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Feierliche Einweihung des neuen Wehrdahauses

„Gelungener Meilenstein in der positiven Entwicklung der Schule“

Hohenwehrda. „Mit der Fertigstellung dieses außergewöhnlichen Bauprojekts hat unsere Schule ein neues Gesicht erhalten. Unser Ziel war es, die Schulgebäude noch weiter in Richtung Wehrda auszuweiten, die Unterrichtsräume und ebenso das gesamte Gelände mit Licht zu erfüllen und gleichzeitig einen Ort zu gestalten, der die pädagogischen Ideen architektonisch abbildet.“ Mit diesen einleitenden Worten begrüßte Sabine Hasenjaeger, Schulleiterin der Hermann-Lietz-Schule Schloss Hohenwehrda, die rund 400 Festgäste anlässlich der feierlichen Einweihung des neuen Wehrdahauses, dem künftigen Schulgebäude der Jahrgangsstufen 9 und 10.

Nach einigen Jahren intensiver Planung und rund 48 Monaten Bauzeit konnte die rund eine Million-Euro-Investition der Schulstiftung der Hermann-Lietz-Schulen jetzt pünktlich zum Start ins neue Schuljahr fertiggestellt werden und bot damit gleichzeitig den Rahmen für die Begrüßung der alten und neuen Schülerinnen und Schüler nach dem Ende der Sommerferien.

Neben zahlreichen hochmodernen Klassenräumen, die eigens für innovativen, kreativen und flexiblen Unterricht – auch klassenübergreifend – ausgelegt sind, und einer weitläufigen Kapelle mit beeindruckender mehreckiger Dachkonstruktion, die zu bunten Festen und umfangreichen Ausstellungen förmlich einlädt, besticht das neue Wehrdahaus vor allem mit seinem Innenhof: Dort ist im Boden ein Labyrinth eingelassen, das dem der Kapelle in Chartre nachempfunden ist und einlädt, hineinzulaufen und die – eigene – Mitte zu finden.

„Diese Projekt stand auf unserer Wunschliste ganz oben, bietet es doch den Rahmen für vielfältige fächerübergreifende Unterrichtsinhalte. Neben dem vordergründigen philosophischen und spirituellen Symbolwert kann es beispielsweise ebenso im Mathematikunterricht den Ausgangspunkt kniffliger Denkaufgaben und komplizierter Formeln liefern“, erklärt die Schulleiterin weiter. Das Symbol des Labyrinths als Sinnbild für Initiation, Muse und Kreativität, das anders als ein Irrgarten immer sicher ans Ziel führe, existiere schon über 3000 Jahre und sei von unterschiedlichsten Kulturen adaptiert worden.

„Dies ist ein weiterer, gelungener Meilenstein in der positiven Entwicklung unserer schönen Schule in Hohenwehrda. Hier gilt: nomen est omen, denn der weite Blick Richtung Wehrda war Grundlage für die Namensgebung“, betonte Jan Rüggeberg, Vorsitzender der Schulstiftung, und dankte dem Architekten-Team Barbara Benz-Müller und Wolfgang Wörner aus Berlin für die Umsetzung, und ebenso den regionalen Baufirmen, den Gremien der Stiftung sowie den Eltern für die langjährige Treue zu den Lietz-Schulen. „Mit dem Wehrdahaus haben wir eine neue vielfältige Spiel- und Meditationsmöglichkeit geschaffen. Ich bin gespannt auf die Exerzitien, die hier in den kommenden Jahren einen idealen Rahmen finden und wünsche Schülern und Pädagogen viele gute, produktive Stunden.“

„Wir sind als Gemeinde stolz auf diese Schule, die nicht nur mehr als 60 Arbeitsplätze für die Region schafft, sondern als Privatschule unsere Bildungslandschaft enorm bereichert – mit einem Unterrichtskonzept, das neben dem fachlichen Wissen vor allem die sozialen Kompetenzen der Schüler in den Vordergrund rückt“, erklärte Hein-Peter Möller, Bürgermeister in Haunetal, und dankte für die stets gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit, indem er der Schule versprach, anlässlich des Neubaus zwei Bäume auf dem Schulgelände zu stiften.

Ebenfalls mit einem floralen Gruß in Form einer kleinen Eiche überbrachte der Grundstücks-Nachbar Deuthold von Gaudecker seine Glückwünsche und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die freundschaftlichen Kontakte mit der Schule genau wie die Eiche weiter wachsen und mindestens über die nächsten 150 Jahre Beständigkeit hätten.

