde sowie "Ehrengast" Vierbeiner Aimy getroffen.

Das Wetter war sommerlich, der Wein süffig, das Essen vorzüglich und die Stimmung bestens. Das gerade einmal eine Woche zurückliegende Altbürgerfest auf Bieberstein ließen diejenigen, die mit von der Partie waren, mit einhellig positiver Resonanz Revue passieren. Da dieser Abend besonders fröhlich verlief, rückte das für diesen Abend anberaumte EM-Fußballmatch Portugal gegen Polen eindeutig in den Hintergrund.

Schon jetzt vormerken: Das nächste HL-Clubtreffen Stuttgart ist auf dem Weindorf, das in diesem Jahr in der Zeit vom 24. August bis 4. September vorgesehen ist. Das genaue Datum zum HL-Clubtreffen wird rechtzeitig bekannt gegeben. 


Vorstandsteam des Altbürgervereins geht in die nächste Runde

Wulff-Henning Lindner, Everhard Riebel, Christine Jesumann, Jan Wolfrat, Ina Freitag, Georg Schweizer, Dr. Christian Altmann und Kai Müller (v.l.)

Offensichtlich hochzufrieden mit der Arbeit des Vorstandsteam im Altbürgerverein in den zurückliegenden Jahren zeigten sich die Mitglieder anlässlich der Vorstandswahlen: Wiedergewählt und damit in ihrer Arbeit bestätigt wurden Georg Schweizer (Vorsitzender) sowie die beiden Stellvertreter Christine Jesumann und Dr. Christian Altmann.

Mit ihrem Dank an die anwesenden Mitglieder verband das Vorstandsteam die Aussage, auch weiterhin im besten Sinne die Internate und das Schulleben sowohl finanziell als auch ideell zu unterstützen. In der Zusammensetzung des Arbeitsausschusses gab es lediglich eine Veränderung: Neu im Team ist Everhard Riebel, der Judith Volkhardt ablöst. Als Mitglieder im Arbeitsausschuss bestätigt wurden Ina Freitag, Wulff-Henning Lindner, Jan Wolfrat und Kai Müller. Ebenfalls anlässlich des Altbürgerfestes auf Schloss Bieberstein hatte der Vorsitzende Georg Schweizer zum Treffen der Clubleiter eingeladen. In diesem Rahmen wurden Maximilian Lehrer als Leiter des HL-Clubs München, Götz Heinemann als Leiter in Frankfurt und Adriane Altmann-Gentner als Leiterin des HL-Clubs Stuttgart gewählt. Im Vorfeld zu den Wahlen hatte Georg Schweizer die zahlreichen Aktivitäten des Altbürgervereins im Jahr 2015 herausgestellt, dabei auf das finanzielle Engagement für die einzelnen Internate verwiesen und insbesondere auf den Zuwachs an Jung-Altbürgern aufmerksam gemacht. Ein besonderer Dank galt auch Birgit Sondergeld, die immer ein wirtschaftliches Auge auf den Altbürgerverein richte und mit guten Ideen zum Erfolg des Altbürgervereins beitrage. Nach Bericht der Kassenprüfer Mathias Fidel und Ferdinand v. Reitzenstein wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. 


Verstärkung im Arbeitsausschuss: Everhard Riebel

Als ehemaliger Lietzer besuchte der gebürtige Mannheimer von 1973 bis 1976 das Internat Schloss Bieberstein. Hier sind nach eigenen Aussagen zahlreiche Freundschaften und Netzwerke entstanden, die auch noch nach mittlerweile 40 Jahren andauern.

Nach seinem Studium der Betriebswirtschaft zum Diplom-Kaufmann an der Universität Hamburg folgten zahlreiche Stationen als Chief Financial Officer in verschiedenen größeren Unternehmen und Konzernen. Heute arbeitet der versierte Finanzfachmann interimsweise im Bereich Management & Consulting für kleinere und mittlere Unternehmen. Everhard Riebel ist verheiratet und hat eine 15-jährige Tochter.

Herzlich willkommen im Team! 


Drei Tage ausgelassen gefeiert: Altbürgertreffen 2016

 Über 100 Altbürger und Freunde, Familienmitglieder, Schüler und Schulteam feierten am Wochenende ausgelassen an insgesamt drei Tagen auf Schloss Bieberstein. Wieder einmal hatte das Leitungsteam des Altbürgervereins um Georg Schweizer zum traditionellen Altbürgerfest geladen und trotz „stürmischer“ Wetterprognosen waren zahlreiche Altbürger angereist.

Den Auftakt bildete am Freitag das HL-Golfturnier, aufgrund der Wetterbedingungen musste das Turnier zum großen Bedauern aller Spieler abgebrochen werden – der HL-Wanderpokal konnte somit in diesem Jahr nicht weitergegeben werden. Wieder exzellent von der Biebersteiner Küche ausgerichtet war dann am Abend das „Festliche Dinner“. Für Gourmets genau das Richtige und der Hauswein der Biebersteiner verstärkte die ausgelassen fröhlich-zufriedene Stimmung. Erstmals hatten die Organisatoren unter Federführung von Kai Müller das Altbürgerfest als Familienfest „ausgeschrieben“ und bereits zum festlichen Dinner konnten sich die Kinder und Jugendlichen an einem separaten Tisch bedienen… nicht gerade ein Büffet für Gourmets mit  Hähnchennuggets, Pommes oder Spaghetti – aber für die jüngeren Besucher eben genau das Richtige. Beaufsichtigt wurde diese bunte Truppe von Biebersteiner Schülern, ideal organisiert, denn so konnten die Eltern ungestört dinieren. 

Auftakt bildete am folgenden Tag die Mitgliederversammlung des Altbürgervereins mit Neuwahlen. Für viele Mitglieder nicht verwunderlich war nach ausgezählten Stimmen, dass der alte Vorstand auch der Neue ist – läuft doch die Arbeit im Altbürgerverein in höchstem Maße „rund“. Für das Vertrauen bedankten sich Georg Schweizer (Vorsitzender), Dr. Christian Altmann (Stellvertreter) und Christine Jesumann (Stellvertreterin) sowie Schatzmeister Ralf Schilha. Wiedergewählt in den Arbeitsausschuss wurden Ina Freitag, Kai Müller, Wulff-Henning Lindner und Jan Wolfrat. Neu in den Arbeitsausschuss gewählt wurde Everhard Riebel. Judith Albrecht ist damit im Arbeitsausschuss nicht mehr vertreten, Christine Jesumann dankte für die geleistete Arbeit. Der Nachmittag stand wieder einmal, wie in den Jahren zuvor, unter dem Titel „Spiel, Spaß und Sport“ – ob Volleyball oder Rugby, ob Kinderschminken oder Töpfern, Musizieren, Kaffee trinken und Kuchen essen – für jeden war auf dem gesamten Campus das Passende dabei. Wer Zeit und Muße hatte, konnte der Idee der Schüler aus der PR-Gilde Folge leisten und in der „Beicht-Box“ Erlebnisse aus der früheren Schulzeit zum Besten geben -  diese Geschichten wurden in einem kurzen Filmclip verarbeitet, der am Abend in der Teestube für große Lacherfolge sorgte. Gefeiert wurde am Abend dann ausgelassen bis in die Nacht hinein… der eine oder andere, so wird jedenfalls gemunkelt, hat dann auf einem Festival in der Nähe Biebersteins sogar bis in die frühen Morgenstunden hinein gefeiert. Aufschlussreich der Beitrag anlässlich der Kapelle am Sonntag: Der Frage „Das Lietz-Bildungsjahr – ein Jahr der Kompetenzentwicklung?“ ging in ihren Ausführungen die Altbürgerin und Heimpatin Nina Dressen nach.  In der Studie wurde insbesondere der Vergleich der Kompetenzentwicklung von Schülern der Biebersteiner E-Phase mit Schülern aus dem Bildungsjahr vorgenommen.  Konnten die Kompetenzen gleichermaßen weiterentwickelt werden und wenn ja, in welcher Weise? Gibt es Unterschiede in der Entwicklung zwischen den Schülern der E-Phase und den Bildungsjahrschülern? Wenngleich es sich, so betonte Nina Dressen,  um eine „kleine Studie“ handelte, sei eines gewiss: „Der Kompetenzzuwachs bei den Schülern des Bildungsjahres ist als überaus positiv zu bewerten.“  Das gemeinsame Katerfrühstück bildete Ausklang des dreitägigen Altbürgerfestes. Herzlichen Dank dem Organisatorenteam von Schloss Bieberstein und dem Schulleiter Michael Meister, die ein tolles, vielfältiges und informatives Programm für die Altbürger zusammengestellt hatten.                                                          

Eine Fotogalerie mit vielen weiteren Impressionen findet ihr hier


Programm Altbürgertreffen 2016

Freitag, 24. Juni

 

15:00 Uhr            Golfturnier, Golfplatz Hofbieber

19:30 Uhr            Festliches Dinner mit Kinderbetreuung, Speisesaal

ab 20:00 Uhr      Party im Schopp

 

Samstag, 25. Juni

 

ab 09:30 Uhr      Tagungsbüro geöffnet

ab 09:30 Uhr      Beichtbox, Brunnenraum

ab 10:00 Uhr      Offene Schule, Altbürger können Unterricht besuchen

10:00 Uhr            Hauptversammlung, Kapelle

12:30 Uhr            Mittagsbuffet, Speisesaal

ab 14:00 Uhr      Volleyball und Rugby-Show, Sporthalle

ab 14:00 Uhr      Vorstellung von Gilden und PA’s, gesamtes Gelände

ab 14:00 Uhr      Teestube mit Kaffee und Kuchen

15:00 Uhr            HL-Clubleitertreffen, Nord-Ost-Raum

17:00 Uhr            Vorstellung Zollmannhaus und Enthüllung Spendentafel, Zollmannhaus

18:00 Uhr            Abendbuffet, Speisesaal

ab 20:00 Uhr      Weinstube in der Teestube mit Livemusik, Lesung und den Ergebnissen der Beichtbox

ab 20:00 Uhr      Discoabend im Schopp

ab 22:00 Uhr      Lietzfeuer, Milseburger

 

Sonntag, 26. Juni

 

10:30 Uhr            Kapelle mit musikalischem Abschluss und Vortrag von Nina Dressen

11:30 Uhr            Katerfrühstück, Speisesaal


Einladung zur HL-Golftrophy 2016

Der Countdown läuft: Wer sich spontan noch entschließen möchte, an unserem HL-Golfturnier anlässlich des Altbürgerfestes am Freitag, 24. Juni, teilzunehmen, sollte jetzt die Gelegenheit zur Anmeldung nutzen. Bisher haben wir vier Flights zusammengestellt und freuen uns über weitere Mitspieler.

Ganz gleich, welches Handicap – an diesem Nachmittag ab 15.00 Uhr geht es auf dem Golfplatz Hofbieber um den Spaß am Golfen und das gesellige Miteinander. Dieses 9-Loch-Turnier ist nicht vorgabewirksam. Anmeldungen bitte an: lauer@pr-ick.de, Angabe von Handicap und Heimat-Golfclub nicht vergessen! Wer den HL-Wanderpokal 2016 ein Jahr lang sein eigen nennen darf, wird anlässlich des festlichen Dinners am Abend verkündet. Auch hierzu benötigen wir verbindliche Anmeldungen und Überweisung des Betrages für das Abendessen im Vorfeld. Detaillierte Informationen dazu auf der Homepage. Übrigens: Selbstverständlich könnte Ihr Euch ebenfalls noch für das Altbürgerfest, das bis einschließlich Sonntag, 26. Juni vorgesehen ist, anmelden. Wir freuen uns auf rege Teilnahme.


Norddeutsches Lietzer-Treffen: Gemütlicher Nachmittag im Museumshafen Oevelgönne

Ein absolut gelungenes Altbürgertreffen-Treffen in Hamburg: Nach dem tollen Erfolg im vergangenen Jahr hatte das norddeutsche Team auch in diesem Jahr wieder zu einer Veranstaltung in die Hansestadt eingeladen. Während im vergangenen Jahr eine Hafenrundfahrt auf dem Programm stand, war in diesem Jahr auch an die „Landratten“ gedacht worden.

Eingeladen hatte das Organisationsteam mit Axel Hoppenhaus, Sebastian Kellner und Lorenz Krimmel auf den historischen Schwimmkran HHLA Karl Friedrich Steen im Museumshafen Oevelgönne in Neumühlen/Oevelgönne. Ab 15 Uhr ging es bei idealem Sonnenwetter los. Mit von der Partie waren insgesamt rund 30 Altbürger, überwiegend aus Norddeutschland. Dabei auch die Vorstandsmitglieder Dr. Elisabeth Knolle mit Ehemann und Sabine Ick sowie der Vorstandsvorsitzende Ernst-Friedrich Kellner. Der Nachmittag plätscherte ebenso geruhsam dahin wie die Elbe, unterbrochen von Führungen und kurzweiligen Informationen zu Hafen und Schwimmkran: Der Lietzer Matthias Langenscheid hatte sich als Hafenlotse angeboten, Zahlen, Daten und Fakten zum Besten zu geben und diese Ausführungen wurden mit großem Interesse aufgenommen.

Abschluss und Ausklang des Tages bildete das gemeinsame Grillen bei Bier und Wein und vielen netten Gesprächen.  Kleiner Wermutstropfen am Rande: Waren es im vergangenen Jahr knapp 80 Altbürger blieb die Resonanz in diesem Jahr doch unter den erwarteten Rückmeldungen.  


Norddeutsches Altbürgertreffen in Hamburg

Für Kurzentschlossene unter den Altbürgern: Das Wetter am Wochenende soll schön werden – also spricht nichts dagegen, ganz spontan an dem norddeutschen Altbürger-Treffen teilzunehmen. Los geht es am kommenden Samstag, 11. Juni, ab 15 Uhr. Unser Treffpunkt ist der Schwimmkran, Museumshafen Oevelgönne in Neumühlen/ Övelgönne, 22763 Hamburg (Waltershof).

Den Nachmittag verbringen wir gemeinsam auf dem Schwimmkran: Der Lietzer Matthias Langenscheid hatte angeboten, dieses Treffen zu organisieren. Matthias ist Kapitän, zur Zeit Hafenlotse in Hamburg und absoluter Fachmann, der uns Führungen durch Maschinenraum und Führerstand anbietet. Zum Ausklang des Tages ist dann gemeinsames Grillen angesagt. Die Kosten betragen pro Person 35,00 Euro für Essen und Getränke, ermäßigt 25 Euro. Den Betrag bitte im Vorfeld überweisen an: Verein zur Förderung und Erhaltung Lietz-Schule Spiekeroog, Sparkasse LeerWittmund, IBAN DE 18285500000000097717.  Wir freuen uns auf einen schönen Nachmittag und Abend mit Euch.  


Tolles Programm für's Altbürgertreffen: Rugby-Show

Die Vorbereitungen für das Altbürgerfest vom 24. bis 26. Juni laufen auf Hochtouren: Knapp 100 Altbürger haben sich bereits angemeldet oder angekündigt – wenngleich der Speisesaal noch ausreichend Platz bietet und wir gerne weitere Anmeldungen für das Dinner und das Altbürgerfest entgegennehmen.