Für die musikalische Unterhaltung der Gäste sorgten insbesondere die Pädagogen – einerseits mit verschiedenen Musikstücken an der Geige, andererseits mit einer eigens komponierten Schulhymne, in der sie ihre tiefe Verbundenheit mit der Schule ins Zentrum rückten: „Hohenwehrda, das sind wir. Deshalb stehen wir hier und werden auch 2015 noch die beste Schule sein.“ An die Schüler gerichtet ging ihr gesungener Rat: „Bleib nicht stehen und du lernst, sicher durchs Leben zu gehen.“

Bevor die Schüler sich in kleinen Gruppen aufmachten, das Labyrinth zu erobern, stand eine Vorstellungsrunde der „Neuen“ auf dem Programm: Jeder der Schülerinnen und Schüler durfte einen Wunsch für das kommende Schuljahr aussprechen – von guten Noten über neue Freunde bis zu einem erfolgreichen Schulabschluss. Bei Kaffee und Kuchen klang der Festakt in gemütlicher Runde aus, so dass anschließend genug Zeit blieb, damit die Schülerschaft zum Schuljahresbeginn ihre Zimmer in Beschlag nehmen konnte.

Das Erbe Tibets - Auf den Spuren des Glücks

Vortrag mit TV- und Fotojournalist Dieter Glogowski in Bieberstein

Seit über 25 Jahren bereist der TV- und Fotojournalist Dieter Glogowski die Himalaya-Regionen. In elf Ladakh-Reisen innerhalb der letzten drei Jahre sammelte Dieter Glogowski neues digitales Fotomaterial, über 100 000 Bilder entstanden dabei. 1993 haben ihn die Mönche vom Kloster Lingshed zu ihrem Repräsentanten für Deutschland gewählt. In seiner neuesten Multivisions-Reportage “Das Erbe TIBETs - Ladakh - Auf den Spuren des Glücks” stellt Dieter Glogowski seine Erfahrungen und Erlebnisse im “Land der hohen Pässe” unserer westlichen Welt gegenüber.

Anlässlich seiner Vortrags-Tour kommt Glogowski am Mittwoch, 12. Januar 2011, um 19.15 Uhr nach Bieberstein. In der Kapelle geht er Fragestellungen nach wie: „Was können wir lernen von den Menschen des Himalayas und welchen kostbaren Schatz an Lebensbetrachtung, Gelassenheit und Individualität verlieren die Bewohner Ladakhs gerade jetzt im Zeitalter der Globalisierung?“

Seine kontemplative, abenteuerliche Bilder-Reise, gepaart mit philosophischen Gedanken des 14. Dalai Lamas, Albert Einsteins, Matthieu Richard, Sogyal Rinpoche und Tiziano Terzani, verpackt der Buchautor und Bild-Journalist in die spannungsvolle Dramaturgie seiner aktuellen Schnee-Leoparden-Expedtion.
Glogowskis Bilder einzigartiger Schönheit und seine philosophischen Anregungen geben nicht nur Denkanstöße auf Fragen, die immer weniger in unserer westlichen Welt beantwortet werden, sondern er führt auch gekonnt den Zuschauer nachhaltig und beeindruckend durch die faszinierende Welt des nord-indischen Himalayas.

„Mein Anspruch und Wunsch an meinen neuen Vortrag ist wie immer Begegnungen mit den Menschen anderer Kulturen, Nachhaltigkeit und Abenteuer miteinander zu verbinden. Ich möchte, dass die Zuschauer etwas in ihrer Seele mit nach Hause nehmen können, nicht nur schöne Fotos und Geschichten, sondern auch Momente kontemplativer Gedanken und Anregungen für ihren Alltag.“

Der Vortrag ist auf zwei mal 50 Minuten angelegt, die Bilder werden mittels Hochleistungs-Beamer auf einer Großleinwand gezeigt und von Glogowski live kommentiert.

Im Herbst 2010 erscheint überdies pünktlich zur Buchmesse der neue Bildband „LADAKH – Im Land der hohen Pässe“ von Franz Binder und Dieter Glogowski (Frederking und Thaler). Weitere Infos finden Interessierte unter www.dieter-glogowski.de

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei Mathilde Luxenburger unter E-Mail mluxenburger(at)t-online.de

Wie lebt es sich in einem Schloss?

Film-Reihe über Schlösser in Hessen: HR dreht einen Tag lang auf Bieberstein

Bieberstein. „Klappe 8, die erste“: Inzwischen hat sich die Region Fulda als Filmkulisse bestens  etabliert – davon jedenfalls ist Burghard Schlicht, Redakteur des HR-Fernsehens, überzeugt. Zusammen mit einem vierköpfigen Film-Team, bestehend aus Licht- und Tontechniker, Assistentin und Kameramann, war er eigens in die Rhön gereist, um Aufnahmen für die neue Film-Reihe über Schlösser im Hessen zu drehen: Die Hermann-Lietz-Schule Schloss Bieberstein bot damit einen ganzen Tag lang den Schauplatz für die Dreharbeiten.

Prunksäle als Ausstellungsräume, Erlebnistourismus im Schlossgarten oder Hotelbetrieb in historischem Ambiente – die heutige Nutzung von Schlössern ist vielseitig. Was genau in und um die ehrwürdigen Bauten in Hessen passiert, steht im Blickpunkt der HR-Filmreihe, die voraussichtlich im Herbst ausgestrahlt wird.

„Für mich war klar, dass Schloss Bieberstein unbedingt Teil dieser Reihe werden muss, wird dieser Bau doch auf ganz besondere Weise heute noch mit Leben gefüllt – als Internatsschule“, betont Schlicht und zeigt sich begeistert über das große Engagement der Schülerinnen und Schüler, des Kollegiums und der Heimleitung , die sich tolle Ideen für das Team des HR ausgedacht hatten. Gemeinsam mit Dr. Reiner Lange und Mathilde Luxenburger zeigten zum Beispiel die besten Kletterer der Schule ihr Können – und zwar nicht im dafür vorgesehenen Boulderraum im Schloss oder an den Felswänden der Rhön, sondern an der Schlossmauer selbst.

„Sicherlich ist es eine besondere Herausforderung, eine scheinbar glatte Wand zu erklettern. Vor allem der Blick nach oben kann einem schon im ersten Moment den Atem rauben. Unsere Schüler sind aber durch monatelanges Training und die Teilnahme an zahlreichen Wettbewerben bestens geübt und wissen genau, wie sie sich verhalten müssen“, erklärt Dr. Lange.

Mathilde Luxenburger, die aktuelle Trainerin der Kletter-Gilde, weiß ebenso um die Fähigkeiten ihrer Schützlinge: Nachdem alle Schüler ordentlich abgesichert die ersten Klimmzüge gemeistert haben, feuert sie die Schüler gemeinsam mit den Klassenkameraden an. Das Ergebnis sind ein staunender Kameramann, ein begeisterter Redakteur und sicherlich tolle Aufnahmen, denn es gelingt den Schülern tatsächlich, die Wand zu erklimmen.

Anschließend steht Schulleiter Helmut Liersch dem Film-Team für ein Interview zur Verfügung und erläutert dabei die Besonderheiten des Lebens in einem Schloss: „Ideal an Schloss Bieberstein sind neben der herrlichen Aussicht und der besonderen Atmosphäre in den Räumen auch die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten in der Landschaft. So gehören Aktivitäten in der Natur und Sport wie der Morgenlauf für uns als Landerziehungsheim unbedingt zum Schulalltag dazu.“

Gemeinsam mit Jan Wolfrat, einem ehemaligen Biebersteiner Abiturienten, der aktuell seine Zivildienstzeit auf dem Schloss absolviert, führt Liersch das Film-Team anschließend durch das Schloss, zeigt die Unterrichtsräume, besondere Aussichtspunkte wie das Milseburg-Dreieck sowie die Schreinerei und die erst kürzlich renovierte Töpferei.

Im Blickpunkt der Gespräche stand dabei auch das Lietz-Bildungsjahr, mit dem die Lietz-Schulen erstmals zum neuen Schuljahr 2010/2011 die Möglichkeit schaffen, zwischen der 12- oder 13-jährigen Gymnasialzeit zu wählen. Denn: Für viele Schüler ist G8 und die damit verbundene Komprimierung des Lernstoffs in der Mittelstufe nicht förderlich. Das Bildungsjahr umfasst zahlreiche Module, unter anderem mit einem Sprachaufenthalt in Australien oder Großbritannien sowie Intensivkurse in den Bereichen Natur- und Geisteswissenschaften, Erlebnispädagogik, Gemeinnützigkeit oder Berufsorientierung.