Auch das Programm für Samstag, 24.6. steht – unter anderem mit einer Rugby-Show, für die die Biebersteiner Schüler bereits ordentlich trainieren. Und ganz nach dem Motto: „The Unbreakables – oder: Ich mach mich dreckig!“ wurde trainiert, bei Wind und Wetter. Keine Frage: Rugby wird draußen gespielt, erst recht im Regen. So verlangten es die Schülertrainer Lea, Joshua und Nathan und so wurde es gemacht. Und alle machten sich dreckig!


Stipendien für musisch und künstlerisch Begabte

Assessment-Tag im Lietz-Internat Hohenwehrda

Tasten, Töne und Theater – unter diesem Motto vergibt das Team des Lietz-Internates Hohenwehrda auch in diesem Jahr attraktive, musische Stipendien an Schülerinnen und Schüler. Das Lietz-Internat hat sich auf die kreative Ausbildung der Kinder und Jugendlichen spezialisiert und bietet eine Gesangs- und Chorausbildung, eine Instrumentalausbildung sowie das Fach Theater an.

Um jungen Menschen die Möglichkeit zu bieten, ihre musisch-künstlerischen Fähigkeiten auszubauen und zu erweitern, wurde das musische Stipendium geschaffen. Zu einem „Assessment-Tag“ lädt das Team des Lietz-Internates c, ein. Interessierte Jungen und Mädchen der fünften bis zehnten Klassen können ihre Begabungen unter Beweis stellen und bei erfolgreicher Teilnahme ein musisches Stipendium für den Internatsbesuch erwerben. Neben Interesse und Begabung sollten für die Klassen 5 bis 7 Praxiserfahrungen in den Bereichen Instrumental, Gesang oder Theater vorhanden sein. Die Jugendlichen der Klassen 8 bis 10 sollten über mindestens vier bis fünf Jahre qualifizierten Instrumental-/ Gesangsunterricht, über Chorerfahrung oder Theaterauftritte verfügen. Während die musisch begabten Teilnehmer mit eigenen Instrumenten und Noten vorspielen, proben die „Theater-Schüler“ während des Assessment-Tages ein Stück ein und erarbeiten eine Präsentation. Noch am selben Nachmittag erfolgen die Darbietungen und es werden anschließend die Stipendiaten ausgewählt.

Wer sich an diesem Kreativtag beteiligen möchte, kann sich schriftlich bewerben. Schloss Hohenwehrda, 36166 Haunetal oder leitung(at)hohenwehrda.de, www.internat-hohenwehrda.de.


Team der Lietz-Internate auf Infotagen vertreten

Lernen Sie uns kennen: Von Lehrinhalten über das Wohnen im Internat bis hin zu den vielfältigen Fördermöglichkeiten informiert das Team der Lietz-Internate Interessierte gerne während zahlreicher Infoveranstaltungen in ganz Deutschland. Die Schulleiter der Internate in Haubinda, Hohenwehrda und Bieberstein stehen bei Fragen und zu persönlichen Gesprächen gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Beratungstage in ganz Deutschland:

Düsseldorf

Sonntag, 12. Juni 
11:00 – 16:00 Uhr
Hyatt Regency Düsseldorf
Speditionstraße 19
40221 Düsseldorf

Frankfurt
Sonntag, 26. Juni
11:00 – 16:00 Uhr
Hotel InterContinental
Wilhelm-Leuschner-Str. 43
60329 Frankfurt/M.

Nürnberg
Samstag, 2. Juli
10:00 – 13:00 Uhr 
Sheraton Hotel Carlton
Eilgutstr. 15
90443 Nürnberg

München
Sonntag, 3. Juli
11:00 – 16:00 Uhr
The Charles Hotel
Sophienstr. 28
80333 München


Jetzt noch anmelden: Norddeutsches Lietz-Treffen in Hamburg am 11. Juni

Los geht es um 15:00 Uhr im Museumshafen Övelgönne – Lietzer und Kapitän Matthias Langenscheid stellt uns einen historischen Schwimmkran vor, Leckereien von Grill und lockeres Beisammensein stehen ebenso auf dem Plan. Weitere Infos findet ihr hier


Altbürger-Treffen ist Familientreffen!

Genau diesen Tenor haben sich die Initiatoren des Altbürgerfestes auf die Fahnen geschrieben! Wer also seine Kinder mitbringen möchte, ist herzlich willkommen und wir haben ganz besonders darauf geachtet, dass die Kleinen und „Mittelgroßen“ sich genauso amüsieren können wie wir Erwachsenen – und das ganz in Ruhe.

Es beginnt bereits am Freitag, 24. Juni, das festliche Dinner ist nicht nur etwas für die Erwachsenen – auch die Kinder sind herzlich willkommen und treffen sich im kleinen Speisesaal. Wenn es auch nicht ganz so festlich wird, dennoch bereitet das Team der Küche auch für diese „Bande“ etwas Besonderes vor, allerdings kind- und jugendgerecht. Den Abend begleiten Schüler von Bieberstein und betreuen die Kleinen und Kleinsten während des Essens und marschieren dann gemeinsam in die Teestube zum Spielen. Also können die Eltern ganz in Ruhe schmausen und plaudern, während sich der Nachwuchs amüsiert. Achtung: Ob festlich oder rustikal – Ihr müsst Euch und Eure Kinder vorab verbindlich anmelden und vorab auch den Betrag überweisen, Erwachsene 55,00 Euro, 10,00 Euro die Kinder bis 12 Jahre. Postscheckkonto Frankfurt/Main, IBAN: DE53 5001 0060 0066 5806 09, Stichwort Dinner. Anmeldeschluss ist der 31.5.

Kinderbetreuung wird auch am Samstag, 25. Juni, groß geschrieben: Eingerichtet wird, je nach Wetterbedingungen, eine Spielecke im Freien oder in einem Klassenzimmer, hier können die Kinder malen, basteln, spielen. Schüler betreuen die Gruppe und auch Erwachsene sind dabei, die den Überblick behalten. Ponyreiten, Kutschfahrten, Kinderschminken… absoluter Renner bei Kindern ist auch das Stockbrot-Backen am Lagerfeuer, wenn das Wetter mitspielt – am Milseburger Dreieck. Und noch in Planung ist das Indianerzelt, in dem die Kinder Platz nehmen und spielen können.

Und wenn die Kleinen dann endlich müde sind… haben wir einen Babysitter-Dienst auf die Beine gestellt. Wer also auch noch den Abend ungestört genießen möchte, kann sich bei uns anmelden, am besten telefonisch über Sabine Ick, um die Details zu klären und aufzunehmen. Die Babysitter müssen von den Eltern in Bieberstein abgeholt und auch wieder zurückgebracht werden, das Honorar beträgt 7,00 Euro pro Stunde, das Honorar erhält der Babysitter persönlich. Es versteht sich von selbst - auch im Sinne der Kinder - dass nur Familien von dem Babysitter-Dienst profitieren können, die in Hotels rund um Bieberstein untergebracht sind.

Hier anmelden und weitere Infos zur Überweisung erhalten. 


Altbürger-Treffen: Festliches Dinner

Foto: Everhard Riebel‎

Mittlerweile Tradition: Das festliche Dinner zum Auftakt des Altbürgerfestes am Freitag, 24. Juni. Wer als Sieger aus dem Golfturnier hervorgeht und dann ein Jahr lang den Wanderpokal sein eigen nennen darf, das wird übrigens abends anlässlich des festlichen Dinners im Speisesaal in Bieberstein verkündet. Dazu wiederum müsst Ihr Euch vorab bis zum 31. Mai verbindlich anmelden und den Betrag in Höhe von 55,00 Euro für Erwachsene und 10,00 Euro für Kinder bis 12 Jahre unbedingt vorher an Postscheckkonto Frankfurt/Main Dresdner Bank BIC: PBNK DE FF IBAN: DE53 5001 0060 0066 5806 09, Stichwort Dinner, überweisen. Leider können spontane Gäste an diesem Abend nicht berücksichtigt werden – die Küche muss bei diesem tollen Dinner planen können! Daher vorher verbindlich anmelden und den Betrag überweisen. Erstmals übrigens sind die Kinder mit von der Partie und werden mit leckeren Kindergerichten im kleinen Speisesaal bewirtet. Mit dabei sind die Schüler, die hier und da für Ordnung sorgen und nach dem Essen mit den Kindern in der Teestube spielen!   


Altbürger-Treffen: Spannendes Golf-Turnier um den Lietz-Wanderpokal

Wer hat nicht schon wieder seine Eisen ausgepackt? Seit sich die ersten Sonnenstrahlen „durchgerungen“ haben und die Grüns bespielbar wurden, sind die  Golfbegeisterten wieder unterwegs. Eine tolle Gelegenheit, mit anderen Altbürgern zu plaudern und ganz relaxt dem Golfsport zu frönen, besteht anlässlich des Altbürgertreffens am Freitag, 24. Juni. Abschlag ist um 15 Uhr. Wir treffen uns auf dem 9-Loch-Platz in Hofbieber. Wer Lust hat und sich mit weiteren Golfspielern unter den Lietzern auszutauschen möchte, meldet sich einfach an: telefonisch bei Sabine Ick, 0661-9027272 oder per e-Mail unter ick(at)pr-ick.de. Wir benötigen als Angaben den Heimat-Golfclub und das Handicap. Macht mit, verbindet Sport und den geselligen Austausch. Die Startgebühr beträgt 35,00 Euro, der Betrag ist direkt vor dem Abschlag bei Sabine Ick zu begleichen. 


75 Jahre Internat Hohenwehrda

„Modern, quicklebendig und kein bisschen müde“ - Dieses Jubiläum bot reichlich Anlass für die gesamte Schulgemeinschaft, ausgiebig zu feiern, in der Historie „zu graben“ und die Gegenwart der Schule in all ihren Facetten zu präsentieren. Ursprünglich einmal als Wohn- und Jagdschloss von Freiherr Wilhelm von Kleydorff konzipiert, wurde mit der ersten Schulleiterin, Dr. Elisabeth Kutzer, das Internat Hohenwehrda mit einer reinen Mädchenoberstufe am 18. April 1941 eröffnet. Die erste Reifeprüfung wurde im Jahr 1944 abgenommen. Vieles änderte sich dann in den 70er Jahren, als die Koedukation eingeführt wurde. Heute sind es insgesamt 120 Schülerinnen und Schüler, die das Internat ab der fünften Klasse Realschule und die FOS Sozialwesen besuchen.

Mit rund 200 Gästen wurde ausgiebig gefeiert, die zurückliegenden Jahre ließen zahlreiche Gastredner Revue passieren, die Moderation hatte in charmanter Weise die Hausherrin und Schulleiterin Sabine Hasenjaeger übernommen. Dass das 75jährige Jubiläum nicht nur ein zeitlicher Meilenstein sei sondern auch eine besondere Wegstrecke in der Schulentwicklung bedeute, erläuterte die Pädagogin.  „Eine gute Schule ist immer unterwegs, ist immer in Entwicklung und unentwegt engagiert in der Ausprägung der pädagogischen Konzepte.“ Die Gratulation der Stiftung der Hermann Lietz-Schulen, zu denen ebenfalls das Internatsdorf Haubinda in Thüringen und Schloß Bieberstein in Langenbieber zählen, überbrachte der Vorstandsvorsitzende Ernst-Friedrich Kellner: „Zu Zeiten von Hermann Lietz war die überaus passive Rolle der Schüler vorherrschend, der Frontalunterricht, damals üblich, befindet sich heute in der Auflösung. Heute brauchen wir den aktiven, sich einbringenden Schüler.“ Sein Credo: „Wir müssen alles dafür tun, dass Schüler dauerhaft wissbegierig bleiben, sich verantwortungsvoll zeigen. Wir müssen Voraussetzungen schaffen, das jeder Schüler eine reale Chance erhält, ein reales Selbstbewusstsein zu entwickeln.“ Als eine Institution, die modern, quicklebendig und kein bisschen müde sei, bezeichnete die Jugendamtsleiterin des Landkreises Hersfeld-Rothenburg, Annette Kranz, das Internat Hohenwehrda.  „Sie führen die Jugendlichen kreativ zum Schulerfolg. Hier lernen die Schüler das Leben kennen und erleben ganzheitliches Denken mit Verantwortungsbewusstsein zu koppeln.“ Seit 1989 werden in Hohenwehrda 35 Plätze über die Jugendhilfe belegt. „Die Jugendlichen erlernen ein positives Selbstverständnis, sie werden in die Selbstständigkeit begleitet, entwickeln ein gutes Zutrauen und Vertrauen.“ Den Festvortrag hielt in humorvoller und gleichermaßen tiefsinniger Weise die ehemalige Schülerin, Prof. Dr. Sabine Wienker-Piepho, die genau vor 50 Jahren ihr Abitur im Internat Hohenwehrda abgelegt hatte.


Gelungene Charity-Veranstaltung zum „Zollmann-Haus“

Ein Rundgang durch das Bauobjekt  “Zollmann-Haus“, die Lesung „Das Leben ist nicht anderswo“  von Kurt Meyer sowie Erinnerungen von Altbürgern an den „Boss“ und das festliche Dinner bestimmten kürzlich eine Veranstaltung der besonderen Art auf Bieberstein: Die Charity-Veranstaltung zum Zollmann-Haus war gleichermaßen facetten- und aufschlussreich. Welche Schritte notwendig sind, um Schülern und einer Lehrerfamilie mit dem Schuljahr 2016/ 17 eine neue Bleibe zu bieten, welcher Geist diesem neuen Haus innewohnen sollte, dies erläuterten Schulleiter Michael Meister und Architekt Manfred Reith. Emotional, nachdenklich und humorvoll dann Auszüge aus dem  aktuellen Buch von Kurt Meyer, der seine Biebersteiner Jahre Revue passieren ließ und so einen idealen Übergang zur Gesprächsrunde mit Altbürgern bot. Erlebnisse aus den Schülerjahren, Erinnerungen an den Schulleiter Dr. Alex Zollmann sowie humorvolle Anekdoten bestimmten diesen Teil der Veranstaltung. Danach waren die Gäste zum  festlichen Dinner im Speisesaal, das vom Küchenteam perfekt und geschmackvoll arrangiert war, geladen. Die Schüler der PR-Gilde hatten abschließend die Aufgabe übernommen, auf die Spendentrommel zur weiteren Ausstattung des Zollmann-Hauses aufmerksam zu machen.  Mit von der Partie war auch der Vorstandsvorsitzende der Lietz-Stiftung, Ernst-Friedrich Kellner, der in einem kurzen Abriß das Lernen „damals und heute“ besonders anschaulich darstellte.     