Rhododendronfest in Hohenwehrda


Verabschiedung der Klasse 10 R

Mit einer festlichen Kapelle wurden jetzt die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse 10 R der Hermann-Lietz-Schule Schloss Hohenwehrda verabschiedet. Jeder der Abgänger erhielt dabei traditionell eine Schultüte in der Farbe der HL-Schule durch Schulleiterin Sabine Hasenjaeger überreicht.

Beim anschließenden geselligen Abend im Schlosshof wurde gegrillt und Schüler und Pädagogen unterhielten die Gäste mit Musik und zahlreichen Beiträgen, darunter ein Theaterstück sowie ein Auftritt der erst kürzlich ins Leben gerufenen Streicherklasse.

Am darauffolgenden Samstag stand das traditionelle Rhododendronfest auf dem Schulgelände ganz im Zeichen des Schuljahresabschlusses: Mit Ausstellungen, Präsentationen und einem zweitstündigen Programm in der Turnhalle zeigten die Schülerinnen und Schüler den begeisterten Eltern, was sie im Verlauf des letzten Jahres gelernt hatten.
Nach einem kulinarischen Mittagsbuffet sowie Kaffee und Kuchen und der Schuljahresabschluss-Kapelle mit Zeugnisausgabe konnten sich alle gemeinsam das WM-Viertelfinalspiel ansehen, bevor am Abend allgemeine Abreise ins Wochenende war.

Abschlussfeier in Haubinda

Letzte Station der "Schultour"

Herzlich, festlich und mit buntem Programm ist die "Schultour" 2009/2010 in der Hermann-Lietz-Schule in Haubinda zu Ende gegangen: Insgesamt 94 Schülerinnen und Schüler feierten gemeinsam mit Eltern, Geschwistern, Pädagogen, Mitarbeitern und Freunden der Lietz-Schulen ihren bestandenen Abschluss.

Erstmals seit 60 Jahren konnten zwei Schüler ihre allgemeine Hochschulreife in Haubinda ablegen - ein Erfolg auf ganzer Linie, der insbesondere dem Engagement der Pädagogen, Schüler und nicht zuletzt des Schulleiters Burkhard Werner zu verdanken ist.

Prüfungsvorbereitung im virtuellen Klassenzimmer

"Locker in die Abiprüfung zu gehen, weil ich gut vorbereitet bin und weiß, was auf mich zukommt." - Das hatte sich Ulrike Kramer als Ziel für ihre Schülerinnen und Schüler gesetzt und bereitete dafür einen virtuellen Raum vor. Lesen Sie ihr Konzept - und erfahren Sie, wie die Vorbereitungen bei den Jugendlichen ankamen!

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Geschafft! Abiturienten feiern auf Schloss Bieberstein

Mit einem festlichen Empfang haben die insgesamt 32 Abiturientinnen und Abiturienten den Abschluss ihrer Schulzeit auf Schloss Bieberstein gefeiert.
Eigens für die Feier waren Eltern, Geschwister und Freunde angereist und verfolgten gemeinsam die Festansprachen und musikalischen Darbietungen in der Kapelle, bevor Schulleiter Helmut Liersch die Zeugnisse übergab.

Schnupperwochenende auf Schloss Bieberstein


„Hermann-Lietz-Schulen – Leben und Arbeiten an einer Reformschule“

Den Internatsalltag an einer Reformschule hautnah miterleben zu können, stand im Blickpunkt eines Schnupperwochenendes auf Schloss Bieberstein, zu dem Lehrer, Referendare und Lehramtsstudenten aus ganz Deutschland eingeladen waren.

Das Schnupperwochenende wird als eine von drei Veranstaltungsreihen einmal im Jahr von der Lietz-Akademie angeboten. Unter Federführung von Hilke Veldhuis und Ulrike Kramer, beide Lehrerinnen auf Schloss Bieberstein, sowie Professor Dr. Dr. Ralf Koerrenz von der Universität in Jena, haben die Teilnehmer dabei Gelegenheit, das Leben und Arbeiten an einer Reformschule zu erleben. Bereits in der Vergangenheit konnten über dieses außergewöhnliche Angebot der Lietz-Akademie zahlreiche neue Lehrkräfte für die Hermann-Lietz-Schulen gewonnen werden.

Erfahren hatten die diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Schnupperwochenende über eine Anzeige, die von der Lietz-Akademie in der Zeitung "Die Zeit" geschaltet worden war.

"Ich habe mich angesprochen gefühlt, weil ich das Konzept einer Reformschule zwar theoretisch kenne, gerne aber auch einmal einen praktischen Bezug erhalten wollte", erklärt Dr. Dirk Reitz. Der wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Mittelalterliche Geschichte der Technischen Universität Darmstadt überlegt, von der Lehre an der Hochschule ins das Lehramt an einem Internat zu wechseln.
"Das Leben als Lehrerin in einer Internatsschule mit einem engen Miteinander von Schülern und Lehrern sowie die Aufgaben einer Familienmutter haben mich interessiert. Ich nutze das Wochenende, um zu prüfen, inwieweit die Arbeit an einer solchen Reformschule für mich passen könnte", erläutert dagegen Isabell Tempel. Die angehende Lehrerin hat bereits erfolgreich das 1. Staatsexamen abgelegt und wartet aktuell auf eine Stelle als Referendarin.

Das Programm des Schnupperwochenendes beinhaltete zahlreiche Programmpunkte, um in die Theorie und Praxis der drei Lietz-Schulen in Bieberstein, Haubinda und Hohenwehrda einzutauchen. Neben der Einführung durch Professor Koerrenz zum Thema "Hermann Lietz – Orientierung an/in einer Tradition" waren ebenso ein Spaziergang in das nächstgelegene Dorf Hofbieber vorgesehen sowie eine Führung durch das Schloss Bieberstein und berufsbiographische Reflexionen.
Die drei Referenten erläuterten nicht nur die Philosophie von Hermann Lietz, sondern beantworteten auch die zahlreichen praktischen Fragen rund um Landerziehungsheime als Arbeitsfeld und Lebenskontext. Für anregende Gespräche war neben den Seminareinheiten, zum Beispiel während der Mahlzeiten, die gemeinsam eingenommen wurden, reichlich Gelegenheit.

Sportliche Wettkämpfe und angenehme Gespräche


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Treffen der Altbürger und Freunde der Lietz-Schulen auf Bieberstein

Passend zum Jahr der Olympiade und der Fußball WM hatte der Verein der Altbürger und Freunde der Hermann-Lietz-Schulen zum Treffen auf Schloss Bieberstein eingeladen - und zahlreiche Besucher aus ganz Deutschland waren auf das idyllisch gelegene Schloss in der hessischen Rhön gekommen.

„Come Together durch Sport und Spiele - Dabei sein ist alles“ - das Motto der Feierlichkeiten stand in diesem Jahr ganz im Zeichen von aktivem Austausch und freundschaftlichen Wettkämpfen.

Zeitgleich zum Altbürgertreffen waren die Sporttage der Schulen angesetzt, an denen alle Gäste teilnehmen konnten.  Haubinda, Hohenwehrda und Bieberstein beteiligten sich mit zahlreichen Schülerteams.

Bei den sportlichen Disziplinen war für jeden etwas dabei - ob Basketball mit dem Vorsitzenden des ABV, Georg Schweizer, Beachvolleyball mit Ina Freitag oder Fußball mit Axel Kochinki. Individualisten konnten sich zum Schachturnier bei Marc Kullmann in der Teestube anmelden oder sich vor Ort für den Lietz-Lauf mit Dr. Rainer Lange entscheiden.

Der Altbürgerverein hatte als besonderen Anreiz Preise in Höhe von 400,- Euro pro Sportart sowie einen großen, funkelnagelneuen Wanderpokal gestiftet, der in diesem Jahr auf Schloss Bieberstein blieb.

Mit einem allgemeinen Come-Together und anschließender Party in der Kapelle begann der Freitagabend, musikalisch am Klavier begleitet durch zwei Biebersteiner Schüler. 

Anlässlich der ordentlichen Mitgliederversammlung wurden unter anderem der Vorstand sowie Arbeitsausschuss und Schatzmeister neu gewählt. Auch im kommenden Jahr vertritt Georg Schweizer den Verein als Vorsitzender.

Lehrerkollegium und Schülerschaft hatten für ein abwechslungsreiches Heim-Programm gesorgt. So konnte der neue Brennofen in der Töpferei begutachtet werden, Schüler führten Gäste durch die Schlossräume, Interessenten ließen sich von Helmut Liersch ausführlich über das Lietz-Bildungsjahr informieren oder staunten über den reichen Bilder-Fundus aus dem alten Foto-Gilden-Archiv.