Weitere Impressionen finden Sie unter www.facebook.com/lietz.internate


Hotelliste für das Altbürgertreffen vom 24. - 26. Juni in Bieberstein

Seminarhotel Fohlenweide
Fohlenweide
36145 Hofbieber
Telefon: 06657 9880
Preis: Doppelzimmer 110 € pro Nacht (inkl. Frühstück)

Hotel-Gasthof Sondergeld
Am Lindenplatz
36145 Hofbieber
Telefon: 06657 376
Preis: Doppelzimmer 74 € pro Nacht (inkl. Frühstück)

Hotel-Gasthof Zur Linde
Biebersteiner Str. 13
36145 Hofbieber
Telefon: 06657 96050
Preis: Doppelzimmer 70 € pro Nacht (inkl. Frühstück)

Gasthof Kiesbergquelle
Langenbieberer Straße 3
36145 Hofbieber
Telefon: 06657 238
Preis: Doppelzimmer 38,50 € pro Person (inkl. Frühstück)

Fulda:

Platzhirsch
Unterm Heilig Kreuz 3-5
36037 Fulda
Telefon: 0661 9015000
Preis: Doppelzimmer ab 93 € pro Nacht + 13 € Frühstück pro Person

Goldener Karpfen
Simpliziusbrunnen 1
36037 Fulda
Telefon: 0661 86800
Preis: Doppelzimmer ab 145 € (inkl. Frühstück)

Esperanto
Esperantoplatz
36037 Fulda
Telefon: 0661 24291999
Preis: Doppelzimmer 159 € inkl. Frühstück 


Einladung zum 40-Jährigen

Vier Jahrzehnte ist es her, seit wir unser Abi-Zeugnis auf Bieberstein erhalten haben! Kaum zu glauben und die Kommentare auf Facebook sprechen für sich: „Was, wirklich schon so lange?“, „Wie die Zeit vergeht…“ oder „Bin ich tatsächlich schon so alt…?“.  Einige aus unseren Reihen haben jetzt die Charity-Veranstaltung für das Zollmann-Haus auf Bieberstein am Samstag, 16. April, ab 17 Uhr zum Anlass genommen, ganz spontan und unkompliziert alle damaligen Abiturienten zum „40-Jährigen“ an diesem Wochenende zusammenzutrommeln.

Erster Treffpunkt ist am Freitag, 15. April, am Abend in der Kiesbergquelle. Wer Zeit und Lust hast, sollte unbedingt auch zur Charity-Veranstaltung am Samstag kommen, denn nicht nur unser Jahrgang wird dort vertreten sein: Eingeladen wurden alle Jahrgänge, die den „Boss“ erlebt haben. Darüber hinaus wird das Zollmann-Haus vorgestellt, es folgt eine Lesung mit Kurt Meyer und im Anschluss eine Gesprächsrunde mit Altbürgern. Danach geht es zum gemeinsamen Dinner in den Speisesaal. Ganz sicher eine tolle Veranstaltung. Wer es sich also einrichten kann, sollte unbedingt vorbeischauen. Für die Samstag-Veranstaltung meldet Euch bitte bei mir an, damit das Biebersteiner Team planen kann: Email ick(at)pr-ick.de oder 0661 9027272.

Sabine Ick, Bie 74 – 76


Altbürgerfest vom 24. bis 26. Juni in Bieberstein

Altbürgerfest ist Familienfest!

Ganz herzlich möchten wir alle Altbürger mit ihren Familien zu unserem Altbürgerfest einladen: Mit verschiedenen Angeboten werden wir den Kleinsten und Kleinen ein schönes Wochenende bereiten und dazu beitragen, dass die Eltern sich unbeschwert auch einige Stunden ohne den Nachwuchs amüsieren können. Zuerst einmal hat die PR-Gilde von Bieberstein dazu einen abendlichen Babysitter-Dienst für Samstag, 25. Juni, organisiert. Wer darauf zurückgreifen möchte, meldet sich bitte telefonisch oder per Email bei der Altbürgerbeauftragten Sabine Ick, 0661 9027272 oder ick(at)pr-Ick.de, um Details zu besprechen.

Ebenfalls für den Samstag stellen wir ein vielfältiges Kinderprogramm zusammen und richten eine Spielecke ein, wo sich die Kids unter Aufsicht auch ohne Mama und Papa tummeln können. Malen, basteln, Ponyreiten.... Und vieles mehr - lasst Euch überraschen. Wir nehmen gerne jederzeit weitere Anregungen auf.

Übrigens: Wer am Freitag am festlichen Dinner teilnehmen und den Nachwuchs mitbringen möchte, sollte dies ebenfalls an Sabine Ick weiterleiten - bei entsprechender Resonanz organisieren wir ein Kinderessen!


Altbürgerfest vom 24. bis 26. Juni in Bieberstein

Liebe Altbürger und Freunde,

sicher habt Ihr es bereits mit Eurer Einladung zur Mitgliederversammlung gelesen: Das nächste Altbürgerfest startet am Freitag, 24. Juni und endet am Sonntag, 26. Juni in Bieberstein.

Am Freitag möchten wir insbesondere die Golfer unter Euch ansprechen: "Golf ist ein Spiel, bei dem man einen zu kleinen Ball in ein viel zu kleines Loch schlagen muss, und das mit Geräten, die für diesen Zweck denkbar ungeeignet sind." Irgendwie hat Winston Churchill Recht, aber wir bleiben weiterhin am Ball! Wer also Lust und Zeit hat, findet sich am Freitag um 15 Uhr am Golfclub Fulda-Rhön in Hofbieber ein. Dieses Spiel geht über neun Loch und ist nicht vorgabewirksam. Das Gesamtpaket mit Greenfee, Begrüßungstrunk, Snack und schönen Preisen beträgt 35 Euro.

Natürlich wird der Tagessieger den Wanderpokal, der im zurückliegenden Jahr an Maximilian Lehrer gegangen ist, entgegennehmen. Bitte meldet Euch bis zum 20. Juni bei Sabine Ick, ick(at)pr-Ick.de mit Angabe des Handicaps und des Heimatclubs an.

Wir freuen uns auf einen schönen Nachmittag. Übrigens: Die Preisverleihung ist am Abend beim festlichen Dinner auf Bieberstein vorgesehen! Bitte auch dazu Eure Anmeldung weitergeben.


Nachruf

Dr. Thomas Tüxen – 10. Oktober 1957 bis 2. März 2016

Vor einigen Tagen erhielt ich die sehr traurige Nachricht, dass mein alter Mitschüler und guter Freund, Dr. Thomas Tüxen, am 2. März 2016 im Alter von nur 58 Jahren verstorben ist. Thomas lebte zuletzt als Rechtsanwalt in Kiel. Wir kannten uns seit unserem 15. Lebensjahr und ich bin, obwohl ich schon länger von seiner schweren Erkrankung wusste, fassungslos und tief traurig, dass er nicht mehr bei uns ist.

Thomas Tüxen wurde 1957 in Bad Segeberg geboren. Seine Familie hat ihn sehr geprägt. Der Vater, ein Fabrikant und ehemaliger höherer Offizier im zweiten Weltkrieg, war sein Vorbild und Ansporn. Thomas kam im Frühjahr 1973 auf die Hermann Lietz-Schule nach Hohenwehrda. Wir haben uns sehr schnell angefreundet und vieles, zuerst dort und später auch in der Oberstufe auf Schloss Bieberstein miteinander erlebt. Seinen Spitznamen „TT“ hatte er schnell bekommen und jeder wusste sofort, wenn irgendwo von diesen beiden kurzen Buchstaben die Rede war, wer gemeint ist. Wir waren Budennachbarn im Biebersteiner D-Zug, gemeinsam Schülervertreter bei Dr. Alex Zollmann, haben zusammen Tennis gespielt, Musik gehört und viel zusammen gelacht. Thomas war ein großer, gut aussehender junger Mann. Er spielte gern auf seiner akustischen Gitarre, las viel und war ein richtiger Typ, den alle gern hatten. Nach unserem Abitur im Sommer 1977 trennten sich unsere Wege, aber unsere Freundschaft blieb bestehen. Thomas leistete seinen Wehrdienst ab und studierte anschließend Jura in Münster. 1987 promovierte er zum Dr. jur. und arbeitete zunächst als angestellter Anwalt, seit 1995 dann und bis zum Schluss in seiner eigenen Kanzlei in Kiel. In all den Jahren seit unserem Fortgang vom Bieberstein blieben wir immer in Verbindung. Wir sahen uns bei den Altbürgertreffen und telefonierten häufig miteinander. Seit dem Jahr 2000 waren wir gemeinsam Mitglieder der Pflegerschaft der Schulstiftung und blieben uns und unserer Hermann-Lietz-Schule auf diese Weise herzlich verbunden. Vor einiger Zeit sagte mir Thomas, er wäre erkrankt. Dass es eine schwere Erkrankung war, erfuhr ich erst allmählich bei unseren seltener werdenden Telefonaten. An den Sitzungen der Pflegerschaft konnte er nicht mehr teilnehmen. Vor einigen Tagen ereilte mich dann die Nachricht, dass er nun an seiner Krebserkrankung verstorben ist. Seiner Mutter und seiner Schwester gilt unser herzliches Beileid. Der Gedanke, dass ich meinen Freund „TT“ nie mehr wiedersehen darf, bewegt mich sehr. Wo immer er jetzt sein mag, ich wünsche seiner Seele Frieden. Mach's gut, lieber Thomas!

Thomas Ahrens, BU 72, Hoh 72 – 74, Bie 74 – 77.


Lietz-Treffen nach 50 Jahren: Mit „Brot und Wein“

Ein Wochenende in Erinnerungen eingetaucht: Jobst Schulze-Büttger und seine Frau Barbara, Kurt Meyer und seine Frau Brigitte, Elke Baur und Alex Zollmann, Hildegard Scheffer (geb. Nehrkorn) und Cornelia Lubini-Pülz (v.l.)

„Wir waren schon ein extrem individualistischer Haufen, aber es war auch eine Masche“ sagte Peter Fließbach, einziger Teilnehmer  aus meiner Klasse  auf unserem Lietz-Treffen am 23. Februar  dieses Jahres auf Hof Guttels bei Rotenburg.

Die Übrigen  sind mir  bei  Recherchen zu meinem Buch* über  meine Biebersteiner Jahre wieder begegnet  und waren meiner Einladung gefolgt:

Alex Zollmann und Elke Baur, Jobst und Barbara Schulze-Büttger, Reinhard und Heidrun Wuppermann, Wolfram und Katharina Dellschau, Hildegard Scheffer, geb. Nehrkorn , Cornelia Lubini-Pülz und natürlich war meine Frau Brigitte dabei, verantwortlich für Verköstigung und Atmosphäre in der angemieteten Ferienwohnung  in dem romantisch abgelegenen  Forsthaus, und unser Sohn  Achim.

Wir Biebersteiner hatten uns seit 50 Jahren nicht gesehen, aber bereits die Vorstellungsrunde ließ Gesprächsbedarf erkennen und Lust auf ein weiteres Wiedersehen aufkommen. Über den Austausch von Anekdoten hinaus, waren die Auswirkungen unserer gemeinsamen Zeit in Bieberstein  auf unser Leben immer wieder  Thema an einem  Abend, der kein Ende finden wollte.

Frappierend die unterschiedliche Wahrnehmung mancher Ereignisse und Personen. Ist es wirklich so gewesen, dass Jobst Schulze-Büttger, wie auf einem Video  zu sehen war, mit dem Muli, auf diesem sitzt Reiner Zollmann, der kleine Bruder von Alex, regelmäßig die Filmrollen vom Biebersteiner Bahnhof holte und den Schlossberg herauf brachte? ( U.a.  Die Brücke am Kwai)

Sollen manche von uns nach Hohenwehrda nur wegen des guten Essens gefahren sein und nicht wegen der Mädchen?

Was ist wahr an der Geschichte, dass Brandenstein unseren Musikus  Martin  Doernberg durch bloßes Grinsen zur Weißglut getrieben hat?  

Übereinstimmende Erinnerung zeigte sich, als  ich jene Seiten aus meinem Buch vorlesen durfte, die Alex Zollmann gewidmet waren.  Der „Boss“ war derjenige, der für viele den Laden zusammengehalten  hat und durch sein Vorbild überzeugte.

Als einziger Nicht-Biebersteiner berichtete Joachim Neher von seiner Spiekerooger Zeit, die so nachhaltig war, dass sie seiner Meinung nach eigentlich nur literarisch zu verarbeiten ist. Möglicherweise der alleinige Weg,  der damaligen   Wirklichkeit durch Erinnerung gerecht zu werden. Für ihn und viele Spiekerooger war  sein ehemaliger Deutschlehrer Dr. Seeger eine „merkwürdige Gestalt“, für Peter Fließbach wie für mich selbst jedoch einer, der uns viel mitgegeben und der ein gutes literarisches Urteil hatte. Er machte uns zum Beispiel mit Hölderlin  vertraut.

„Nur zu Zeiten erträgt göttliche Fülle  der Mensch.“

So gehen die Zeilen, die Peter aus Hölderlins Hymne „Brot und Wein“ zu meiner großen Überraschung  auswendig zitierte, ja weiter.  Sie würden allerdings unseren gemeinsamen Abend im Forsthaus zu Guttels nicht wirklich wiedergeben. Wir hatten enormen  Spaß, die Wiedersehensfreude war groß.  

Waren wir extrem individualistisch, war es Masche ? Im Abstand von 50 Jahren  erinnerten wir uns  dankbar der Lehrer, die uns ausgehalten haben im Vertrauen auf das Leben und die uns auf dieses, wie wir übereinstimmend fanden, gut vorbereitet haben.    

Ausnahmslos alle halfen beim Abwasch und Aufräumen und gaben damit  eine Antwort auf die Frage, die auch am nächsten Tag noch für viel Gesprächsanlass sorgte – was hat uns  Bieberstein bedeutet, was hat die Lietz-Erziehung aus uns gemacht?  

Nach einem  gemeinsamen Frühstück,  dem Besuch der wieder  restaurierten Rotenburger Mikwe, dem jüdischen  Tauchbad,  und  einem anschließenden Bummel zum Marktcafe, fand unser Treffen seinen Abschluss.     

Wir haben angefangen, uns wiederzusehen. Vielleicht schaffen wir es noch einmal  in diesem Jahr, 50 Jahre nach dem  Abitur. Zeit zum Rückblick, darüber, was man so leicht auch durch Literatur nicht erfahrbar machen kann:   Ich müsste zum Beispiel Norbert Schäfer fragen, ob es stimmt:  

Er hatte mir bei unserer  ersten Tanzstunde in Fulda das hübscheste Mädchen weggeschnappt,  besaß  diese Sicherheit aber  nur deshalb, weil, er schon  vorher das Tanzen geübt hatte. So Hildegard Scheffer, geb. Nehrkorn. Hildegard muss es wissen. Sie hatte,  einziges Mädchen in Bieberstein,  mit Norbert geübt.

Hermann-Lietz-Schule. Es bleibt verdammt viel hängen für das Leben. Eigentlich hätte Peter Fließbach schon  bei meiner Einladung  stutzig werden können. Bezogen  auf das  Abendprogramm hatte ich geschrieben: Herzliche Einladung zu  „Brot und Wein.“ Und das einfach so. Erst Peter holte den Hölderlin zurück.

Kurt Meyer

*„Das Leben ist nicht anderswo“, von Kurt Meyer, Verlag Jenior in Kassel, 18,00 Euro. 


Spendenaufruf "Heim der Hoffnung"

Liebe Altbürger und Freunde,

im November haben wir einen Spendenaufruf für die Neuauflage vom Büchlein „Heim der Hoffnung“ gestartet. Viele Altbürger und Freunde haben inzwischen gespendet und einen großen Teil des nötigen Geldes zusammengebracht. Aber es reicht noch nicht, um den Druck in Auftrag geben zu können. Wir wünschen uns, dass der eine oder andere, der noch nicht gespendet hat, sein Herz für dieses besondere Dokument aus der Feder von Hermann Lietz öffnet und einen finanziellen Beitrag leistet.

Bitte helft mit, Jutta Quabbe


HL-Club Treffen in München am 24.02.2016

Am 24.2.2016 war es wieder einmal so weit: Der HL- München hat sich diesmal in den altehrwürdigen Hallen des Münchner Ratskellers getroffen. Der Münchner Club ist sicher der traditionsreichste aller regionalen Clubs, trifft es sich doch seit der Nachkriegszeit jeden letzten Mittwoch in den geraden Monaten. Die bei jedem Clubtreffen mitgeführte Chronik, in die sich bei jedem Treffen alle Teilnehmer eintragen, gibt ein eindrucksvolles Zeugnis über die Kontinuität dieses Clubs über so viele Jahrzehnte.

So trafen sich auch diesmal wieder etwa 20 Lietzer aller Schulen und Generationen, um bei gutem Essen und einem fröhlichen Schluck über ältere und neuere Zeiten zu reden. So blieb die Runde in großer Zahl bis zur Schließung des Lokals erhalten, ein harter Kern erkundete danach noch ein wenig die Münchner Altstadt. Dr. Michael Gumtau, dessen jahrzehntelangem Einsatz es zu verdanken ist, dass der Club bis heute vital und aktiv ist, bat die Clubleitung in jüngere Hände zu übergeben. Erfreulicherweise hat sich Maximilian Lehrer bereit erklärt, in Zukunft die Geschicke des HL-Clubs München zuleiten. Es wird auch weiterhin das zweimonatige Clubtreffen zu dem bekannten Zeitpunkt stattfinden, geplant sind jedoch auch größere Aktionen, wie z.B. eine Floßfahrt auf der Isar. Das nächste Clubtreffen findet am  27. April 2016 um 19:00 Uhr im Ratskeller statt. Es wäre toll, wieder viele Lietzer begrüßen zu dürfen, damit diese tolle Tradition weiter gelebt wird.

Christian Altmann

 

 


Was spricht Jugendliche auf einer Ausbildungsmesse an?

Hallo, vielleicht interessant für alle diejenigen, die Auszubildende suchen und sich auf entsprechenden Messen präsentieren:

Die Bildungsmesse in Fulda – ein Highlight für Schüler, Auszubildende, Eltern und Unternehmen, die Ausbildungsplätze in der Region bieten. Als Schüler des Internatsdorfes Haubinda und als derzeitiger Praktikant der PR-Agentur Sabine Ick hatte Adriano Peek die Aufgabe, einzelne Stände einmal „unter die Lupe“ zu nehmen und aus Schülersicht kritisch seine Eindrücke zu schildern.

Adriano: „Die Messe war für die Jugendliche geeignet, sie hatte insgesamt 172 Stände, darunter Mercedes, Bundeswehr/Polizei/Bundespolizei, Volksbank, Raiffeisenbank oder auch Dehner und das Hotel Esperanto. Man kann sich auf der Messe über die einzelnen Berufe informieren und bei manchen Ständen auch selber Tätigkeiten ausprobieren. Mir sind Stände aufgefallen, bei denen es wenig Informationen und Werbung gab, das Personal nur hinter der Theke stand und niemand auf die Besucher zugegangen ist. Manche Stände hatten keine gute Ausstattung und wirkten richtig leer. Bei der Polizei, da fehlte die Emotion, toll wären Videos über die Arbeit der Polizei, da ist doch immer etwas los, das könnte man doch zeigen. Einen schönen Stand hatte die Sparkasse mit einer Popcorn-Maschine, junge Leute waren da und ganz viele bunte Luftballons mit den Farben der Sparkasse. Toll fand ich, dass die einen kleinen Raum hatten, um ihre eigenen Sachen dort reinzulegen. Bei vielen anderen Ständen lag das einfach so rum. Mein Eindruck insgesamt: Man wurde gut informiert, die Messe war sehr hilfreich für Personen, die eine Ausbildung anfangen möchten und einen guten Kontakt zu Firmen suchen. Aber viele Messestände waren ganz schön langweilig und nicht gut für die Jugendlichen geeignet.“ 


Praktische Einblicke sammeln: Interview mit dem Praktikanten Adriano Peek

Mir gefällt mein Praktikum in der PR-Agentur Sabine Ick sehr gut, weil ich viel lesen, schreiben und reden muss. Dadurch werden meine Deutschkenntnisse besser und ich kann das Gelernte in der Schule vertiefen. Die Arbeit in der Agentur bringt es mit sich, dass ich viel unterwegs bin und die Gegend und Kunden kennen lerne. Man kann sich kreativ betätigen – auch durch Fotografieren. Man erfährt durch die Arbeit mit den Medien viel über die Region, denn ich muss jeden Tag die Lokalzeitung lesen. Mein Praktikum dauert neun Wochen. 


Herzliche Einladung: Tage der offenen Tür in den Lietz-Internaten

Wer gerne einmal wieder seine „alte“ Schule besuchen möchte, hat dazu in den nächsten Wochen Gelegenheit: In den drei Internaten Haubinda, Hohenwehrda und Bieberstein steht der „Tag der offenen Tür an.

Termine:

Haubinda: Samstag, 13. Februar, 13:30 bis 16:30 Uhr
Hier finden Sie weitere Infos und das Programm.

Hohenwehrda: Samstag, 5. März, 14:30 bis 17:30 Uhr
Hier finden Sie weitere Infos und das Programm.

Bieberstein: Samstag, 16. April, 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Hier finden Sie weitere Infos und das Programm.


Altbürgerin engagiert sich mit internationalem Kunstprojekt

Eine tolle Aktion der Biebersteiner Altbürgerin Siglinde Kallnbach: Als Zeichen der Solidarität mit den Opfern der terroristischen Anschläge in Paris hat die ehemalige Biebersteiner Schülerin ein Kunstwerk aus Unterschriften an die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, übergeben, die sich in einem persönlichen Brief bedankte: „Ich bin von diesem Botschaften der Menschen sehr berührt.“ Vielen Dank für dieses Engagement!


Frohe Weihnachten!

Liebe Altbürger,

zum Abschluss des Jahres möchten wir euch ein besinnliches Weihnachtsfest, schöne Stunden mit der Familie und einen guten Start ins neue Jahr wünschen. Wir freuen uns schon jetzt auf die vielfältigen Begegnungen im neuen Jahr!


Richtfest zum Zollmann-Haus in Bieberstein

„Das Zollmann-Haus soll den Bewohnern nicht nur Heim, sondern auch Ort der Inspiration werden.“ Mit diesen Worten hatte Schulleiter Michael Meister die Handwerker, Mitarbeiter, Schüler und Gäste begrüßt, die sich zum Richtfest im Lietz-Internat Schloss Bieberstein versammelt hatten. Gemeinsam mit Zimmerer-Polier Engelbert Leitsch wurde der obligatorisch „letzte Nagel“ eingeschlagen und der Richtspruch verkündet.

Mit einem Investitionsvolumen von rund einer Million Euro erfolgte im Spätsommer dieses Jahres der Spatenstich. Das Konzept des 560 Quadratmeter großen Zollmann-Hauses wurde vom Team des Fuldaer Architekturbüros Reith Wehner Storch erstellt. Nach den entsprechenden Entwürfen, die der Denkmalpflege möglichst gerecht werden, soll das Zollmann-Haus, aufgebaut in drei Ebenen, eine harmonische Eingliederung in den Zugangsbereich zum Schloss bilden. Tradition und Moderne ergänzen sich sowohl in der Architektur als auch in den eingesetzten Werkstoffen. Im Namen der Stiftung Deutscher Landerziehungsheime Hermann-Lietz-Schulen dankte Meister den Handwerkern und Helfern, die einen rasanten Baufortschritt ermöglicht hatten. Das neue Zuhause für zwölf Schüler und eine Lehrerfamilie soll zum Schuljahr 2016/2017 fertiggestellt sein. In seiner Ansprache verdeutlichte der Vorsitzende der Stiftung Deutsche Landerziehungsheime Hermann-Lietz-Schulen, Ernst-Friedrich Kellner, das besondere Verhältnis des Gründers Hermann Lietz zum Handwerk: „Ganz nach dem Credo ‚mit Kopf, Herz und Hand‘ war und ist es noch heute das Anliegen, nicht nur geistige und soziale, sondern auch handwerkliche Fähigkeiten zu vermitteln. Das Zollmann-Haus ist ein Beispiel für wertvolle Handwerkskunst.“ Den Segen sprach abschließend der Dipperzer Pfarrer Georg Ander-Molnár aus.


Altbürger gesucht

Wer kann weiterhelfen? Otto Eric Ullrich sucht seinen ehemaligen Schulkollegen Rüdiger Wagner, beide haben sich 1966 im Zeitraum zwischen Juni und September 1966 auf Bieberstein kennengelernt. Während Otto Eric Ullrich im September Bieberstein verließ, blieb Rüdiger Wagner bis zum Abitur. Sein Wohnort war bis dato Köln. Leider haben sich beide aus den Augen verloren. Wer hat noch Kontakt?


Spendenaufruf: „Heim der Hoffnung“

Ein kleines Büchlein bewegt noch heute die Gemüter: „Heim der Hoffnung“. Die Erzählung von Hermann Lietz, viele Jahre später handgeschrieben von Judith Bertelsmann, mit wunderbaren Zeichnungen des ehemaligen Biebersteiner Kunstlehrers Klaus Bertelsmann versehen, beschreibt eine Utopie – die idealistische Vorstellung eines intakten Lebensmodells.

Keine Frage, es wird darüber diskutiert, ob die Erzählung noch zeitgemäß ist, ob sie moderner Pädagogik genügt. Dennoch: Die Darstellung dieses intakten Lebensmodells, in poetische Sätze gefasst, ist ein Vermächtnis Lietzscher Gedanken zu Pädagogik. Altbürgerin Jutta Quabbe hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Büchlein, das nur noch in wenigen Exemplaren vorrätig ist, „am Leben zu erhalten“ und möchte eine Neuauflage initiieren. Sie ist, wie viele andere Altbürger auch, überzeugt, dass dies ein Lesestoff für alle ist, die sich den Vorstellungen, Gedanken, Ideen von Hermann Lietz einmal von einer anderen Seite nähern möchten.

Alle, die helfen möchten, die Kosten in Höhe von 4 500 Euro zu schultern, um dieses Büchlein neu aufzulegen, können dazu mit einer Spende beitragen: 

Empfänger: Hermann Lietz-Schulen
VR Genossenschaftsbank Fulda
IBAN: DE57 5306 0180 0008 0277 22
Stichwort: "Spende für Neuauflage Heim der Hoffnung"  


Herbsttreffen im HL-Club Frankfurt: Pläne für die Zukunft geschmiedet

Auf vielfachen Wunsch hat sich der Frankfurter HL-Club kürzlich wieder in der Frankfurter Traditionswirtschaft „Zum Rad“ im Stadtteil Seckbach getroffen. Bestimmt hat uns an diesem Abend der Kampf der Frankfurter Eintracht gegen die Bayern einige Mitglieder abtrünnig gemacht – das sei ihnen aber bei der gelungenen Verteidigung von 0 zu 0 gegen die „großen“ Bayern gegönnt. So war der Abend ein voller Erfolg auf ganzer Linie, mit ca. 15 Leuten waren wir durchaus gut besetzt. Große Freude hat uns der Besuch von Ernst Friedrich Kellner bereitet, unserem neuen Vorsitzenden der Stiftung, der sich vor Ort erkundigen möchte, wie die einzelnen Clubs arbeiten und welche Ideen so aus den Regionen kommen.

Alte und neue Geschichten aus der Schulzeit haben diesen sehr lustigen Abend abgerundet, so sind wir doch etwas Stolz, dass wir so eine gemischte Truppe am Tisch waren, hat doch der jüngste anwesende Altbürger erst 2014 sein Abitur bestanden. So ein Abend wäre nichts, wenn nicht auch ein paar große Vorhaben besprochen worden wären. So haben wir, auf Anregung von Götz Heinemann, die Idee ins Leben gerufen, im nächsten Frühsommer eine Rheinfahrt zu planen - zusammen mit den anderen mitteldeutschen Clubs als Initiatoren, einer Übernachtung und geselligem Abend. Natürlich werden dabei auch alle anderen Clubs angeschrieben und sind ebenfalls herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.

Da nächstes Jahr kein Altbürgertreffen stattfindet, ist eine Rheinfahrt eine interessante Alternative, die vielleicht sogar Früchte trägt, war doch die Hafenrundfahrt im Frühsommer 2015 in Hamburg auch schon ein voller Erfolg. Zu guter Letzt stieß dann noch Vorstandsmitglied Christian Altmann zu uns, direkt aus dem Stadion und bereitete uns Frankfurtern die gute Kunde, dass er als Bayern-Fan leider ganz umsonst gekommen ist – na ja nicht ganz umsonst, hatte er doch die Frankfurter HL-Clubmitglieder zum Trost.

Götz Heinemann


Herbsttreffen des HL-Club Frankfurt

Zum diesjährigen Herbsttreffen lädt das Team des HL-Clubs Frankfurt am Freitag, 30.10. um 18:30 Uhr in die Apfelweinwirtschaft „Zum Rad“ in Frankfurt Seckbach, Leonhardsgasse 2, 60389 Frankfurt, ein. Bei netten Gesprächen, leckerem Apfelwein und einem herbstlichen Schmaus wird der Vorsitzende der Stiftung, Ernst-Friedrich Kellner, begrüßt. Wir freuen uns auf eure Teilnahme!


HL-Verzeichnis und Jobbörse in neuem Gewand

Optisch überarbeitet, den neuesten, technischen Standards angepasst und ab sofort online: das sind das Online-Altbürgerverzeichnis sowie die Jobbörse von und für Lietzer. Suchst du eine günstige Wohnung in München? Benötigst du einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz in deiner Nähe? Oder möchtest du ein Praktikum in New York, Paris oder London absolvieren? Die Altbürger helfen!

Auf der Website finden Interessierte neben dem allgemeinen Altbürgerverzeichnis mit Kontaktdaten eine große Ausbildungs- und Jobbörse. In verschiedenen Kategorien können hier zahlreiche und ganz unterschiedliche Angebote von Altbürgern für Altbürgern gefunden und natürlich auch die eigenen Wünsche eingetragen werden.