Mit Professor Dr. Klaus-Dieter Feldmann, dem Dozenten der "WiWi"-Klassen, konnte ein fachkundiger und langjährig mit den Lietz-Schulen verbundener Referent für die festliche Kapelle am Sonntagvormittag gewonnen werden. Feldmann hatte seinen kurzweiligen Vortrag unter das Thema "Reformpädagogik heute" gestellt. Bei einem gemeinsamen Brunch klang das Fest anschließend in gemütlicher Runde aus.

 

Aktuelle Infos und Termine

Schulfest der Hermann-Lietz-Schule Haubinda

„Haubinda, wo Natur Wissen schafft ....“ – unter diesem Motto hatten die Schülerinnen und Schüler, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kürzlich zum Schulfest der Hermann-Lietz-Schule Haubinda eingeladen.
Einige Tausend Gäste besuchten diesen vielseitigen Tag, der keine Wünsche offen ließ: Ob Experimente im Naturwissenschaftszentrum, Basteln in der Grundschule oder das große Chorkonzert – das übrigens bis auf den letzten Platz ausgebucht war – zum Abschluss des Tages. Die Resonanz war überwältigend.

Darüber hinaus hatten interessierte Eltern und die potentiellen neuen Schüler während zahlreicher Führungen Gelegenheit, die Schule und das Lehrerteam „unter die Lupe“ zu nehmen und sich ausführlich beraten zu lassen. Besonders idyllisch und gleichermaßen lecker ging es am  Kirschbergcafé zu, das von den Schülern betreut wurde. Auch die Backstube war gut besucht, das frische duftende Brot schnell ausverkauft.

Im Nawizet (Naturwissenschaftszentrum) wurden die unterschiedlichsten Experimente angeboten: Von der Seifenherstellung über Mikroskopieren und physikalische Experimente bis hin zu Wetterbeobachtungen mit Cobra 8.

Die Jüngsten in der Grundschule und im Bereich 5/ 6 hatten sich ebenfalls viele tolle Sachen überlegt: So konnte man hier den Papierofenbrand beobachten, mit Naturmaterialien Schmuck herstellen oder lustige Grasköpfe pflanzen. Natürlich war vom Kirschbergcafé bis hin zum Backhaus auch an vielen anderen Stellen mit deftigen und süßen Leckereien für das leibliche Wohl gesorgt.

Tag der offenen Tür und Berufsmesse in Bieberstein

Altbürger und Freunde der Hermann-Lietz-Schulen stellen ihre Berufe vor

Bieberstein. Juristen, Zahnärzte, Steuerberater, Orthopäden, Marketing-Spezialisten oder Metereologen – die Vielfalt der Berufswelt konnten die Schüler der Klassen 11 und 12 anlässlich der Berufsmesse auf Schloss Bieberstein erleben.

In kleinen Gruppen besuchten die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe die Info-Stände der Altbürger und Freunde der Hermann-Lietz-Schulen in der Kapelle und hatten dort ausreichend Gelegenheit, sich über ihren Traumberuf aus erster Hand zu informieren.

“Alle zwei Jahre organisieren wir diese kleine aber feine Messe. Dazu habe ich bereits im vergangenen November alle Eltern angeschrieben und um Teilnahme gebeten”, erklärt Organisatorin und stellvertretende Schulleiterin Sandra Möllers. Seit neun Jahren arbeitet Möllers inzwischen im Internat bei Hofbieber und ist wieder einmal positiv überrascht von der großen Resonanz.

“Rund 15 Stände konnten wir in diesem Jahr wieder aufbauen. Dabei ist es uns wichtig, dass wir vor allem diejenigen Berufe vorstellen können, an denen unsere Schüler besonderes Interesse haben.” In der Vergangenheit konnte sie mit der Berufsmesse bereits zahlreiche Erfolge verzeichnen und zum Beispiel Praktikums-Stellen vermitteln. “Das Außergewöhnliche an dieser Art der Berufsinformation ist die Authentizität. Hier können Schüler ohne Hemmungen gezielt die Fragen stellen, die ihnen am Herzen liegen. Die Standbetreuer antworten mit ihrem spezifischen Fachwissen und können darüber hinaus beraten, welcher Weg am besten geeignet ist, um später im jeweiligen Traumberuf - als Anwalt oder Mediziner  - zu arbeiten.”