Wer Lust hat, Teil dieses großen Netzwerks zu werden, trägt bitte einfach seine Daten im Fragebogen ein. Danach erhalten die User automatisch per E-Mail Zugangsdaten und können so in den Angeboten stöbern oder Anfragen einstellen. 


Nepalesischer Hilfsorganisationsgründer Sudama Karki zu Gast auf Lietz-Internat Schloss Bieberstein

„Wir wussten nicht, wo wir anfangen sollten. Alles war komplett zerstört“, erzählte Sudama Karki. Der Gründer der Hilfsorganisation PAORC, kurz für  „Poor and Orphan Children Relief Center“, war mit seiner Ehefrau Parbat auf Schloss Bieberstein zu Gast und berichtete vor Lehrern, Schülern und Eltern über die aktuelle Situation in seinen beiden nepalesischen Waisenheimen nach den verheerenden Erdbeben im Frühjahr. Hintergrund zu seinem Besuch  war die Zusammenarbeit, die seit 2010 zwischen dem Lietz-Internat und der Hilfsorganisation besteht: Während des sogenannten Bildungsjahres, das federführend von  Mathilde Luxenburger und Robert Miebach organisiert wird, haben Internatsschüler die Möglichkeit, sich aktiv am Bau sogenannter  „Bottlehouses“ – Gebäuden  aus Flaschen, Stroh und Lehm – zu beteiligen.

Durch die Naturkatastrophe wurden die beiden Kinderheime in Swaragon in der Region Ghorka und  in Sunderajal, einem Vorort Kathmandus, völlig zerstört. Die Gebäude waren kurz vor dem Erdbeben in Zusammenarbeit mit Schülern und Lehrern des Lietz-Internats fertiggestellt worden. „Da sich das Unglück an einem Samstag zugetragen hat, waren glücklicherweise keine Kinder im Gebäude, sodass niemand verletzt wurde.“ Den Mut zum schnellen Wiederaufbau haben ihm die Kinder gegeben. „Egal, ob groß oder klein: Alle haben mitgeholfen, das fand ich sehr rührend und hat mir sehr viel Kraft gegeben.“ Direkt nach dem Erdbeben wurde vom Team des Lietz-Internats Schloss Bieberstein eine Spendenaktion gestartet, um die beiden Kinderheime wieder aufzubauen. Bis heute kam dabei ein Erlös von über  81.000 Euro zusammen. Zudem wurden von der Fuldaer Spedition Zufall zwei Wasseraufbereitungsanlagen, die vom Rotary Club Rhön gespendet wurden, nach Nepal gebracht. Aktuell sind die Planungsarbeiten zum Wiederaufbau der Kinderheime in vollem Gange. Die neuen Häuser werden erdbebensicher gebaut, dabei werden Schüler des Lietz-Internats in den Herbstferien Unterstützung leisten.

Wenngleich die Aufbauarbeiten gerade laufen, hat Sudama Karki bereits zahlreiche Pläne für die Zukunft geschmiedet: „Wir haben in Sunderajal ein Grundstück gekauft, auf dem wir im nächsten Jahr eine Grundschule für 60 bis 70 Kinder errichten wollen.“ Zudem sollen eine technische Berufsschule gebaut und lokale Schulen unterstützt werden, „um das Bildungsniveau in Nepal zu verbessern.“ Von Schulleiter Michael Meister darauf angesprochen, ob Sudama Karki angesichts dieser großen Belastung nicht an seine persönlichen Grenzen stoße, antwortete der 41-Jährige: „Es ist mein Traum, Kindern zu helfen und wo ein Herz ist, gibt es keine Grenzen.“


91 Absolventen mit Festakt im Internatsdorf Haubinda verabschiedet

Applaus, anerkennende Worte und Geschenke für die Besten: Pascal Tischer, Theodor Kirchhoff, Sandy Chasse, Toni Bruederich, Fabian Strunz und Theresa Baier mit Schulleiter Burkard Werner (von links).
Im Schulterschluss und ganz im Sinne der Jung-Altbürger: Ina Freitag als Vertreterin des Altbürgervereins und Hans Reizlein, Vorsitzender des Fördervereins Haubinda.

„Dies ist ein bewegender Moment – etwas Liebgewonnenes, etwas Wertgeschätztes und manchmal auch Nervenaufreibendes zu verabschieden.“ Mit diesen Worten leitete Burkhard Werner die festliche Verabschiedung der Schülerinnen und Schüler aus den Abschlussklassen ein.

Ihre Abschlusszeugnisse erhielten insgesamt 91 Absolventinnen und Absolventen aus den Bereichen Haupt- und Realschule, Fachoberschule und Gymnasium. „Ihr seid in den zurückliegenden Jahren das Aushängeschild unserer Schule gewesen, habt einen Super-Job gemacht und wir alle lassen am heutigen Abend die Schuljahre nochmals Revue passieren.“ Und an die Familien der Absolventen gerichtet: „Vielleicht haben Sie gerade heute das Bild vor Augen, als Sie Ihrem Kind die Zuckertüte gereicht haben – wie lange ist das schon her?“ Bei den Eltern bedankte sich der Schulleiter für die stets konstruktive und intensive Zusammenarbeit, bei seinen Mitarbeitern für die hervorragende Arbeit im zurückliegenden Schuljahr. Den Absolventen verdeutlichte Burkhard Werner insbesondere eines: „Das Zeugnis, das Ihr heute in Händen haltet, ist kein Abschluss- sondern ein Anfangszeugnis. Zukünftig wird ein eher kräftiger Wind wehen.“ Gratulationen sprach auch Ina Freitag als Vertreterin der Altbürger und Heimpatin aus: „Ihr habt es geschafft, ab heute seid Ihr ‚Jung-Altbürger‘. Ihr gewinnt ein hohes Maß an Freiheit, Ihr gebt gleichzeitig ein lieb gewonnenes Zuhause auf. Die Welt steht Euch offen, nutzt alle Chancen, die sich Euch bieten und wenn dennoch so etwas wie Heimweh aufkommen sollte, wir freuen uns auf Euren Besuch, auf ein Lebenszeichen – aus welchem Teil der Welt auch immer.“


Internatsberatung mit den Lietz-Internaten in ganz Deutschland

Zu ganz individuellen Beratungsgesprächen rund um das Leben auf einem Internat laden die Schulleiter der drei Lietz-Internate Interessierte ein. Ganz gleich, ob in Berlin, Hamburg, Frankfurt oder Stuttgart – während intensiver Einzelgespräche nehmen sich die Teams unserer Lietz-Internate viel Zeit, um Interessierte mit umfangreichen Infos zu versorgen und offene Fragen zu klären. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Die genauen Termine finden Sie hier.


Zweite HL-Golftrophy erfolgreich umgesetzt: Altbürger Maximilian Lehrer holte sich den HL-Wanderpokal

Wenngleich die "Truppe" in diesem Jahr etwas kleiner war, tat dies der guten Stimmung keinen Abbruch. Zur diesjährigen und damit zweiten HL-Golftrophy hatten sich sechs Spieler aus den Reihen der Altbürger im Golfclub Bad Kissingen getroffen. Dieses Turnier wurde, in Anbetracht der Tatsache, dass am nächsten Tag die Mitgliederversammlung des Altbürgervereins in Haubinda anberaumt und ebenfalls das Schulfest in Haubinda auf dem Programm stand, im näheren Umfeld von Haubinda ausgetragen. In zwei Dreier-Flights ging es bei angenehmen Temperaturen über die herrliche Anlage. Gespielt wurde ein 9-Loch-Turnier, nicht vorgabewirksam. (Mehr oder weniger) zufrieden mit ihren Leistungen zeigten sich die Spieler nach dem Turnier. Die Spannung stieg bis zur Preisvergabe am Abend in der Hotelunterkunft in Bad Königshofen. Als Sieger wurde Maximilian Lehrer gekürt. Neben Golf-Give aways erhielt der Altbürger den HL-Wanderpokal, der im vergangenen Jahr von der PR-Agentur Sabine Ick gestiftet worden war. 


Erdbeben in Nepal: Unsere Kinderheime sind total zerstört!

Durch das Erdbeben am 25. April wurde das Kinderheim unserer Partnerorganisation PAORC in Sundarajal, einem Vorort Kathmandus, vollständig zerstört. Zum Glück sind alle Kinder und Angestellten – mit Ausnahme von Dali Sherpa, die mit einer Rückenverletzung im Krankenhaus liegt – mit einem Schrecken davongekommen. Die Kinder wohnen jetzt in notdürftigen Zelten neben den Ruinen des Kinderheims.

Noch schlimmer als Kathmandu hat es die Region Ghorka getroffen. In Swaragoan wurden anscheinend fast 90 Prozent aller Gebäude zerstört, darunter die zwei vom Lietz-Internat jüngst fertiggestellten Bottlehouses für das örtliche Waisenhaus. Auch hier scheint nach bisherigen Informationen keines der Kinder verletzt worden zu sein.

Wir werden unseren Partnern und Freunden in Nepal in dieser schwierigen Zeit zur Seite stehen, kurzfristig durch eine finanzielle Soforthilfe, mittelfristig durch den Wiederaufbau der zerstörten Gebäude. Bitte spendet Geld, damit wir so bald wie möglich wirkungsvoll helfen können. Es entstehen keine Verwaltungskosten und über unsere Kontakte können wir garantieren: 100 Prozent der Spenden kommen den nun obdachlosen Waisenkindern zugute! Durch unser vorhandenes Netzwerk in Nepal können wir rasch und unbürokratisch helfen!

Vielen Dank!

Mathilde Luxenburger & Robert Miebach

Wir sind wegen Förderung der Erziehung nach dem Freistellungsbescheid bzw. nach der Anlage zum Körperschaftssteuerbescheid des Finanzamtes Fulda, StNr. 18 250 63334 – K03 vom 01.09.2014 für den letzten Veranlagungszeitraum 2013 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftssteuergesetzes von der Körperschaftssteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit. Die Einhaltung der satzungsmäßigen Voraussetzungen nach den §§ 51, 59, 60 und 61 AO wurde vom Finanzamt Fulda, StNr. 18 250 63334 – K03 mit Bescheid vom 01.09.2014 nach § 60a AO gesondert festgestellt. Wir fördern nach unserer Satzung Erziehung und Bildung.

Stiftung Deutsche Landerziehungsheime – Internat Schloss Bieberstein:

VR-Genossenschaftsbank Fulda: »PAORC Erdbebenhilfe«

IBAN: DE04 5306 0180 0108 0277 22   
BIC: GENODE51FUL

www.das-bildungsjahr.de


Abschied von Jan Rüggeberg nach 37-jähriger Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender der Stiftung

Musikalische Impressionen durch den Kammerchor Haubinda und von jungen Musikern aus Hohenwehrda, zahlreiche Grußworte und Danksagungen bis hin zu den Geschenken – all das und viel mehr zeichnete den Abschied von Jan Rüggeberg als langjährigen Vorstandsvorsitzenden der Stiftung aus.

Insgesamt 37 Jahre hat Jan Rüggeberg an der Spitze der Lietz-Stiftung gestanden, hatte sich zunächst seit 1978 ehrenamtlich in der Pflegerschaft und im selben Jahr als Vorstandsmitglied eingebracht. Ab 8. August 1987 agierte er mit großem Geschick und unternehmerischer Weitsicht als Vorstandsvorsitzender. Abschied genommen wurde im Lietz-Internat Hohenwehrda, wo das Team um Schulleiterin Sabine Hasenjaeger eine würdevolle Veranstaltung für rund 150 Gäste vorbereitet hatte. Stationen seines langjährigen Engagements ließ der bisherige Stellvertreter und aktuelle Vorstandsvorsitzende, Ernst-Friedrich Kellner Revue passieren: „Glück hatte die Stiftung aber damit, Dich als ihren Vorsitzenden des Vorstandes gewinnen zu können. Deine unternehmerischen Erfahrungen und Deine ausgeprägte Einsatzfreude in der Planung, im operativen Geschäft und in der Menschenführung aller Beteiligten „reanimierte“ schließlich die Stiftung. Deine Großzügigkeit, mit der Du Zeit und Ressourcen in die Stiftung einbrachtest, führte zur wirtschaftlichen Wende der Stiftung. Heute steht sie in einem schwierigen Markt wirtschaftlich gesund da.“ In diesem und ähnlichem Tenor setzten sich die Dankesreden, unter anderem vom Vorsitzenden der Pflegerschaft, Michael Wißler, von Burkhard Werner als Leiter der Leiterkonferenz und von Georg Schweizer, Vorsitzender des Altbürgervereins, fort. Herzliche Grüße des Hessischen Landtages überbrachte der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Michael Boddenberg. Humorvoll, charismatisch und hintersinnig stellte Künstlergattin Marianne Blum ein ungewöhnliches Bild ihres Ehemannes, Peter Henryk Blum, vor und forderte Jan Rüggeberg auf, die zukünftigen Freiräume zu nutzen, um sich weitere Inseln der Kunst und damit des Genusses zu eröffnen. Zahlreiche Weggefährten aus den zurückliegenden Jahren, Mitarbeiter, Pädagogen und Schüler waren im Anschluss an den offiziellen Teil eingeladen, bei einem exquisiten Buffet, zubereitet vom Hohenwehrdaner Küchenteam, den Abend ausklingen zu lassen.   

Eine Fotogalerie finden Sie hier


Jetzt anmelden: HL-Golftrophy 2015

Nach dem schönen Auftakt im vergangenen Jahr wird auch in 2015 anlässlich des Sommerfestes im Internatsdorf Haubinda und der Mitgliederversammlung des Altbürgervereins ein nicht vorgabewirksames 9-Loch-Turnier für Altbürger organisiert. 

Treffpunkt: Freitag, 8. Mai 2015  um 14:30 Uhr im Golfclub Bad Kissingen, Euerdorfer Str. 11, 97688 Bad Kissingen

Nach einer Begrüßung mit Apéro und Einteilung der Flights startet das Turnier um 15:30 Uhr. Die Startgebühr inklusive Lunchpaket beträgt 35 Euro. Wer teilnehmen möchte, kann sich noch bis zum bis Sonntag, 3. Mai per E-Mail an ick@pr-ick.de wenden. Um Angabe des Handicaps wird gebeten. 

Um den Abend gemeinsam in schöner Atmosphäre ausklingen zu lassen, wird im Landhotel Vier Jahreszeiten gemeinsam das Abendessen eingenommen, dabei wird dann auch die Siegerehrung mit Überreichung des Wanderpokals erfolgen. 

Wir freuen uns sehr über zahlreiche Anmeldungen, ein spannendes Turnier und unterhaltsame gemeinsame Stunden! 


Norddeutsches Lietztreffen mit 80 Altbürgern in Hamburg

Ein Riesen-Erfolg war ohne Frage das norddeutsche Lietztreffen am zurückliegenden Wochenende. Organisiert von den Teams des Vereins zur Förderung und Erhaltung der Hermann Lietz-Schule Spiekeroog und des Vereins der Altbürger und Freunde der Hermann Lietz-Schulen, waren insgesamt 80 Altbürger nach Hamburg gekommen. 

Begrüßt wurden sie von den Initiatoren Georg Schweizer, Axel Hoppenhaus, Sebastian Kellner und Lorenz Krimmel. Das Programm beinhaltete eine Hafenrundfahrt und das anschließende gemeinsame Abendessen im Fischereihafen. In ihren kurzen Ansprachen verdeutlichten Axel Hoppenhaus und Georg Schweizer den Wunsch nach einem intensiveren Austausch beider Vereine, um zum einen die Netzwerke zu stärken und zum anderen auch Marketingaktivitäten zu bündeln. Im Vorfeld zu dem Treffen hatten sich daher bereits zum zweiten Mal Christine Jesumann, Sabine Ick, Günther Jesumann, Axel Hoppenhaus, Sebastian Kellner, Lorenz Krimmel und Georg Schweizer zu einem Workshop getroffen, um gemeinsame Vorgehensweisen zu erörtern. Keine Frage, dass bereits beim ersten Anlauf zum norddeutschen Lietztreffen der intensive Austausch unter den Altbürgern bestens geklappt hat. Auch das stellenweise typische Hamburger Nieselwetter konnte der absolut guten Stimmung keinen Abbruch tun. Besonders erfreulich war die Tatsache, dass sich zahlreiche Jahrgänge zusammengefunden hatten,  die jungen Altbürger auch mit den "Fortgeschrittenen" locker ins Gespräch kamen. Wissenswert am Rande: Axel Hoppenhaus wird ab sofort als HL-Koordinator Norddeutschland fungieren, der HL-Club Hamburg unter Federführung von Sibylle von Dassel wird in seiner bisherigen Form nicht fortgeführt. Anregungen, Ideen und Anfragen nimmt Axel Hoppenhaus entgegen. 

Dem Organisatorenteam an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Zusammenstellung des Programms mit Hafenrundfahrt und klasse Abendessen!


Norddeutsches Lietztreffen am 11. April 2015

Liebe Lietzer, früher gab es relativ regelmäßig die sogenannten Lietz-Treffen, um bekannte Gesichter wiederzusehen und neue Lietzer kennen zu lernen. Um diese Tradition auf eine entspannte Art und Weise wieder etwas anzustoßen und Euch alle einmal wieder außerhalb der schulischen Veranstaltungen zu sehen, aber auch um ein paar neue Leute mit gleicher Vergangenheit kennen zu lernen, würden wir gern am 11. April 2015 mit Euch eine entspannte Hafenrundfahrt machen – mit anschließendem gemeinsamen Abendessen.

Treffpunkt am 11. April um 15 Uhr bei Axel Hoppenhaus Büro, NOMEN Products, Steckelhörn 12, 20457 Hamburg, Tel 040 367683. Von da gehen wir zur Barkasse und zur Hafenrundfahrt. Über eine Zusage bis zum 20. März freuen wir uns. Danach gibt es weitere Info. Teilt die Einladung auch gerne mit Lietzern aus dem Norden.

Zusagen bitte per Email an axel@nomenproducts.de oder per Fax an 040 367685.


Besuch der Hohenwehrdaner Heimpatin

Zu Gast in Hohenwehrda war jetzt die Heimpatin und Vorstandsmitglied im Altbürgerverein, Christine Jesumann. Angereist aus dem hohen Norden, genauer gesagt aus Schleswig, hatte sich die Altbürgerin einen ganzen Tag Zeit genommen für Gespräche mit Schulleiterin Sabine Hasenjaeger, mit Lehrern – und natürlich mit den Schülern. Mit von der Partie war auch die Marketing- und Altbürger-Beauftragte Sabine Ick, die den Schülern der Abgangsklassen gemeinsam mit Christine Jesumann die Vorteile einer Mitgliedschaft im Altbürgerverein aufzeigte und gleichzeitig auf das vielfältige finanzielle Engagement der Altbürger verwies.  


Besuch der Heimpaten auf Schloss Bieberstein

Gemeinsamer Austausch mit den angehenden Abiturienten: Nina Dressen und Jan Wolfrat waren nach Bieberstein gereist, um die Jugendlichen über ihre Funktion als Heimpaten zu informieren und die Arbeit des Altbürgervereins vorzustellen. Mit von der Partie war auch Sandra Hellmuth, Mitarbeiterin der PR-Agentur Sabine Ick, die ebenso über die Vorteile einer Mitgliedschaft im Altbürgerverein informierte. Insgesamt 19 Schüler haben die Möglichkeit genutzt, sich im Altbürgerverein anzumelden.


HL-CLUB-TREFFEN IN MÜNCHEN

Tolle Stimmung und ein unterhaltsamer Abend: Der Einladung zum HL-Clubabend in München waren rund 40 Lietzer aus dem Großraum München bis hin nach Salzburg gefolgt. Vertreten waren zahlreiche Jahrgänge, die Gespräche wurden in entsprechender Bandbreite geführt. Der „harte Kern“, dazu zählten bisher die etwas älteren Herrschaften, der sich regelmäßig zu den Clubabenden trifft, war überrascht von der großen Resonanz und im „goldenen Buch“ wurde gleich über die „Generation doodle“  geschrieben.
Den nächsten Termin Ende April nicht vergessen – es wird bestimmt wieder lustig! 


HL-Club-Treffen in München

Liebe Altbürger, aufgepasst: Christian Altmann lädt ein zum HL-Clubtreffen in München am Mittwoch, 25.02. um 19:00 Uhr, Zum Franziskaner, Residenzstraße 9.

Wer Lust hat, teilzunehmen, kann sich hier in eine Doodle-Umfrage eintragen.
Wir freuen uns auf euch!


PR-Gilde zu Besuch im Autohaus Jakob

Marketing und Öffentlichkeitsarbeit für ein Autohaus - wie funktioniert das, wie lassen sich die Besonderheiten der Marke Jeep herausstellen und welche Zielgruppe wird über diese Marke angesprochen?  Diese und viele weiteren Fragen erörterten die Mitglieder der PR-Gilde sowie Sabine Ick und Carina Lauer als Leiterinnen der PR-Gilde für Hohenwehrda und  Bieberstein kürzlich mit Peter Jakob, Besitzer des gleichnamigen Autohauses  „Auto Jakob“ in Petersberg und gleichzeitigem Sprecher des Händlerverbandes Jeep-Deutschland.

Bereits der „Start“ in den Besuchsnachmittag bei dem Autofachmann zeigte dessen wahre Marketingqualitäten – abgeholt wurden die Jugendlichen ab Bahnhof Fulda mit einer Stretch-Limousine. „Der Automarkt ist heute hart umkämpft, darüber hinaus nimmt der online-Handel zu.“ Selbstkritisch ergänzte Jakob: „Und wir Händler sind in diesem Bereich immer noch zu träge.“ Dennoch: Ob Porsche, Jeep oder BMW, jede Marke habe ihre Anhänger. Peter Jakobs humorvolle Ansage: „Jeep-Fahrer beispielsweise sind Jäger, Förster oder Wilddiebe...“

Welche Vorzüge diese Wagen bieten, davon konnten sich die Jugendlichen dann bei einem Rundgang durch die Autohallen persönlich überzeugen. Und wie es sich für einen guten Autohändler gehört, steht die Einladung zu einer Probefahrt. 


Gemeinsam diskutiert: Arbeitsausschusssitzung in Haubinda

Besser hätte es nicht passen können: Anlässlich des traditionellen Weihnachtsmarktes hatten sich auch die Mitglieder des Arbeitsausschusses der Altbürger in Haubinda getroffen, um zahlreiche Themen für das Jahr 2015 zu besprechen, Finanzanträge der Schulen zu beraten – und dann Glühwein am Lagerfeuer zu trinken.

Im Blickpunkt der Sitzung standen ohne Frage die Diskussion und Beratung um Verteilung der „Finanzspritzen“ für die einzelnen Schulprojekte. Mit von der Partie waren auch die Schülervertreter der Schulen und Mitglieder der PR-Gilde aus Hohenwehrda und Bieberstein. Haubindas Schulleiter Burkhard Werner ließ das Schul-Halbjahr an den drei Internaten Hohenwehrda, Bieberstein und Haubinda Revue passieren.


HL-Clubtreffen in Stuttgart

Ein weiteres HL-Clubtreffen konnte noch vor der Weihnachtszeit umgesetzt werden: Wenn auch im Vergleich zur Frankfurter Zusammenkunft in großer Runde der Kreis der Stuttgarter Altbürger bedeutend kleiner war, bedeutete dies keinesfalls eine Minderung der absolut guten Laune und des regen Austauschs.

Mit von der Partie waren auch wiederum der Vorsitzende des Altbürgervereins, Georg Schweizer und die Marketingbeauftragte Sabine Ick. Treffpunkt war das trubelige und gemütliche Lokal „Alte Kanzlei“. Übrigens: Bereits am kommenden Wochenende, 6. Dezember, öffnet der Weihnachtsmarkt in Haubinda seine Pforten und am Sonntag sind Besucher auf dem Weihnachtsmarkt in Bieberstein herzlich willkommen. Da in Haubinda zeitgleich das Treffen des Arbeitsausschusses der Altbürger vorgesehen ist, ist auch hier mit einer geselligen Runde bei Glühwein und Stockbrot zu rechnen. Wer also Lust und Zeit hat…


Ein voller Erfolg: 2. Auflage der Biebersteiner Kindertage

Nach 2010 erfolgte jetzt die zweite Auflage der Biebersteiner Kindertage mit vollem Erfolg und Riesenspaß für Groß und Klein. Organisiert werden diese Treffen von Phillip Fahrenkrog und seinem gleichnamigen Reisebüro. Diese Treffen wurden aus der Idee heraus geboren, sich doch mal mit Partnern und der, zum Teil noch, jungen Brut zu treffen.

In der Hauptsache waren bei den diesjährigen Kindertagen die Jahrgänge 1989 - 1993 vertreten, was nicht zuletzt daran liegen mag, dass sich die Kinder dieser Jahrgänge noch weisungsgebunden fühlen, insbesondere wenn es darum geht, ein Wochenende mit alten Schulfreunden in der Rhön zu verbringen. Schön zu sehen, dass die Aussage „Liebet und mehret Euch“ auch in unserer Generation noch auf Zustimmung stößt, da sich doch eine Fraktion an diesem Wochenende deutlich in den Vordergrund gespielt hat. Die Location „Rhön Park Hotel“ war schwerpunktmäßig auf den Spaß der Kleinen ausgerichtet. Diese Veranstaltung erfreut sich einer solchen Beliebtheit, dass sogar kinderlose Lietzer keine Mühen scheuten, sich Patenkinder auszuleihen oder einfach eine Partnerschaft einzugehen, in der es schon ein oder auch mehrere Kinder gibt. Auch die Partner konnten sich schnell einfinden in unsere seltsame Gemeinde. Der eine oder andere wird wohl nach diesem Wochenende ein wenig mehr verstanden haben, was wir für eine schöne Schulzeit hatten.

Um Haaresbreite gebe es an dieser Stelle nicht mehr viel zu berichten, da das Rhön Park Hotel über ein eigenes Spieleparadies und Erlebnisschwimmbad verfügt und nach Aussage von Kira, vier Jahre: „Hier will ich wohnen“ – auch vollkommen ausgereicht hätte. Als gute Lietzer haben wir unter Protest der kleinen Teilnehmer am Samstagnachmittag einen Waldspaziergang mit angehängter Vesperpause eingelegt. Alles in allem bleiben die schönen Eindrücke und die Hoffnung auf die nächste Generation, die sich, wenn auch wild zusammengewürfelt, doch sehr gut verstanden hat.

Die Fortsetzung ist bereits angedacht und soll im Jahrestakt folgen, nicht zwingend in der Rhön, aber doch bevor uns die Pubertät diesen Anlass wieder nimmt. Ideen für Folgeveranstaltungen sind herzlich willkommen. Zukünftige Interessenten können sich unter: Philipp(at)Fahrenkrog.de auf den Verteiler setzen lassen.


HL-Club-Treffen in Frankfurt

Von Götz Heinemann exzellent organisiert, hatten sich über 40 Altbürger vieler unterschiedlicher Jahrgänge in Frankfurts uriger Apfelwein-Kneipe „Das Rad“ eingefunden, um gemeinsam über alte Zeiten zu plaudern und den heutigen Status quo zu hinterfragen. Mit von der Partie waren neben Götz Heinemann auch Georg Schweizer als Vorsitzender des Altbürgervereins, die Marketingbeauftragte der HL-Schulen, Sabine Ick  und die Heimpatin von Bieberstein, Nina Dressen. Nach herzlicher Begrüßung durch Götz, der versprach, an die  Tradition des HL-Clubs Frankfurt anknüpfen und diese kontinuierlich fortführen zu wollen, stellte Georg Schweizer die  positive Entwicklung des Altbürgervereins dar und konnte darauf verweisen, dass in diesem Jahr insgesamt 47 Jung-Altbürger dem Verein beigetreten seien. 


Was macht eigentlich...?

...Kirsten von Mejer (Gigi)?

Kirsten lebt in Hamburg, ist 46 Jahre alt und war von 1982 bis 1984 Schülerin in Hohenwehrda und von 1984 bis 1987 auf Bieberstein.  

Welchen Berufswunsch hattest Du zur Zeit Deines Abschlusses auf dem Lietz-Internat und wo stehst Du heute?

Kurz vor dem Abitur 1987 wollte ich Psychologie studieren – unbedingt aber auch in Wiesbaden wohnen – beides zusammen schloss sich aus. Das kleine Detail, dass mein Notendurchschnitt nicht ausreichte, lassen wir gnädig weg. So wurde ich zunächst Hotelfachfrau, lebte eine spannende Hotelkarriere, die mich von Wiesbaden nach Hong Kong, Kanton, Bangkok und Leipzig führte – um dann, mit 12 Jahren Verspätung doch einen Beruf zu ergreifen, der sehr viel mit Psychologie zu tun hat: Als Verhaltenstrainerin für Führungskräfte und ausgebildeter Business Coach begleite ich seit vielen Jahren Menschen in Ihrer beruflichen und privaten Entwicklung.

Wer war damals dein „bester Freund“ und habt ihr heute noch Kontakt? 

Mein damals bester Freund war auch der Grund, warum ich unbedingt in Wiesbaden wohnen wollte: Mein Freund Oliver. Heute gratulieren wir uns voller Wärme und Zuneigung noch gegenseitig zum Geburtstag und halten uns jeweils kurz über unsere aktuellen Herausforderungen des Lebens auf dem Laufenden. Andererseits habe ich meinem ersten Bieberstein-Schwarm Steffen zwar 18 Jahre aus den Augen verloren, aber bei einem Altbürgertreffen vor zehn Jahren klärten wir die Frage „Warum ist aus uns beiden eigentlich nie was geworden?“ Unsere tolle Tochter ist sieben.

Welche Erfahrung während der Internatszeit ist Dir am stärksten in Erinnerung geblieben?

Grenzen ausloten dürfen und bei Übertritt eine gerechte und nachvollziehbare Strafe erhalten: Sommerende auf Hohenwehrda. Jede Menge Teenager zwischen 14 und 18 Jahren. Ein Freibad auf dem Schulgelände. Was lag näher, als „auszusteigen“ und nachts eine heimliche Schwimmparty zu veranstalten? Gesagt - getan. Leider verhalten sich 10 planschende Teenager auch nachts nicht besonders ruhig. Zwei Lehrer schlichen sich unbemerkt an, postierten sich an den Ausgängen, knipsten die mitgebrachten Taschenlampen an und riefen „Das Training des Schwimmclub SC Nacht ist JETZT beendet. Alle rauskommen.“ Zur Strafe mussten wir den Rest des Sommers das Schwimmbad reinigen, auf den richtigen Chlorgehalt achten, etc... Transparent. Gerecht. Humorvoll. Für mich die nachhaltigste Art, junge Menschen zu erziehen.

Ist aus der Gildenzeit ein Hobby entstanden?

Theatergilde bei Fritz Güde. My Fair Lady. Und ich durfte Eliza Doolittle spielen. All mein Ehrgeiz, mein Hang zum Drama, mein Stolz, meine Leidenschaft durften hier mit vollem Karacho gelebt werden. KLASSE. Und heute? Im Trainingsraum, bei Seminaren ist es für mich nach wie vor eine Riesenfreude, wenn ich Beispiele aus dem Führungsalltag „darstellerisch“ erzählen kann, in unterschiedliche Rollen im Coaching schlüpfe und doch authentisch und bei mir bleiben kann...

Welche Werte, die Dir in der Schulzeit vermittelt wurden, sind für Dich heute noch prägend?

Partizipation war damals nichts Selbstverständliches an deutschen Schulen. Ein Schülerparlament, das tatsächlich ein Drittel der Stimmen in der „Konferenz“ stellte und über auch die gravierendsten Entscheidungen wie Verbleib oder Nicht-Verbleib von Mitschülern aktiv mit beraten und auch mit entscheiden durfte.

Das permanente Ausloten der „positiven Reibungsfläche“ zwischen Abgrenzung und Einlassung auf die vielen anderen Menschen, mit denen ich wortwörtlich mein Leben teilte. 24/7. Authentizität. Lehrer, die auch Erzieher waren. Engagiert, begeistert, manchmal echt gefordert und auch ehrlich überfordert. Aber immer im Dialog mit uns Schülern und immer uns Raum für unsere eigene Entwicklung lassend. Gerechtigkeit. (siehe Schwimmclub SC Nacht) All dies sind für mich deutliche Lietz-Werte, an denen ich auch heute mich und andere messe. 


Neue Heimpatin für Bieberstein: Nina Dressen engagiert sich im Schulterschluss mit Jan Wolfrat für die Schülerschaft

„Bieberstein hat mein Leben und meine Schulkarriere sehr positiv beeinflusst. Zudem erhielt ich vor allem von den Lehrern Biebersteins Unterstützung, meinen Traum zu verwirklichen, ein „Young American“ zu werden und Gesang und Tanz in Los Angeles zu studieren. Die Lietz-Stiftung hat mir diesen Traum auch auf finanzieller Seite ermöglicht. Ausgehend davon sehe ich es nun als meine Aufgabe, mich im Altbürgerverein zu engagieren.

Durch mein Studium der Musikpädagogik und Erziehungswissenschaften in Gießen pflege ich auch heute noch einen engen Kontakt zu dem schönen Schloss in der Rhön. In meinem Praktikum auf Bieberstein konnte ich auch die „andere Seite“, und zwar die der Lehrerschaft kennenlernen und habe viele wertvolle, praktische Erfahrungen gesammelt. Auch aus wissenschaftlicher Sicht ist Lietz für mich von großer Bedeutung: Bachelorarbeit: „Der reformpädagogische Gedanke Lietz’s. Vergleich des Landerziehungsheimes Schloss Bieberstein 1914 und heute“, Masterthesisthema: „Kompetenzentwicklung im Lietz-Bildungsjahr“.

Als Biebersteins Heimpatin sehe ich meine Aufgaben darin, externe Ansprechpartnerin für Schülerinnen und Schüler zu sein und auch eine Art Verbindungsfunktion zwischen Schülerschaft, Lehrerschaft und Altbürgerverein zu erfüllen. Natürlich liegt es mir ebenso am Herzen, neue Mitglieder für den Altbürgerverein zu gewinnen, allerdings vorerst nicht aus finanzieller Sicht. Ich würde mir wünschen, dass die neuen Mitglieder von dem weitverbreiteten und stabilen Netz der Lietzer profitieren und somit vermehrt Chancen auf Praktikums- und Ausbildungsstellen haben oder jegliche weitere Unterstützung erfahren dürfen. Außerdem ist mir die Aufklärung über die Arbeit des Altbürgervereines wichtig und die Tatsachen, dass man nicht automatisch nach Abgang von der Schule im Verein ist sondern erst beitreten muss.“

Steckbrief:

Nina Dressen                        
Geboren am 13.03.1984 in München
Wohnhaft in Gießen
Schülerin von 2003 bis 2005 auf Schloss Bieberstein


Internat Hohenwehrda vergibt vielfältige Stipendien

Erstmals im Schuljahr 2014/15 vergibt das Team des Lietz-Internates Hohenwehrda vielfältige Stipendien für besondere Begabungen an Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klassen. Im Blickpunkt stehen dabei musische Stipendien: Das Internat Hohenwehrda setzt besondere Akzente in der Förderung musischer und kreativer Begabungen mit Chor- und Instrumentalausbildung und ebenso in der darstellenden Kunst mit Theater.

Gefördert werden ebenso sportliche Talente und Leistungsbegabungen im mathematisch-naturwissenschaftlichen oder sprachlichen Bereich. Auch Talente und Begabungen, die von Eltern erkannt, bisher jedoch nicht ausreichend unterstützt werden konnten, möchten die Pädagogen weiter zutage fördern. Anfragen zur Stipendienvergabe können jederzeit gestellt werden, Kinder der Klassen 5 bis 7 werden auch im Verlauf des Schuljahres 2014/15 aufgenommen. Weitere Informationen erhalten interessierte Eltern über das Internatssekretariat unter der Rufnummer 06673-92990.


Was macht eigentlich…?

Unsere Serie aus dem Magazin „Leben & Arbeit“ startet jetzt auch auf Facebook: Unter der Rubrik „Was macht eigentlich…?“ stellen wir Altbürger vor, die über Erinnerungen an die Schulzeit berichten, aber auch Einblicke in ihr jetziges Leben geben. Los geht es mit Claas H. Braitsch, 60 Jahre alt, Schüler von 1968 bis 1970 in Buchenau und von 1970 bis 1972 auf Spiekeroog.

Viel Spaß beim Lesen!

Welchen Berufswunsch hatten Sie zur Zeit Ihres Abschlusses auf dem Lietz-Internat und wo stehen Sie heute?
Kapitän auf Großer Fahrt / Unternehmer einer Spedition für Schiffsersatzteile.

Wer war damals ihr „bester Freund“ und haben Sie heute noch Kontakt? Leider keinen Namen und Kontakt mehr, wohl aber zum Hausmeister auf Spiekeroog Christian Krummreich, der aber schon lange verstorben ist, hatte ich lange zumindest Briefkontakt.

Welche Erfahrung während der Internatszeit ist Ihnen am stärksten in Erinnerung geblieben?
Die Filmabende, die Kapelle – wo ein Buch vorgelesen wurde oder live musiziert wurde, aber auch die Gilden: Buchenau Tischlerei – ich kann heute noch Stühle reparieren, auf Spiekeroog zunächst Segeln und später – siehe unten – Fahrzeug haben mir den Weg ins Leben vorbereitet.

Ist aus der Gildenzeit ein Hobby entstanden?
Hobby nicht, aber Beruf. Zuletzt auf Spiekeroog Fahrzeuggilde, es gab dort einen LKW und Unimog und ich habe da „Auto“ fahren gelernt und heute habe ich eine Spedition.

Welche Werte, die Ihnen in der Schulzeit vermittelt wurden, sind für Sie heute noch prägend?
Miteinander und nicht gegeneinander! Das habe ich besonders im Winter auf Spiekeroog gelernt und ist heute mein Leitmotto. Denn besonders in unserer heutigen schnellen Computerwelt (die einige gar nicht mehr aus der Hand legen können und glauben die kleinen „Glasplatten zum drauf rum wischen“ – Smartphones, sind das ein und alles und ohne die Dinger ginge die Welt unter) ist es mir besonders wichtig, zwischenmenschlichen Kontakt und ein Miteinander zu pflegen. Nur so funktioniert auch unser kleiner Betrieb, der täglich neue Herausforderungen bringt.


Abschied von einer schönen Schulzeit

Jutta Quabbe, Sabine Ick und Ina Freitag (v.l.)
Judith Albrecht und Axel Kochinki

Großer Bahnhof anlässlich der Schul-Abschlussveranstaltungen am Wochenende in Haubinda und Hohenwehrda: Zahlreiche Eltern, Freunde, Altbürger und selbstverständlich die Hauptpersonen, die Schülerinnen und Schüler, waren zu festlichen Kapellen und zur Übergabe ihrer Zeugnisse zusammengekommen, um gemeinsam Abschied zu nehmen.

Humorvoll, emotional und tiefgründig hatten sich insbesondere die Schulleiter Sabine Hasenjaeger und Burkhard Werner von ihren Schülern verabschiedet.

Mit fantasievollen bis extravaganten Garderoben zeigten sich viele der jungen Damen, schick im Anzug die Herren und in ebenfalls sehr emotionalen Ansprachen nahmen sie Abschied von ihren Kollegen und den Lehrern. Von den Altbürgern waren in Hohenwehrda Ina Freitag, Jutta Quabbe und Sabine Ick sowie vom Vorstand Ernst-Friedrich Kellner vertreten. In ihrer Ansprache hatte Ina Freitag Grüße des Vorsitzenden des Altbürgervereins Georg Schweizer und der Heimpatin Christine Jesumann überbracht und den Wunsch geäußert, dass die jetzt jungen Altbürger hoffentlich immer wieder einmal den Weg zurück in ihre Schulen finden und sich stets gerne an die Schulzeit erinnern werden. Ausgezeichnet von den Altbürgern wurden Ella Bonnländer und Florian Dabelow für die beste Jahresarbeit sowie Ture Schweisgut und Marvin Wehmeier für die beste Facharbeit. In Haubinda wurden die Altbürger von Judith Albrecht und Axel Kochinki vertreten, der in seiner Ansprache insbesondere die Bedeutung einer Mitgliedschaft im Altbürgerverein hervorhob.    


Abschlussfahrt zum Hessischen Rundfunk: PR-Gilde on Tour in Frankfurt

Spannend, vielfältig und abwechslungsreich, so beschrieben die Schüler von Hohenwehrda diesen Besuch, der sowohl die Teilnahme an einer YOU FM-Radio-Livesendung und ebenso einen Blick hinter die Fernsehkulissen beinhaltete.

Selbstverständlich wurden auch die vielen Ausbildungsberufe vorgestellt: von Tontechniker über KFZ-Mechatroniker bis hin zu Maskenbildner, Redakteur, Moderator oder Koch bietet der Hessische Rundfunk eine große Bandbreite an beruflichen Chancen. Im Anschluss an diesen Besuch waren die Jugendlichen zu einem Mittagessen im va piano eingeladen und ließen das erste Schuljahr in der PR-Gilde Revue passieren. „Es hat Spaß gemacht, wir haben die Altbürger viel besser kennengelernt und Kontakte geknüpft. Bei der Organisation zum Altbürgerfest auf Schloss Bieberstein mitzuwirken und eigene Ideen einbringen zu können, war klasse“, so lautete die einhellige Meinung. Da einige Schüler jetzt nach Bieberstein wechseln, wird die PR-Gilde dort auf jeden Fall eine Fortsetzung finden. 


Sie haben ihr Abi in der Tasche: Grußwort auch von Heimpate und Altbürger Jan Wolfrat

Lang, lang ist’s her und wir Altbürger erinnern uns alle gerne zurück… Auf Schloss Bieberstein war es jetzt auch wieder einmal soweit: 36 Schülerinnen und Schüler haben ihr Abitur in der Tasche und dies wurde einerseits feierlich und andererseits ausgelassen gefeiert. Nach dem Termin zum Gruppenbild und Sektempfang mit Eltern und Angehörigen folgte die traditionelle Kapelle, die Tony Osanah musikalisch gestaltet hatte.

Schulleiter Helmut Liersch eröffnete den Reigen der Redner und ließ das Schuljahr noch einmal Revue passieren. Während der Zeugnisausgabe sprachen die Heimfamilieneltern der Abiturienten Worte zum Werdegang ihres Familienkindes, die oft sehr persönlich ausfielen. Der feierlichen Verabschiedung folgten ein großes Festessen in der festlich dekorierten Sporthalle sowie eine ausgelassene Party im Schopp. Auch Jan Wolfrat gratulierte als Heimpate und Vertreter der Altbürger: „Viele Menschen sagen, dass mit dem Bestehen des Abiturs ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Meine Zeit als Lietzer liegt noch gar nicht einmal so lange zurück und dennoch erscheint es mir wie eine halbe Ewigkeit.“ Mit dem heutigen „gebührenden Abstand“ verdeutlichte Wolfrat, dass  nach dem Abitur die Zeit der eigenständigen Entscheidungen beginne, eine Zeit, selbst die Zukunft zu gestalten. 

„Manchmal ist das gar nicht so einfach, denn die Möglichkeiten sind unendlich und mehr als facettenreich. Egal, welchen Weg Ihr einschlagt, ob langsam gehen oder lieber rennen – alle finden ihren Weg, das ist sicher.“ Die Schule und insbesondere das Leben auf Bieberstein habe jeden Einzelnen in einem wichtigen Lebensabschnitt geprägt, Möglichkeiten eröffnet und auf unterschiedlichste Weise auf die Zukunft vorbereitet. „Und jetzt heisst es ‚Komm Abi, wir gehen‘!“


Tagung des Arbeitsausschusses in Hohenwehrda

Zu einer weiteren Sitzung hatte sich der Arbeitsausschuss der Altbürger gemeinsam mit Schülervertretern von Hohenwehrda und Bieberstein in Hohenwehrda getroffen. Begrüßt und begleitet wurden die Mitglieder von Georg Schaeffer, der durch den Tag führte und ebenfalls an der Sitzung teilgenommen hatte. Herzliche Grüße aus Berlin kamen von Schulleiterin Sabine Hasenjaeger, die zeitgleich den Euro-Internatstag begleitete.

Im Mittelpunkt der Sitzung stand zum einen das Resümee des Altbürgertreffens. Allgemeines Fazit: Eine positive Resonanz auf die unterschiedlichen Veranstaltungspunkte, auch die Aktivitäten der PR-Gilde aus Hohenwehrda waren gut angekommen. Anregung für das nächste Altbürgertreffen: Angebote für Kinder der Altbürger, Zusatzangebote neben den sportlichen Aktivitäten und ein „Begrüßungszelt“ als Alternative zu dem Standort „Torbogen“. Neben den Berichten von Vorstand Georg Schweizer und „Finanzchef“ Ralf Schilha wurde über verschiedene Anträge entschieden und über die weiteren Maßnahmen zur Mitgliedergewinnung von Altbürgern und den Status quo der online-Börse beraten. Bisher zeigt die online-Börse einen eher „handgestrickten“ Aufbau, großer Wunsch von Georg Schweizer, diesen zu professionalisieren – was bisher an den mangelnden Finanzen scheitert. Ideen und tatkräftige Unterstützung sind herzlich willkommen, wer das Knowhow und ein gewisses Zeitfenster zur Verfügung stellen könnte, sollte sich bitte umgehend gerne melden. Am Vorabend der Zusammenkunft hatten Heimpatin Christine Jesumann und Sabine Ick die Jugendlichen der Abschlussklassen über den Altbürgerverein und die Vorzüge einer Mitgliedschaft informiert.


Euro-Internatsberatung mit den Lietz-Internaten in ganz Deutschland

Zu ganz individuellen Beratungsgesprächen rund um das Leben auf einem Internat laden die Schulleiter der Hermann-Lietz-Schulen Interessierte ein. Schauen Sie doch einmal vorbei! 

Beratungstage für Internate in Deutschland und im englischsprachigen Ausland:

Berlin, Samstag, 21. Juni 2014, 11:00 - 16:00 Uhr  
Kempinski Hotel Bristol
Kurfürstendamm 27, 10719 Berlin


Hamburg, 
Sonntag, 22. Juni 2014   11:00 - 16:00 Uhr
Grand Elysée Hotel
Rothenbaumchaussee 10, 20148 Hamburg

Essen, Freitag, 27. Juni 2014   15:00 - 19:00 Uhr
Welcome Hotel Essen
Schützenbahn 58, 45127 Essen

Köln, Samstag, 28. Juni 2014   11:00 - 16:00 Uhr
Excelsior Hotel Ernst
Domplatz/Trankgasse 1-5, 50667 Köln

Düsseldorf, Sonntag, 29. Juni 2014   11:00 - 16:00 Uhr
Hyatt Regency Düsseldorf
Speditionsstr. 19, 40221 Düsseldorf

Weitere Termine sowie Informationen zur Euro-Internatsberatung finden Sie hier


Vielfältige Aktivitäten auf Haubinda

Die letzten Wochen des Schuljahres werden sicherlich nicht nur wegen der Pfingsthitze durch Schweiß geprägt sein, sondern auch, weil den Bewohnern des Internatsdorfs Haubinda noch einige Höhenpunkte bevorstehen. Mit viel Schweiß bereiten sich derzeit die rund 100 Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse 9H, 10 und 12 auf die bevorstehenden Prüfungen vor.

Die Darsteller des künstlerischen Bereichs lernen im Schweiße ihres Angesichts nicht nur die Texte ihrer Stücke zum Abschluss des Schuljahres, sondern auch Tanzschritte oder Gesangseinlagen. So freuen wir uns, zu folgenden Aufführungen viele Gäste begrüßen zu dürfen:

Freitag, 13. Juni, 14.30 Uhr "The cat in the hat" - Klasse 8c
Samstag, 28. Juni 20.00 Uhr "Tanz der Vampire" - Das selbstgeschriebene Musicalevent der Klasse 9c
Mittwoch, 04. Juli 19.30 Uhr "Oscar legt ein Ei - Eine Fabel der Klasse 7c

Neue Tanzschritte sind auch zum Abschlussball des Tanzkurses am Samstag, 14. Juni ab 18 Uhr in der Kapelle zu bewundern. Musikalisch geht es dann am Mittwoch, 18. Juni ab 18 Uhr in der Kirche zu Westhausen weiter. Alle, die das Chorkonzert der Chöre der Klassen 1-12 zum Schulfest nicht besuchen konnten, sind zu diesem Wiederholungstermin ganz herzlich eingeladen.


HAPPY BIRTHDAY, MR. BERTELSMANN!

Ein genialer Künstler, ein besonderer Pädagoge und Mensch feiert heute Geburtstag: Happy birthday, Mr. Bertelsmann!

Zum 90. Geburtstag gratulieren wir Lietzer alle ganz, ganz herzlich.

Viele von uns haben ihn erlebt als immer freundlichen, zurückhaltenden Menschen, der auf ruhige und besondere Weise uns Schülern in Bieberstein über viele Jahre Kunst näher brachte. Wer sich bisher nicht für Kunst im Allgemeinen und Malerei im Speziellen interessiert hatte, der wurde durch seinen Unterricht "erweckt". Vielen Dank für besondere künstlerische Erfahrungen und tiefgründige Begegnungen. 


Reformpädagogik: Sich selbst entdecken und Kooperationen lernen

Pädagogik ist aus eigenem Anspruch immer dabei, ihre eigene Theorie und Praxis zu reformieren. Insofern wird der hier verwendete Begriff Reformpädagogik auch als ein Epochenbegriff verwendet. Im Folgenden wird lediglich der historische Abriss von einigen wichtigen Vorstellungen und ihrer Vordenker und Praktiker vorgestellt.

Was bedeutet der Begriff „Reformpädagogik“?

Der Begriff „Reformpädagogik“ bezeichnet keine eigenständige pädagogische Theorie sondern bündelt eine ganze Reihe unterschiedlicher pädagogischer „Visionen“ und konkreter schulpraktischer Konzepte, die im Wesentlichen ein gemeinsames Merkmal haben: Vorrangiges Kriterium bei allen pädagogischen Entscheidungen soll die Frage sein: Was braucht das jeweilige einzelne Kind für seine eigene optimale Entwicklung? Gemeinsam war allen Ansätzen, dass sie den natürlichen Tätigkeitsimpulsen von Kindern (oder das, was sie für natürlich hielten) ganz konkret Zeit und Raum geben wollten. Alle anderen Fragen - z.B. nach der Organisation der Schule nach der Erfüllung von Lehrplänen, nach Formen der Leistungsbewertung - sind dieser Frage nachgeordnet.

Was gab den Anstoß für die reformpädagogische „Bewegung“?

Die Lebensumstände um 1900 waren geprägt durch massive Umbrüche, die die Wellen der Industrialisierung in Europa ausgelöst hatten. Aus Sicht ihrer Kritiker beschränkten sich die staatlichen Schulen in überfüllten Klassenräumen mit schlecht bezahlten und schlecht ausgebildeten Lehrern auf bloße Verwahrung und einem ausschließlich an der „Stoff-Vermittlung“ orientierten Unterrichtsverständnis. Zugleich waren die Rahmenbedingungen für das Aufwachsen von Kindern in den sich rapide vergrößernden Städten alles andere als zuträglich. Auf diesem Hintergrund waren die verschiedenen pädagogischen Neugründungen zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts geeint in dem Versuch, sich Fehlentwicklungen des ökonomischen und gesellschaftlichen Umbruchs entgegen zu stellen. Bemerkenswert ist, dass sich zur gleichen Zeit in anderen europäischen Ländern und den USA analoge Initiativen entwickelten, die sich im Laufe der Jahre untereinander vernetzten, sodass man mit Recht von einer internationalen Bewegung sprechen kann.

Exemplarisch wird im Folgenden eine Auswahl wichtiger Repräsentanten vorgestellt:

Hermann Lietz verwirklichte in seinen Landerziehungsheimen die Utopie einer Verbindung von Leben und Arbeiten nach englischem Vorbild: Fern von der Erfahrungsenge und den Gefährdungen der Großstadt ist „Erziehung“ des ganzen Menschen auf dem „Land“ ein echtes Lernen mit Kopf, Herz und Hand möglich und zwar in einem Internat, das mit familienähnlichen Strukturen den Kindern ein zweites „Heim“ gibt. Paul Geheeb verband ab 1910 in der Odenwaldschule das Internatskonzept von Lietz mit dem Modell einer echten Gesamtschule von Klasse 1 bis 13. Kurt Hahn entwickelte - wiederum 10 Jahre später - an der Schule Schloss Salem die Grundzüge der Erlebnispädagogik. Rudolph Steiner gab in der Waldorfschule auf dem Fundament seiner anthroposophischen Weltsicht einer ganzheitlichen Bildung der Persönlichkeit ein besonderes Gesicht. Peter Petersen entwickelte mit dem Jena-Plan das Konzept des jahrgangsübergreifenden Unterrichts, weil ihm deutlich wurde, dass das Jahrgangsstufenkonzept den unterschiedlichen Entwicklungsgeschwindigkeiten der einzelnen Kinder niemals gerecht werden kann. Maria Montessori prägte den Begriff der „vorbereiteten Umgebung“, für deren Gestaltung der Lehrer die Verantwortung hat, in der dem Schüler selbst aber die Verantwortung für sein Lernen konsequent zurückgegeben wird. „Hilf mir es selbst zu tun!“ lautet ihr Schlüssel zur Charakterisierung der Beziehung des Schülers zum Lehrer. Georg Kerschensteiner plädierte für das praktisch werkende Tun und schätzte es als erzieherisch zentral für die Heranbildung des zukünftigen Staatsbürgers. John Dewey, amerikanischer Philosoph und Pädagoge, prägte die Formel „Learning by doing“. Lernen muss ganz und gar auf Erfahrung aufgebaut sein. Kinder lernen am besten experimentierend - in einer Lernumwelt aus Materialien, Werkstätten, Bibliothek und Schulgarten.

So können sie die Realität und sich selbst entdecken und Kooperation lernen. Dem Lehrer kommt dabei nicht die Rolle des Wissenden und Bevormundenden zu, sondern die eines „Mitarbeiters“. Denn Erziehung ist Erziehung zur Selbstbestimmung und als solche Bestandteil einer demokratischen Erziehung. Anders als bei Lietz, Montessori und Steiner ist Dewey ein Repräsentant einer dezidiert politischen Ausrichtung der Reformpädagogik. In Frankreich wird Celestin Freinet als Zweig der Reformpädagogik assoziiert mit der pädagogischen „Druckwerkstatt“. Sie war für ihn aber weit mehr als technisches Hilfsmittel zum Erlernen des Umgangs mit Schrift und Sprache: Sie steht exemplarisch für ein Werkzeug der politischen Meinungsäußerung, mit der die Schüler im Zuge einer demokratischen Erziehung durch praktische Benutzung vertraut gemacht werden. 

Keine der vor rund hundert Jahren gegründeten Einrichtungen arbeitet noch eins zu eins so wie ihre Gründer ihre Schulen geplant hatten. Alle haben sich mehr oder weniger stark verändert, angepasst, weiterentwickelt. Aber sie sind gleichwohl wesentlichen ihrer jeweils tragenden Prinzipien treu geblieben.

gekürzt, ergänzt und bearbeitet von Klaus Gabrian, Archiv der Hermann Lietz-Schulen, Schloss Bieberstein Sept. 2011


Großes Festprogramm für Schulgemeinde und Ehemalige auf Schloss Bieberstein

Mit einem großen Fest, das gemeinsam von Schülern, Kollegium, Mitarbeitern und den Ehemaligen, den so genannten „Altbürgern“, gestaltet wurde, endete die Jubiläumswoche auf Schloss Bieberstein: Vor 300 Jahren wurde das Barockschloss gebaut, seit 110 Jahren ist die Hermann-Lietz-Schule in den historischen Gemäuern beheimatet.

Gäste und Schüler nutzten die Festwoche, um unter anderem einen internationalen Tag zu feiern, anlässlich eines „Tages der offenen Tür“ die Räumlichkeiten des Internats zu besichtigen, in die Töpfergilde und Goldschmiede hineinzuschauen, Fußball oder Golf zu spielen. Eingeweiht wurde der Beach-Volleyballplatz und in der „Teestube“ trafen sich Ehemalige gemeinsam mit vielen der aktuell 125 Schüler, um sich über die Schulzeit damals und heute auszutauschen. Besonderer Höhepunkt bildete das Entzünden des traditionellen Lietz-Feuers, dem alle Gäste und Bewohner von Bieberstein beiwohnten. Ausklang bildete ein großer Brunch und ein gleichermaßen kurzweiliger wie aufschlussreicher Vortrag über das Bildungsjahr auf Bieberstein, das deutschlandweit einmalig ist und den Übergang von G9 auf G8 erleichtert.


Dringend Spenden benötigt

Als „Urgestein“ der segelnden Lietz-Gemeinde Spiekeroog ist das Segelschiff „Albatros“ mittlerweile etwas in die Jahre gekommen. Während in früheren Zeiten die Segelausbildung auf der Albatros betrieben wurde, lernen nun die Schüler verstärkt die Faszination des Tourensegelns und die Spannung der Wattenregatten kennen. Allerdings sind in den zurückliegenden Jahren immer wieder Schweißarbeiten notwendig gewesen und langsam übersteigt der Bedarf die „Bordmittel“.

Bedingt durch die Konstruktion dringt Salzwasser ins Boot und die Bodenbleche werden dünner bis löchrig. Um weiterhin das Lernen auf dem Segelschiff zu ermöglichen und das Schiff zu reaktivieren, werden dringend Spenden benötigt. Die geschätzten Kosten liegen zwischen 3000 und 5000 Euro. Unter dem Stichwort „Albatros“ freut sich das Team von Spiekeroog über jede Spende auf folgendes Konto:

Altbürgerverein
Commerzbank Fulda
BIC: DRES DE FF 530
IBAN: DE 315308 0030 0790 5129 00


Intensivierung der Kontakte zwischen Altbürgern und Schülern

Um den Kontakt zwischen Altbürgern und Schülern zu intensivieren, werden ab sofort die Schüler der PR-Gilde auf Hohenwehrda aktiv mit einbezogen: In theoretischen und ganz praktischen Unterrichtsstunden soll gemeinsam ein Konzept erarbeitet werden. Nach der Teilnahme an einer Vorstandssitzung des Altbürgervereins durften die Jugendlichen einige Stunden in einem professionellen Fotostudio verbringen und Wissenswertes sowie Tipps und Tricks rund um die Fotografie erlernen.  


Zertifikate im Internat

  • Delf Zertifikat
  • Cambridge Zertifikat
  • Dele Zertifikat
  • Zertifikat britische HK

Unsere drei Internate bereiten auf eine Reihe von weltweit anerkannten Prüfungen vor und nehmen sie oft vor Ort ab. Die Schüler werden auf alle Prüfungen der University of Cambridge vorbereitet. Die Hermann Lietz-Schulen sind offiziell anerkannte Prüfungspartner der University of Cambridge für die Basisdiplome General English und die Business English Certificates (BEC). In den Sprachen englisch, französisch, spanisch und italienisch können die Internatsschüler die europäischen Sprachenzertifikate in unseren Internaten erwerben.

* Alle obengenannten Zertifikate sind international anerkannt.